Parästhesie

Eine Parästhesie bezeichnet im Mediziner-Jargon eine nicht schmerzhafte Missempfindung im Bereich eines Hautnervs, ohne dass dafür klar erkennbare Reize ausgehen. Parästhesien äußern sich typischerweise durch Kribbeln, Jucken, Prickeln, "Ameisenlaufen" oder auch Kälte- bzw. Wärmegefühl.

Parästhesien sind ein typisches Spätsymptom bei Diabetes mellitus, kommen aber auch z.B. bei Multipler Sklerose, als Medikamentennebenwirkungen oder bei Vergiftungen vor.

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