Umgang mit Depressionen im Alltag

Wie geht man um mit jemandem, der oder die eine Depression hat? Fröhliche Stimmung verbreiten oder lieber auf die düsteren Gedanken eingehen? Welche Rolle spielen Familie, Verwandtschaft und Freunde bei der Behandlung? Mehr dazu in dieser Rubrik.

Wie soll ich mich ich als Angehöriger eines Depressiven verhalten?

Angehörige und andere Bezugspersonen können durch einfühlsames, Sicherheit gebendes und geduldiges Verhalten eine wichtige Stütze für depressiv erkrankte Menschen sein und zum Therapieerfolg beitragen. Aufforderungen wie „Reiß Dich zusammen“, das Bagatellisieren der Krankheitszeichen oder eine Überforderung des Betroffenen sind kontraproduktiv und unbedingt zu vermeiden.

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Muss man Äußerungen über Selbstmordabsichten ernst nehmen?

Unbedingt. Sofern es sich nicht eindeutig um eine spaßhafte oder ironische Bemerkung handelt, ist jeder noch so versteckte Hinweis auf eine Selbsttötungsabsicht ernstzunehmen. Dazu zählen neben mehr oder weniger direkten Andeutungen, dem eigenen Leben ein Ende zu machen, etwa auch Bemerkungen über die Sinnlosigkeit des Lebens, ferner Rückzugstendenzen oder Selbstisolation.

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