Schwangerschaftsdiabetes

Wann und warum kommt es zu einer Schwangerschaftsdiabetes? Wie wird eine Schwangerschaftsdiabetes entdeckt und behandelt? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wodurch wird das Risiko für einen Schwangerschaftsdiabetes erhöht?

Risikofaktoren für einen Schwangerschaftsdiabetes sind:

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Kann ein Schwangerschaftsdiabetes auch auftreten, wenn es in der Familie keine Diabetes-Fälle gibt?

Ja. Zwar ist das Risiko deutlich erhöht, wenn in der Familie schon Diabetes aufgetreten ist. Aber es gibt auch Frauen, die ohne Diabetes-Verwandte während der Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes entwickeln.

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Wann sollte man sich auf einen Schwangerschaftsdiabetes testen lassen?

Generell wird ein Test empfohlen, wenn die Schwangere über 30 Jahre alt ist. Bei unter 30jährigen ist eine vorsorgliche Untersuchung empfehlenswert beim Vorliegen von Risikofaktoren:

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Wie wird die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes gesichert bzw. ausgeschlossen?

Zunächst einmal wird der Blutzuckerwert bestimmt. Dazu ist eine Blutentnahme im nüchternen Zustand notwendig. Besteht danach Verdacht auf einen Schwangerschaftsdiabetes, wird zur Sicherung oder zum Ausschluss der Diagnose ein Glukosetoleranztest durchgeführt.

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Wie wird ein Schwangerschaftsdiabetes behandelt?

Zunächst geht es darum, den Blutzucker zu senken. Dazu muss mit Hilfe des Arztes oder einer Diätberaterin die Ernährung umgestellt werden. Wichtig ist vor allem, sich eher fettarm zu ernähren und die Zufuhr an Ballaststoffen zu erhöhen.

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Wie häufig wird aus einem Schwangerschaftsdiabetes ein „echter“ Diabetes?

Etwa jede zweite Frau mit Schwangerschaftsdiabetes entwickelt in den Folgejahren einen „echten“ Diabetes mellitus. Dabei handelt es sich dann meist um einen Diabetes vom Typ 2.

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