Welche Nebenwirkungen können unter Fluoxetin auftreten?

Wie bei allen anderen Antidepressiva kann es auch unter der Behandlung mit Fluoxetin zu Nebenwirkungen kommen. Am häufigsten ist dabei Übelkeit. In Studien war fast ein Viertel der Behandelten zumindest zeitweise davon betroffen.

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Weitere relativ häufige Nebenwirkungen sind:

  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Angstgefühle
  • Nervosität, Zittern
  • Muskelschwäche
  • Libido- und Erektionsprobleme
  • Hautausschläge
  • Magen-Darm-Probleme (Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen)
  • körperliche Unruhe (vor allem zu Beginn der Behandlung)

Die Liste der möglichen, selteneren Nebenwirkungen im Beipackzettel ist noch wesentlich länger. Allerdings muss man dabei auch betonen, dass nichts davon auftreten muss. Man muss es im Zweifel einfach ausprobieren.

Entzugserscheinungen nach dem Absetzen

Auch, wenn Fluoxetin abgesetzt wird, können Nebenwirkungen auftreten, die in diesem Falle eine Art von Entzugserscheinungen darstellen.

Typisch sind:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Angstzustände, andere Empfindungsstörungen

Diese Entzugs-Symptome verflüchtigen sich in aller Regel binnen zwei Wochen nach dem Absetzen. Sie verlaufen meist deutlich milder, wenn man die Dosis langsam reduziert, statt die Einnahme von Fluoxetin abrupt zu beenden.

Präparate mit Fluoxetin sind u.a.:

  • Fluctin®
  • Fluxet®
  • Fluoxetin (u.a. von AZU® , beta®, neuraxpharm®, ratiopharm® , STADA®, TAD®, TEVA®)


Autor: Dr. med. Jörg Zorn, Oktober 2012

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