Was kann ich tun, wenn ich mich bei meinem behandelnden Arzt nicht gut betreut fühle?

Wenn Sie mit Ihrem Arzt unzufrieden sind oder unsicher sind, ob Sie richtig behandelt werden, zögern Sie nicht, sich eine zweite Meinung einzuholen. Das würden Sie bei einem Handwerker oder Finanzberater ja auch tun, und hier geht es um Ihre Gesundheit.

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Fragen Sie andere Menschen mit Diabetes in Ihrem Bekanntenkreis oder erkundigen Sie sich bei einer der lokalen Selbsthilfeorganisationen, die es fast in jeder Stadt gibt.

Ein strenger Arzt muss kein schlechter Arzt sein

Wichtig ist, dass Ihr Arzt Erfahrung mit der Erkrankung hat. Aber auch, dass er sich ausreichend Zeit für Ihre Fragen zum Alltag nimmt. Er sollte in jedem Fall auch mit Diabetes-Schwestern und Ernährungsberaterinnen oder -beratern zusammenarbeiten und, wenn er nicht selbst Diabetologe ist, in Kontakt mit einem Diabetes-Spezialisten stehen, der bei komplizierteren Fragen konsultiert werden kann.

Bedenken Sie aber auch, dass gerade im Zusammenhang mit der Ernährung Ihr Arzt verpflichtet ist, Sie immer wieder zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Erkrankung zu führen. Das kann lästig sein, weil er Ihnen ja z.B. einzelne Leckereien auch mal verbietet. Damit ist er aber kein schlechter Arzt.

Autor: Ihr Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (1)
Arzt zufrieden?
1 Montag, den 08. Mai 2017 um 09:16 Uhr
Hois Alfons
Viele Patienten reden einfach nicht mit ihrem Arzt. Machen Sie sich im Internet schlau und fragen Sie Ihn über einige Dinge. Man kann sich doch in netter Form austauschen und Sie werden zufrieden sein. Sind Sie offen zu ihm und sagen Sie ehrlich, welche Medikamente Sie nehmen oder auch nicht! Naturheilmittel muss er auch wissen. Dann wird es klappen!
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