Kommentare (40)
Escitalopram
40 Sonntag, den 18. Dezember 2016 um 08:37 Uhr
Nach einem schweren Kampf über viele Jahre und einer Einnahme von über 5 Jahren Xanax bin ich sehr dankbar, dass ich an meinen jetzigen Arzt gekommen bin.
Nach einem unfassbaren Entzug von Xanax, bin ich seit 1,5 Jahren auf Escitalopram, was ich aber schrittweise reduziert habe. Nun bin ich seit 8 Tagen ohne Tabletten und habe - wie auch immer vom Arzt gesagt - natürlich auch jetzt Entzugserscheinungen. Der jetzige Entzug ist zwar auch schwer (extrem schlechte Laune, jedes Wort meiner Freundin - der ich sehr dankbar bin, denn sie steht mir immer bei - führt zu heftigen Reizantworten meinerseits).
Am schlimmsten empfinde ich die Aussetzer im Kopf bei Bewegungen: Wie Blitze! Ich nenne sie auch gerne Zündaussetzer, wie beim Auto. Schwindel, Zittern, Schweißausbrüche. Panikattacken bekomme ich zum Glück nicht. Das macht es dann irgendwie erträglich.
Ein Entzug ohne Nebenwirkungen ist nicht möglich und auch ich hoffe, dass es schnell vorbei geht. Mir hilft sehr, dass ich wieder mit Sport angefangen habe. Ich zwinge mich, etwas zu unternehmen. Und so schwer das alles ist, hilft es enorm.
Ich glaube, ich könnte ein Buch schreiben über meine letzten 8 Jahre von verschwendetem Leben durch Panik, Angst etc.
Schaut nach vorne, seid stärker und seid euren Engsten gegenüber offen für das Thema. Es hilft, wenn die Freunde einen zwar nicht verstehen können, aber trotz allem unterstützen.
Ärzte, die euch sagen, es wäre einfach? Wechselt den Arzt.
Absetzsymptome Escitalopram
39 Mittwoch, den 23. November 2016 um 18:28 Uhr
Ich habe aufgrund ständiger Migräne Escitalopram nach Anweisung meines Arztes ausschleichen lassen. Mal davon abgesehen, dass es mir psychisch wieder schlechter geht, habe ich Probleme mit meiner Wahrnehmung, mir ist so schwindelig, dass ich kein Auto fahren kann, bin nur noch müde, kann mich auf der Arbeit kaum konzentrieren... Ich hoffe, dass diese Symptome wirklich nur maximal 2 Wochen anhalten.
Schön wärs
38 Dienstag, den 01. November 2016 um 17:39 Uhr
Nehme seit Anfang 2012 Cipralex. Bis vor kurzem 20mg. Laut Ärztin hätte ich davon "eigentlich" nicht groß zunehmen sollen...naja, es sind 34kg mehr! Reduziere nun seit August - 1 Monat 15mg, 1 Monat 10mg, 2 Monate 5mg, nun gerade 2,5mg. Auch hier sollte es lt. Psychiaterin zu keinen gravierenden Absetzerscheinungen kommen. Weit gefehlt: Kopfschmerzen, Schwindel, Magenschmerzen, extremes Träumen, Gereiztheit, Ohrenrauschen, Zittern. usw. Ich bin so angespannt, dass ich z.B. in den Beinen Muskelkater habe. Obwohl ich vor Müdigkeit kaum die Augen offenhalten kann, bin ich innerlich sehr unruhig. Arge Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit gerade bei der Arbeit. Wenn ich also von einem Arzt höre "es sollte eigentlich ...", denke ich, derjenige hat keine AD genommen bzw. abgesetzt.
Falsch..
37 Sonntag, den 18. September 2016 um 10:52 Uhr
Es wäre schön, wenn es so wäre, wie der Arzt hier beschreibt. Selbst monatelanges Runterdosieren, tropfenweise, führt bei sehr vielen Menschen zu extremen Entzugserscheinungen. Die Liste der körperlichen Symptome ist lang und nur schwer zu ertragen. Ich empfehle dazu http://adfd.org auch als Nachhilfe für uninformierte Ärzte.
