Was tun, wenn Babies ständig schreien?

Die gute Nachricht zuerst: Wenn Ihr Baby auffallend oft und lange anhaltend schreit, steckt in 90% der Fälle kein organisches Problem dahinter. Also weder Magen-Darm-Krämpfe (die sogenannte Drei-Monats-Kolik) noch irgendwelche anderen Schäden.

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Die schlechte Nachricht: Trotzdem ist ein Baby, das viel schreit, natürlich eine enorme Belastung für die Eltern. Nicht nur wegen des Schreiens, sondern vor allem auch, weil man so gern helfen möchte und nicht weiß, wie.

Gibt es simple Gründe für das Schreien?

Was also tun? Zunächst einmal sollten Sie die "einfachen Gründe" für das Schreien überprüfen und ggf. abstellen:

  • Hunger oder Durst: Will Ihr Kind gestillt oder gefüttert werden?
  • Nasse Windel: Eine frische Windel kann nie schaden.
  • Müdigkeit: Braucht Ihr Kind vielleicht einfach ein bisschen Schlaf, und findet ihn nicht, weil zu viel Ansprache wegen des Schreiens stattfindet?

Tipps zum Umgang mit Ihrem schreienden Baby

Allerdings schreien viele "Schrei-Babys" auch einfach so. Es findet sich also kein einfacher Grund. Weder Füttern noch Besänftigen noch frische Windeln helfen. Natürlich ist dann, zumindest beim ersten Auftreten, auch wichtig, damit einmal zu Ihrem Kinderarzt zu gehen. Zur Sicherheit, um tatsächliche organische Probleme auszuschließen.

Darüber hinaus geben Experten folgende Tipps:

  • Beruhigen Sie Ihr Kind. Vermitteln Sie Geborgenheit. Schaukeln Sie es sanft oder streicheln Sie es.
  • Werden Sie nicht nervös, hektisch oder gar laut. Wenn ihr Baby spürt, dass Sie selbst unruhig und genervt sind, wird es eher schlimmer. Und Ihr Baby spürt das.
  • Versuchen Sie, Ihr Kind in einem Haltetuch oder Beutel viel am Körper zu tragen. Oft hilft das.
  • Schauen Sie Ihr Kind an. Der Blickkontakt kann ebenfalls beruhigen.
  • Auch ein Beruhigungsschnuller kann helfen.
  • Versuchen Sie, den Mittagsschlaf nicht über drei Stunden hinaus auszudehnen. Dann schläft Ihr Kind nachts besser und länger.

Autoren: WANC/ 14.02.05

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