Ernährung: Lebensmittel, und was sie enthalten

Was bedeutet Broteinheit und was bedeutet Glykämischer Index? Was sagen diese Maßeinheiten über Nahrungsmittel und ihren Zuckergehalt aus? Wie steht es um den Effekt von Brot, Gemüse, Kartoffeln etc. auf den Blutzuckerspiegel? Um solche Fragen dreht sich dieses Kapitel.

Was ist eine Broteinheit?

Die Broteinheit ist ein Maß für den Anteil an Kohlenhydraten in bestimmten Nahrungsmitteln. Sie dient dazu, einschätzen zu können, wie viel Zucker bestimmte Speisen enthalten, was vor allem für Menschen mit Diabetes wichtig ist.

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Wo kann ich nachschlagen, wie viele Broteinheiten bestimmte Lebensmittel haben?

Hierfür gibt es sogenannte Kohlenhydrat-Austauschtabellen. Das klingt etwas sperrig, einfacher ist das Suchen im Internet nach Broteinheits-Listen oder Broteinheits-Rechnern. Da sie alle mehr oder minder die gleichen Quellen benutzen, können sie praktisch jede davon aufrufen. Eine, die uns besonders gut gefällt, ist diese hier:

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Welche Mengen an Brot- und Getreideprodukten entsprechen 1 Broteinheit?

Die untenstehenden Mengen in Gramm entsprechen einer Broteinheit. Aufgeführt sind hier alle wichtigen Brot- und Getreideprodukte, zu den übrigen Nahrungsmitteln schauen Sie bitte die anderen Fragen zu diesem Thema an. Als Orientierung kann man sich merken:

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Welche Brot- und Brötchensorten enthalten meist weniger Broteinheiten?

Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen enthalten pro Gramm weniger Broteinheiten als Weißmehlprodukte. So entspricht 25 g Weißmehlbrot 1 Broteinheit, bei Vollkornbrot sind es 30 g. Man kann also mehr Vollkornbrot als Weißbrot essen, und kommt auf die gleiche Menge Zucker.

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Welche Obst-Mengen entsprechen jeweils 1 Broteinheit?

Folgende Obstmengen in Gramm entsprechen etwa einer Broteinheit:

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Wie viel Gramm Kartoffeln entsprechen etwa 1 Broteinheit?

Etwa 80 g Kartoffeln. Das wiederum entspricht etwa einer mittelgroßen Kartoffel. Also kann man ganz grob sagen: 1 Kartoffel = eine Broteinheit.

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Was sind "gute" Kohlenhydrate für Diabetiker?

Diabetes bedeutet nicht, auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen bzw. zu dürfen. Im Idealfall sollten Kohlenhydrate 45-60% der täglichen Nahrungszufuhr ausmachen.

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Warum sind Nudeln oder Pasta "gute" Kohlenhydrate beim Diabetes?

SpaghettiWeil der Blutzucker nach dem Genuss von Pasta-Gerichten langsamer ansteigt als z.B. nach Brot oder Reis. Nudeln und Pasta haben also einen niedrigen Glykämischen Index (das ist die Maßeinheit, die anzeigt, ob bestimmte Lebensmittel den Blutzucker langsam oder schnell ansteigen lassen).

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Was sind Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index?

Der Glykämische Index ist eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Umso niedriger der Glykämische Index, umso geringer der Blutzuckeranstieg.

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Was sind Lebensmittel mit einem mittleren Glykämischen Index?

Mit dem glykämischen Index werden Nahrungsmittel danach beurteilt, ob sie den Blutzucker stark und rasch ansteigen lassen oder nicht. Dieser Wert kann mitunter durchaus vom Zuckergehalt abweichen, sprich Lebensmittel mit vergleichbar geringem Anteil an Kohlenhydraten können durchaus einen hohen glykämischen Index aufweisen.

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Was sind Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index?