Absetzsymptome
36 Dienstag, den 13. September 2016 um 10:17 Uhr
Ich habe erst ein halbes Jahr 10 dann 5 mg Escitalopram genommen. Dann wurde es nach insgesamt einem Jahr abgesetzt. Laut Arzt könne man nicht noch weiter runter dosieren.
Nach ca. Zwei Tagen fingen die Symptome an. Dazu zählten: Schwindel, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, leichte Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche.
Brain zaps (ständiges blitzen im Kopf bei Bewegung oder auch ohne), Lustlosigkeit bis hin zu Depression, leichte Ängste, lebhafte Träume

Nach nun zwei Wochen sind die Symptome so ziemlich zurück gegangen.. Aber dies hat man mir so nicht gesagt.. Bei der geringen Dosis würde ich nix merken....
Abhängigkeit
35 Mittwoch, den 03. August 2016 um 13:52 Uhr
Wie sollte man es denn nennen, wenn es beim Absetzen von Jatrosom zu massiven Beschwerden kommt? Natürlich die Abhängigkeit von
diesem Mittel! Alles andere ist Verscheißerung!
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
Mirtazapin
34 Dienstag, den 19. Juli 2016 um 14:15 Uhr
Kommentar Nr. 6 trifft es auf den Punkt! Wenn hier von leichten Beschwerden bei zu raschem Absetzen gesprochen wird, dann kann ich Dr. Hubertus Glaser nur empfehlen, diese Tabletten doch selbst einmal über mehrere Jahre zu nehmen. Wie würde der Artikel dann inhaltlich aussehen. Aber wie dumm von mir, ich bin ja nur der Patient, der das fühlt und erlebt. Ich werde ein Medizinstudium nachholen, dann weiß ich es besser und habe natürlich diese Entzugserscheinungen nicht!
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
Major Depression
33 Mittwoch, den 13. Juli 2016 um 14:45 Uhr
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll! Ich heiße Heike, 48 Jahre, seit 3 Jahren EU-Rentnerin, 2× geschieden, 2 erwachsene Kinder. Ich lebe seit kurzem in einer neuen Beziehung. Ca. 1991 begann ES. Ich musste weinen, war mut- und kraftlos, unendlich traurig, enttäuscht von mir selbst, hatte Herzrasen und und und. Zu der Zeit versuchte ich ALLES, aber vergebens.
Ca. 1995 wurde es so schlimm, das ich weinend bei meiner sehr lieben Hausärztin fast zusammen klappte. Ich konnte einfach nicht aufhören zu weinen (inklusive mehrere Selbstmordgedanken), hatte bis dato bereits eine Psychotherapeuthin und 10 Sitzungen. Als SIE nicht weiterkam
perfekt
32 Montag, den 27. Juni 2016 um 09:42 Uhr
Excitalopram hat mir nach drei Tagen bereits geholfen Ängste zu verlieren. Es handelt sich vorwiegend um Ängste, die aus einer Konsequenz aufgrund von Handlungen geschehen.
Ich bin von Anfang an auf 5 mg geblieben, es ist jetzt 2,5 Monate her. Und es geht mir noch immer gut. Allerdings gehe ich gleichzeitig zum Therapeuten.
Wie wirkt Escitalopram? , Redaktion Medizin
Euer Ernst?
31 Donnerstag, den 16. Juni 2016 um 19:12 Uhr
Zigaretten machen süchtig, aber Antidepressiva nicht? Bei Nikotin habe ich keine "Absetzerscheinungen", aber bei Venlafaxin (selbst Konsument) schon. Auch wenn man nicht daran stirbt, ist es Entzug und Abhängigkeit! Ich bin so wütend über die Medizin! Was lernt man an einer medizinischen Fakultät? Schön reden, was einem passt, schlecht reden, was nicht? Hinzu kommt, dass die meisten Ärzte völlig den Bezug zu Verbindung zwischen Körper und Geist verloren haben und davon keinen Plan haben! Sehr traurig!
