Diabetes: Nerven und Neuropathie

Wann droht bei der Zuckerkrankheit eine diabetische Neuropathie? Was ist das überhaupt, und welche Symptome hat man dann? Und wie wird die Nervenschädigung behandelt? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was ist eine diabetische Neuropathie?

Bei der diabetischen Neuropathie handelt es sich um eine Nervenschädigung, die infolge der Zuckerkrankheit auftreten kann. Sie entsteht etwas vereinfacht gesagt durch eine mangelnde Versorgung der Nerven mit Nährstoffen.

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Was bedeutet bei Diabetes Polyneuropathie?

Bei einer diabetischen Polyneuropathie handelt es sich um eine Störung der Nervenfunktion – und zwar mehrerer Nervenregionen gleichzeitig. Solche Nervenschädigungen treten bei Diabetes häufiger auf (näheres weiter unten). Meist beginnen sie zunächst nur an einer Körperregion (= Neuropathie) und gehen – wenn therapeutisch nichts unternommen wird – irgendwann auf weitere Regionen über (= Polyneuropathie).

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Diabetische Neuropathie: Welche Symptome hat man dann?

Bei der Diabetischen Neuropathie handelt es sich um eine Nervenschädigung, die – auf lange Sicht – durch erhöhte Blutzuckerspiegel entstehen kann. Sind dabei Nerven des willkürlichen Nervensystems (sensomotorisches Nervensystem) betroffen, beginnen die Symptome meist in den Füßen oder seltener auch in den Händen.

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Wie kann man Nervenschäden bei Diabetes am besten verhindern?

Die wichtigste Maßnahme, um Schädigungen des Nervengewebes vorzubeugen, ist die optimale Einstellung des Blutzuckers. Dauerhaft immer wieder erhöhte Blutzuckerspiegel verkalken die Blutgefäße (wodurch dann u.a. auch die Nerven leiden) und schädigen die Nerven auch direkt. Damit ist ein schlecht eingestellter Blutzucker ein großes Risiko für Nervenschäden und sollte unbedingt vermieden werden.

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Wie wird eine diabetische Neuropathie behandelt?

Die Behandlung einer diabetischen Neuropathie besteht aus mehreren Komponenten. Die Basis besteht in einer optimalen Blutzuckereinstellung. damit lassen sich bereits entstandene Nervenschädigungen zwar nicht mehr heilen, aber zumindest lässt sich das Fortschreiten des Problems aufhalten. Denn die diabetische Neuropathie ist in erster Linie eine Folge zu hoher Blutzuckerspiegel über eine zu lange Zeit.

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Kann eine diabetische Neuropathie auch wieder verschwinden?

Während man lange Zeit davon ausging, dass sich Nervengewebe nicht regenerieren kann, weiß man heute, dass auch Zellen des Nervensystems in begrenztem Rahmen zur Heilung fähig sind. Ob die Folgen einer diabetischen Neuropathie wieder verschwinden können, hängt deshalb stark davon ab, wie weit die Nervenschädigung bereits fortgeschritten ist. Und denkbar ist es nur, wenn die Ursache des Problems, nämlich schlechte eingestellte Blutzuckerwerte, komplett behoben ist.

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