Plötzlicher Kindstod: Wie man das Risiko minimiert

Der sogenannte plötzliche Kindstod befindet sich auf dem Rückzug. Die verbesserte Vorsorge hat dazu geführt, dass die Zahl der Kinder, die scheinbar völlig grundlos im Schlaf sterben, sich von 1990 bis 2003 auf ein Drittel reduziert hat. Im Jahre 2001 lag die Gesamtzahl der Fälle in Deutschland bei etwas über 400.

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Das ist eine sehr sehr erfreuliche Nachricht. Und ein Grund, die Vorsorge auch weiterhin ernst zu nehmen. Experten haben deshalb kürzlich noch einmal zusammengefasst, was Eltern tun können, um das Risiko noch weiter zu minimieren:

Besonders wichtig: "richtiges" Schlafen und rauchfreier Haushalt

  • Rauchen Sie nicht in der Wohnung.
  • Kinder sollten nie mit im Bett der Eltern schlafen, wenn diese Raucher sind oder Alkohol konsumiert haben.
  • Kinder im Alter über acht Wochen sollten generell nicht im Elternbett schlafen.
  • Säuglinge, die in Bauchlage schlafen oder liegen, haben ein erhöhtes Risiko, am plötzlichen Kindstod zu sterben. Drehen Sie daher nie das Kind von der Seite auf den Bauch.
    Allerdings warnen wir auch vor übertriebenen Ängsten. Es gibt viele Babys, die sich von sich aus im Schlaf immer wieder auf den Bauch drehen. Deren Gefahr, deshalb zu sterben, ist absolut betrachtet, extrem gering.
  • Packen Sie Ihr Baby nachts nicht unter eine Decke, sondern in einen Schlafsack.
  • Die beste Schlafart für Ihr Baby: allein in seinem Bettchen, und das in einem Schlafsack.


Autoren: WANC/, 22.03.04

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