Milchschorf und Ekzeme: Ist es eine Neurodermitis?

"Mein Kind hat ganz rauhe, trockene Wangen. Ist das eine Neurodermitis?" Mit der zunehmenden Häufigkeit und damit auch Popularität von Allergien und Neurodermitis nehmen auch die Ängste der Eltern zu. Allerdings ist längst nicht jedes kleine Ekzem im Kleinkindalter eine Neurodermitis.

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Erste Anzeichen: trockene Haut und Milchschorf

Es ist zwar richtig, dass sehr trockene Haut und der sogenannte Milchschorf (krustige, schuppende Beläge am Kopf im Haarbereich) Vorboten einer Neurodermitis sein können. Aber oftmals handelt es sich hier auch um völlig harmlose und vorübergehende Hautirritationen. Eine Neurodermitis wird erst dann wahrscheinlich, wenn sich anhaltende Ekzeme bilden, die zudem stark jucken.

Insgesamt hat die Neurodermitis aber zugenommen. Genau wie die Allergien, zu denen sie ja auch im weitesten Sinne gehört. Rund 3% aller Säuglinge und Kleinkinder sollen nach aktuellen Schätzungen damit zu kämpfen haben.

Die gute Nachricht ist, dass die Hautprobleme oft auch wieder verschwinden. Rund drei Viertel aller Kinder, die in frühen Jahren unter Neurodermitis-artigen Ekzemen leiden, sind bis zum 16. Lebensjahr frei von Beschwerden.

Autoren: WANC/, 08.10.07

Weitere Fragen und Antworten zur Neurodermitis finden Sie auch unter Navigator-Medizin.de/Neurodermitis

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