Soll ich mein Kind wegen des Atomunfalls in Japan mit Jodtabletten versorgen?

Nein. Kinder sind zwar durch radioaktives Jod, das bei einem Reaktorunglück in großen Mengen freigesetzt werden kann, besonders gefährdet. Für Deutschland wird mit einer entsprechenden Strahlenbelastung infolge der Entwicklungen in Japan allerdings nicht gerechnet.

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Über eine ärztlich verordnete Jodprophylaxe (wegen Jodmangels, nicht zum Strahlenschutz) hinaus kommt die Einnahme von (viel höher dosierten) Jodtabletten nur als Notfallmaßnahme für Menschen in direkter Umgebung eines akut bedrohten Kernkraftwerks in Frage. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät vor einer übereilten Einnahme von Jodtabletten auf eigene Faust ausdrücklich ab.

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