Machen Antidepressiva abhängig? , Redaktion Medizin
Lisa
30 Dienstag, den 07. Juni 2016 um 12:18 Uhr
Hallo Lisa, ich hatte das auch die erste Zeit, es wird vergehen. Ich bekomme jetzt 20 mg und es geht mir wunderbar! Bitte habe mit dem Medi etwas Geduld :-)
Auf welche Weise wirkt Cipralex? , Redaktion Medizin
Cipralex
29 Dienstag, den 07. Juni 2016 um 12:15 Uhr
Ich habe eine Depression und man hat mir alles mögliche verordnet, sogar Seroquel, nichts hat geholfen, auch ein Klinikaufenthalt war nur kurzfristig von Erfolg gekrönt. Dann hat mir meine Haus !!! Ärztin Cipralex mit 20 mg verschrieben. Nun geht es mir ganz wunderbar und ich kann sogar wieder arbeiten !!!!!
Auf welche Weise wirkt Cipralex? , Redaktion Medizin
Krankenhausaufenthalt in einer Psychiatrie
28 Freitag, den 03. Juni 2016 um 10:44 Uhr
Immer wieder, mir ging es nach einer Trennung so schlecht, dass ich nicht mehr aufstehen wollte. Mein Sohn war damals noch klein, 10 Jahre alt. Er war damals bei meinen Eltern, denn ich war 6 Wochen in der Klinik. Man hat mir sehr geholfen. Alleine wäre ich da nicht raus gekommen. Natürlich habe ich 3 Jahre Medikamente nehmen müssen, aber das war es mir wert. Man muss sich nicht schämen, wenn man psychisch krank ist.
Lasea
27 Freitag, den 13. Mai 2016 um 00:21 Uhr
Johanniskraut kann Wunder bewirken, vor allem in der allgemein düsteren Winterlage. Allerdings nimmt die Wirkung bei Wiederholungen (über die weiteren Winterzeiten) sehr stark ab. Ich nehme seit über einem Jahr LASEA und das hilft mir, tagsüber mit all den Fährnissen besser klar zu kommen. Ist aber kein wirkliches Antidepressivum für "Fortgeschrittene", nur Hilfsmittel, unterstützend.
Gibt es ein pflanzliches Mittel gegen Depressionen? , Oliver Kramer
Venlafaxin und Duloxetin
26 Sonntag, den 08. Mai 2016 um 22:49 Uhr
Das Absetzen von Venlafaxin war mega heftig. Stromschläge im Körper, vor allem Kopf und Beine. Sehr hässlich.
Aktuell schleiche ich jetzt Duloxetin aus. Jetzt, wo ich auf null bin, kommen auch hier die Stromschläge und das Gefühl, als hätte ich am Vortag übermäßig viel Alkohol getrunken und noch leicht einen sitzen. Hoffentlich geht das bald weg, 4 Tage ist das jetzt schon so.
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
Depression
25 Donnerstag, den 05. Mai 2016 um 14:02 Uhr
ja, das tun sie
Fluoxetin nach 15 Jahren kalt abgesetzt
24 Freitag, den 11. März 2016 um 17:04 Uhr
Vor 32 Tagen abrupt abgesetzt: Symptome mittlere Schlaflosigkeit, Juckreiz am Oberkörper, Muskelschmerzen im Nacken und Rücken, Durchfall, etwas Schwindel, Herzrhythmusstörungen (Doppelschläge, Stolpern)
Kann man Antidepressiva einfach absetzen? , Redaktion Medizin
Jatrosom Entzug
23 Mittwoch, den 24. Februar 2016 um 00:11 Uhr
Nach meiner Ansicht macht Jatrosom abhängig. Ich habe es 20 Jahre genommen und habe große Probleme beim Ausschleichen. Valium konnte ich ohne Probleme von einem Tag zum anderen weglassen, ebenso Lexotanil nach 3 Jahren Einnahme.
