Schlafsack gegen "Plötzlichen Säuglingstod"

Die beste Methode, dem "plötzlichen Kindstod" vorzubeugen, ist das Schlafen im Schlafsack. Darauf hat jetzt einmal mehr Prof. Christian Poets vom Universitätsklinikum Tübingen aufmerksam gemacht.

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In den Niederlanden, wo eine konsequente Informationskampagne durchgeführt wurde, konnte die Zahl der ungeklärten Säuglingssterbefälle auf einen Todesfall pro 10.000 Säuglinge reduziert werden. Auch in Deutschland hat sich die Rate in den letzten Jahren halbiert, liegt aber immer noch bei 5-7 Fällen auf 10.000 Säuglinge.

Laut Poets ein klares Indiz dafür, dass auch hierzulande noch intensiver informiert werden muss. Denn zwar weiß niemand so genau, warum es eigentlich zum plötzlichen Kindstod kommt. Aber immerhin wissen wir, wie die (zum Glück geringe) Wahrscheinlichkeit noch einmal deutlich reduziert werden kann. Neben dem Schlafen der Kleinen im Schlafsack (verhindert das Hochziehen der Bettdecke) gehören dazu auch das Schlafen auf dem Rücken, im eigenen Bett und außerdem komplett rauchfreie Wohnungen.

WANC 03.11.04
Quelle: Deutsche Medizinische Wochenschrift

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