Was ist eine somatisierte Depression?

Unter einer somatisierten oder larvierten Depression versteht man ein depressives Zustandsbild, das sich hinter körperlichen Beschwerden verbirgt. Die Betroffenen klagen zum Beispiel über diffuse Schmerzen und Unwohlsein oder fühlen sich einfach krank.

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Aber hinter diesen körperlichen (somatischen) Beschwerden steckt eine Depression. Für den Arzt, insbesondere den Hausarzt, ist das oft nicht leicht zu identifizieren.

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Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (1)
somatische Depression
1 Freitag, den 30. Oktober 2015 um 17:21 Uhr
Hatte im vorigen Jahr eine somatische Depression, was mir aber anfangs keiner sagte. Ich durchlief mehrere Wochen Krankenhausaufenthalte und verschiedenste neurologische Untersuchungen. Letztendlich erhielt ich Venlafaxin. Damit ging es mir sehr gut.
Im Sommer diesen Jahres habe ich mit Absprache mit meiner Ärztin das Medikament abgesetzt. Siehe da, jetzt, nach ca 2 Monaten, sind alle Symptome wieder da. Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit Antriebslosigkeit ... Wahnsinn, was Körper und Geist alles vollbringen.
Zum Glück weiß ich jetzt, woher die Schmerzen kommen und muss nicht erneut ein Ärztehopping durchlaufen. Ich nehme das Medikament wieder. 75 mg sind nicht besonders hoch dosiert und es geht einem viel besser.
Also, an alle, die ebenfalls eine solche Krankheit durchlaufen. Kopf hoch, das Leben ist lebenswert. Es kommen auch wieder bessere Zeiten, auch wenn einem manchmal nicht danach zumute ist. Ich weiß, wovon ich spreche.