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
Escitalopram
22 Samstag, den 06. Februar 2016 um 14:49 Uhr
Escitalopram nimmt Ängste nicht.... im Gegenteil es macht lustlos und antriebsmindernd
Wie wirkt Escitalopram? , Redaktion Medizin
Tranylcpromin
21 Mittwoch, den 03. Februar 2016 um 20:05 Uhr
Ich wende mich dagegen, dass Medikamente gegen Depression nicht abhängig machen. Da es zu starken Entzugssyndromen kommen kann, erzwingen diese häufig die Notwendigkeit der weiteren Einnahme. Das ist für mich ganz klar eine Abhängigkeit von diesem Medikament. Wenn die Abhängigkeit als Entzugserscheinung deklariert wird, dann ist das für mich eine reine Täuschung im Interesse dieser Medikamente.
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
Depressionen
20 Freitag, den 08. Januar 2016 um 11:32 Uhr
Ich habe seit 2007 Depressionen, und jetzt kommen noch Panikattacken dazu. Und ich hoffe, dass es bald aufhört. Es gibt Tage, da geht es mir gut, und dann wieder schlecht. Aber ich denke, dass ich damit zurecht kommen muss. Ich würde alles tun, daraus zu kommen.
Liebe grüße kerstin
Freunde und Partner
19 Freitag, den 04. Dezember 2015 um 10:20 Uhr
Meine aktuelle Erfahrung sieht eher so aus, dass den Leuten, denen ich mich anvertraut habe, eher die Distanz wählen. Klar, sie interessieren sich und wollen natürlich auch, "wissen wie es mir geht", aber mehr nicht.
Das beste, wenn man Freunde nicht verlieren will, nichts sagen. Und nur Belanglosigkeiten und sehr wenig, was die Gefühlswelt angeht. Klare Ansage von Bekannten/Freunden war. "Wir wollen keine Details hören. Erzähl das dem Therapeuten." Ich sage nicht, wie es mir geht, ich sage nicht, wenn ich Suizidgedanken habe, ich sage nicht, wenn mein Stresslevel durch die Decke geht, ich sage nicht, wann und warum ich mich selbst verletze.
Zuhören und Verständnis zeigen kann nur ein Profi. Das ist die Realität.
Kosten übernimmt schon seit Jahren keine gesetzliche Kasse mehr!
18 Dienstag, den 17. November 2015 um 09:17 Uhr
Guten Tag,

wie alt ist denn dieser Bericht? Sie sollten ihn mal runderneuern!

Mit freundlichen Grüßen
K. Günter
Kann Johanniskraut vom Arzt verschrieben werden oder muss man es selbst kaufen? , Redaktion Medizin
Paroxetin
17 Sonntag, den 15. November 2015 um 11:10 Uhr
Ich nehme schon jahrelang Paroxetin 20mg 1 Tablette.täglich ein. Die Angstzustände (Schuldgefühle) kommen trotzdem immer wieder. Jetzt will ich probieren, Lasea dazu einzunehmen. Geht das?
Wie wirkt Paroxetin? , Redaktion Medizin
Die Frage welche ewig wie NL im Brennpunkt steht....
16 Mittwoch, den 11. November 2015 um 10:40 Uhr
Guten Tag,
da ich solchen Artikel natürlich als medizinisch interessant finde, und auch daher jeden Tag mit Medikamenten arbeite, finde ich es manchmal sehr interessant, was Kollegen so denken... Ich höre meist ähnliches über Medikamente.
