Wie kann man Nervenschäden bei Diabetes am besten verhindern?

Die wichtigste Maßnahme, um Schädigungen des Nervengewebes vorzubeugen, ist die optimale Einstellung des Blutzuckers. Dauerhaft immer wieder erhöhte Blutzuckerspiegel verkalken die Blutgefäße (wodurch dann u.a. auch die Nerven leiden) und schädigen die Nerven auch direkt. Damit ist ein schlecht eingestellter Blutzucker ein großes Risiko für Nervenschäden und sollte unbedingt vermieden werden.

Entscheidend: der Blutzucker

Das klingt banal und selbstverständlich, ist es aber nicht. Die Realität sieht so aus, dass es vielen Menschen mit Diabetes nicht gelingt, ihre Blutzuckerwerte zuverlässig im gesunden Bereich zu halten. Häufig einfach deswegen, weil die Empfehlungen bzgl. der Ernährung nur mit halber Kraft eingehalten werden. Eine weitere Ursache ist, dass die Tabletten nicht regelmäßig eingenommen oder die Insulinspritzen vergessen werden.

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Das alles ist zutiefst menschlich, aber es gefährdet Sie oder Ihre Angehörigen massiv. Und ist erst einmal eine Nervenschädigung da, geht sie kaum mehr weg.

Auch an den Blutdruck denken

Auch der Blutdruck sollte übrigens regelmäßig kontrolliert werden. Denn ein zu hoher Blutdruck ist Gift für die Gefäße (und damit für die Nerven

Und was auch noch wichtig ist: ein gesunder Lebensstil mit

  • Bewegung,
  • angepasster Ernährung
  • und der Vermeidung von Tabak und Alkohol

Denn auch damit beugen Sie der Verkalkung Ihrer Blutgefäße entscheidend vor.

Autoren: Celina Hofmann & Dr. med. Jörg Zorn

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