Wie Sie bei Einnahme von Metformin Verdauungsprobleme in den Griff bekommen

Aktueller Arzt-Tipp

Wenn Sie gegen Ihren Typ-2-Diabetes Metformin verschrieben bekommen haben, kann es vorkommen, dass Sie anfänglich unter Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen oder Appetitverlust leiden. Dieses müssen Sie nicht stillschweigend hinnehmen, denn hier kann folgendes helfen:

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Zum einen sollten Sie in dem Fall die Tages-Dosis auf mehrere über den Tag gestreute Einnahmen aufteilen. Zum anderen kann die Metformin-Gabe mit oder direkt nach einer Mahlzeit helfen, diesen Problemen generell vorzubeugen.

Und denken Sie daran: Die Beschwerden verschwinden meist nach einigen Tagen oder Wochen von selbst, wenn der Körper sich an den Wirkstoff gewöhnt hat.

Kurz-Info zum Medikament:

Metformin gilt bei Diabetes Typ 2 gerade in Kombination mit Übergewicht heute in vielen Fällen als Mittel der ersten Wahl. Der Wirkstoff Metformin (Präparat z.B. Juformin®, Siofor®, Diabesin®, Metformin AL® etc.) senkt die Glukoseproduktion in der Leber und reduziert dadurch den Blutzuckerspiegel. Außerdem verzögert Metformin die Glukoseaufnahme in die Darmzellen. Ein großer Vorteil dieses Arzneimittels ist, dass es durch die Behandlung in der Regel nicht zu Unterzuckerungen (Hypoglykämie) kommen kann.

Ihre Dr. med. Monika Steiner

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