Da ich Pharmakologe noch bin, kann ich es nur nicht verstehen, warum immer eine Gruppe schuld sei... 90% verweisen auf Benzodiazepine. Wenn die Meinungen so gezielt immer wieder eine Gruppe betreffen, so frage ich mal, warum verschreiben 80% dann Benzodiazepine? Wir müssen eigentlich (meine Meinung) BZD ja nicht immer die Schuld geben.
Es ist bekannt, dass eine Einnahme über einen längeren Zeitraum abhängig macht... BZD haben ein höheres Abhängigkeitspotential, jedoch in der Gruppe der Psychopharmaka, möchte ich sagen, sind ALLE Medikamente über einen langen Einnahmezeitraum suchterzeugend...
Man macht es sich selbst zu einfach, 100% auf BZD zu schieben. Aber es sind immer 2 Gruppen in der Psychopharmakologie schuld, Benzodiazepine und Stimulanzien!
Ich verordne täglich an ADHS Patienten welche Stimulanzien. Hier kann ich sagen, eine Abhängigkeit wäre nicht möglich. Möchte wissen, wer diese Meinung teilt mit mir, jedoch arbeite ich knapp über 10 Jahre mit ADHS Patienten, hier kann ich auch argumentieren bzw. eine Abhängigkeit ausschließen. Ich verweise aus die Tachyphylaxie, die hier eine Sucht 100% ausschließt. Das ist ein Fakt, der nicht in Frage gestellt werden kann, welcher Kollege kann mir ein AD ebenfalls zu 100% sagen....
Eines wollte ich noch als meine Meinung loswerden, schon evtl. ungewollte Überdosis von "Methylphenidat, Dex-Amphetamin" löst bei einem ADHS kranken Patienten nicht aus (Tachyphylaxie Dosis irrelevant), um genau zu bleiben, Amitriptylin x7 - 8 ist potentiell tödlich, die 2 häufigsten suizidalen VD wurden alle mit AD durchgeführt , da man an einer Atropinvergiftung stirbt.
Die letzten 10 Jahre behaupte ich, ohne genaue Zahlen zu kennen, dass an AD prozentual zu Stimulanzien 85:15 verstorben sind.
Kollegen verschreiben gerne TZA ohne Bedenken, mir wird gesagt, ADHS-Medikamente sind schon eine Gefahr. Die Gefahr, kann ich nur sagen, dass meine Patienten Methylphenidat bekommen u.a., welches in ihrer Einnahme nicht mal pathopsysiologisch mehr ist.
Ich bin ehrlich froh, dass ich ein solches Therapiefeld habe, TZA würde ich nicht einfach ohne 3 mal zu überlegen verschreiben, da ich eine Gefahr wie eine weitere Gruppe habe "Barbiturate" traurig aber Tatsache
Machen Antidepressiva abhängig? , Redaktion Medizin
Antidepressiva
15 Donnerstag, den 05. November 2015 um 10:37 Uhr
Nehme seit 1 Woche keine Medis mehr. Mir gehts richtig kacke. Mir ist ständig schwindlig. Hab das Gefühl, nicht 100% da zu sein. Hoffe es geht bald vorbei. Ist ein enorm schlimmes Gefühl.
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
Escitalopram erfolgreich abgesetzt
14 Donnerstag, den 05. November 2015 um 09:04 Uhr
Ich habe das Medikament von jetzt auf gleich abgesetzt. Seit zwei Wochen nehme ich keine Tabletten mehr und fühle mich richtig gut. Ich kann besser schlafen und bin tagsüber nicht mehr so müde. Freunde sagen, ich bin ausgeglichener und lache mehr. Die ersten zwei Tage hatte ich das Gefühl von Watte im Kopf, aber jetzt geht es mir richtig gut.
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
somatische Depression
13 Freitag, den 30. Oktober 2015 um 17:21 Uhr
Hatte im vorigen Jahr eine somatische Depression, was mir aber anfangs keiner sagte. Ich durchlief mehrere Wochen Krankenhausaufenthalte und verschiedenste neurologische Untersuchungen. Letztendlich erhielt ich Venlafaxin. Damit ging es mir sehr gut.
