Diabetes Ratgeber: Welche Untersuchungen?

Die entscheidende Bedeutung bei der Diagnose Diabetes spielt die Bestimmung des Blutzuckers und die Glukosekonzentration im Urin.

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Bei einem Diabetiker ist der Blutzucker (medizinisch: Hyperglykämie) sowie die Glukosekonzetration im Urin (medizinisch: Glukoserie) erhöht. Gemessen werden die Werte in nüchternem Zustand. Bei Gesunden sind in 100 ml (1 dl) Blut zwischen 70 und 100 ml Zucker enthalten. Nach dem Essen sollte der Wert nicht über 140 mg/dl liegen. Bei besonders kohlehydratreicher Nahrung kann er aber kurzfristig auch schon mal auf bis zu 220 mg/dl steigen.

In der Regel wird der Nüchtern-Blutzucker mindestens zweimal bestimmt. Liegt er beide Male unter 80 mg/dl, ist ein Diabetes unwahrscheinlich. Werte zwischen 100 und 120 mg/dl gelten als Grenzbereich. Werte über 120 mg/dl sind starke Indizien für das Vorliegen einer Zuckerkrankheit.

In Zweifelsfällen wird der Arzt seine Diagnose durch ein Blutzucker-Tagesprofil zu erhärten suchen. Dabei wird der Blutzucker vor und eine Stunde nach den Mahlzeiten kontrolliert. Sind die Ergebnisse immer noch nicht eindeutig, wird der Arzt noch einen Glukosetoleranztest durchführen.

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