Der Glykämische Index gibt an, welchen Einfluss bestimmte Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel haben. Und zwar unmittelbar nach Nahrungsaufnahme. Der Glykämische Index (auch Glykämische Last oder Glyx genannt) ist umso höher, desto höher der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker ansteigt. Um so niedriger der Glykämische Index, umso geringer der Blutzuckeranstieg.

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Welche der gängigen Nahrungsmittel enthalten so gut wie keinen Zucker?

Fast alle Gemüsesorten und Salate.

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Was sind günstige Fettlieferanten für Diabetiker?

Fette sollten bei Diabetikern im Idealfall etwa 25-35% der Nahrungsaufnahme ausmachen.

Günstige Fettlieferanten sind z.B.:

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Welche Fleischsorten sind besonders fettarm?

Fleisch ist zwar eine gute Eiweißquelle, enthält aber leider oft relativ viel Fett.

Eher fettärmere Fleischsorten, und damit mehr zu empfehlen sind:

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Welche Speise-Öle enthalten die "besten" Fette?

Man unterscheidet bei den Fetten zwischen gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Faustregel: Um so mehr ungesättigt, um so gesünder.

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Warum sind Omega-3-Fettsäuren so zu empfehlen?

Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur für Diabetiker ein äußerst gesunder und wirkungsvoller Vitalstoff. Sie fördern die Durchblutung, haben einen positiven Effekt auf die Blutfette und den Blutdruck, beschleunigen die Heilung bei Entzündungen und haben zudem einen positiven Einfluss auf trockene Haut und auch Hautekzeme.

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Können Omega-3-Fettsäuren Diabetes verhindern?

Die heutige westliche Ernährung führt oft zu einem eklatanten Mangel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Durch Fast Food, Fertiggerichte und Lebensmittel aus industrieller Fertigung nehmen wir oft zu viele ungesunde Transfette zu uns – und die gesunden Fette, die wir dringend brauchen, bleiben auf der Strecke.

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Auf welche besonders fetthaltigen Lebensmittel sollte man mit Diabetes verzichten?

Im Prinzip könnte hier eine unüberschaubar lange Liste an besonders fetthaltigen Lebensmitteln stehen. Wir wollen uns hier auf die besonders häufig "geliebten" beschränken:

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In welchen Grundnahrungsmitteln ist am meisten Cholesterin enthalten?

In Eiern und Butter. Und in diversen Fleischsorten. Das ist die kurze Antwort und eine Art Faustregel.

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Was sind gute Eiweißquellen für Diabetiker?

Eiweiße sollten bei Diabetikern im Idealfall etwa 10-20% der Nahrungsaufnahme ausmachen.

Günstige pflanzliche Eiweißlieferanten sind z.B.:

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Was sind ballaststoffreiche Lebensmittel?

Ballaststoffe sind generell gesund, aber beim Diabetes kommt hinzu, dass ballaststoffreiche Ernährung sich günstig auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Da es sich um pflanzliche Faserstoffe handelt, die viele unverdauliche Bestandteile enthalten, steigt der Blutzucker nach der Nahrungsaufnahme nicht so stark an wie unter anderen Kohlenhydraten.

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Welche Hülsenfrüchte enthalten besonders viele Ballaststoffe?

Fast alle. Vor allem zu nennen sind hier aber:

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Welche Getreideprodukte enthalten besonders viel Ballaststoffe?

Besonders ballaststoffreich unter den Getreidesorten sind Roggen, Dinkel, Weizen, Hafer, Gerste und Mais. Vor allem die Vollkornmehle (z.B. Knäckebrot von Weizen und Roggen) sind dabei zu empfehlen.

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Welche Mineralstoffe sind bei Diabetes besonders wichtig?

Von besonderer Bedeutung sind bei Diabetes Zink, Chrom und Magnesium. Alle drei Mineralstoffe haben eine stimulierende Wirkung auf Insulin. Oder andersherum: Bei einem Mangel an diesen drei Mineralstoffen wird die Wirkung von Insulin herabgesetzt.

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