Was bringt die Stammzelltherapie?

Das Prinzip der Stammzelltherapie ist noch relativ neu und wird derzeit bei zahlreichen Krankheiten erforscht. Stammzellen sind Vorläuferzellen aus dem Knochenmark, die sich erst noch in spezialiiserte Zellen entwickeln.

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Die Idee hinter der Stammzelltherapie beim Diabetes ist, diese noch unspezialisierten Zellen in die Bauchspeicheldrüse einzuschleusen, so dass sie sich dort unter dem Einfluss des umgebenden Gewebes in vollwertige Zellen entwickeln; in diesem Fall in voll funktionstüchtige Betazellen, die Insulin produzieren.

In Tierversuchen an diabetischen Mäusen hat sich die Methode als wirksam erwiesen. In einem renommierten Fachmagazin (JAMA) wurde 2007 auch erstmals über eine erfolgreiche Studie an Diabetes-Patienten berichtet. Allerdings kann man derzeit noch nicht abschätzen, wie lange die Wirkung anhält und ob auf Dauer Nebenwirkungen auftreten. Dafür sind größere Studien notwendig, die jetzt anlaufen.

Fazit: Die Stammzelltherapie ist eine hoffnungsvolle neue Methode zur Diabetestherapie, die zur Zeit intensiv erforscht wird.

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