Im Sommer diesen Jahres habe ich mit Absprache mit meiner Ärztin das Medikament abgesetzt. Siehe da, jetzt, nach ca 2 Monaten, sind alle Symptome wieder da. Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit Antriebslosigkeit ... Wahnsinn, was Körper und Geist alles vollbringen.
Zum Glück weiß ich jetzt, woher die Schmerzen kommen und muss nicht erneut ein Ärztehopping durchlaufen. Ich nehme das Medikament wieder. 75 mg sind nicht besonders hoch dosiert und es geht einem viel besser.
Also, an alle, die ebenfalls eine solche Krankheit durchlaufen. Kopf hoch, das Leben ist lebenswert. Es kommen auch wieder bessere Zeiten, auch wenn einem manchmal nicht danach zumute ist. Ich weiß, wovon ich spreche.
Antidepressiva
12 Donnerstag, den 13. August 2015 um 08:02 Uhr
Ich habe Zyprexa, Mirtazapin, Valproat, Sertralin und noch viele weitere Psychopharmaka bisher genommen. Letzteres nehme ich noch heute (Valproat und Sertralin) und ich merke bei allem nicht ein bisschen Besserung. Ganz im Gegenteil. Im letzten und in diesem Jahr habe ich mein Dasein so gehasst, dass ich sogar mehrere Überdosen genommen habe ... Ich habe aber eine 15 Monate alte Tochter und somit Verantwortung, was mir sehr doll bewusst geworden ist. Nun kämpfe ich mich durch mein Leben und hoffe, dass es irgendwann besser wird.
Welche Rolle spielt die medikamentöse Therapie in der Depressionsbehandlung? , Redaktion Medizin
Übergriffe in der Psychiatrie
11 Montag, den 20. Juli 2015 um 22:30 Uhr
http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-heckscher-klinik-muenchen
Und dazu die zweite Bewertung von "Katharina13Jahre berichtet als Patient" !!!!! Wer die Klinikbewertungen durchliest, kommt ständig auf derartige Berichte!!!!!! WAS IST DA LOS??????? Leben wir noch in den 50ern????? Eine Stellungnahme eines Psychiaters/einer Psychiaterin wäre hier sinnvoll. Oder gilt hier auch, dass eine Krähe der Anderen kein Auge aushackt???????
Psychotherapie
10 Mittwoch, den 06. Mai 2015 um 16:09 Uhr
Sie ist sehr wichtig.
Begleitend zur Einnahme von Medikamenten sollte eine Therapie erfolgen.
durchaus
9 Dienstag, den 28. April 2015 um 14:25 Uhr
Ich litt selbst an einer Depression, die meiner Meinung nach durch eine Kieferfehlstellung verursacht wurde. Ich habe das aber erst hinterher bemerkt. Durch ständigen Schmerz, der für mich ja bis dahin zur Normalität wurde. Ich habe nicht mal das Gefühl gehabt, dass ich Schmerzen habe, erst nachdem ich operiert wurde, habe ich gemerkt, wie es ist, keine Schmerzen zu haben.
Mein Kieferchirurg in Heidelberg hat mich darauf aufmerksam gemacht und es klingt für mich irgendwie einleuchtend. Bei mir wurden die Kiefer abgetrennt und neu befestigt, die Zähne beißen wieder aufeinander und ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Auch mein Schlaf ist endlich wieder erholsam, da ich nicht mehr schnarche. Ich würde diese Operation jederzeit wieder machen. Auch wenn es keine einfache kleine Sache war.
Zittern
8 Freitag, den 17. April 2015 um 08:16 Uhr
Guten Tag.
Ich nehme jetzt schon ca. 2 Monate das Cipralex gegen meine Angstzustände. Nebenwirkungen hatte ich nur die ersten 2 Wochen, jetzt geht es mir wieder ganz gut. Was mir allerdings aufgefallen ist, dass ich bei den Fingern, wenn ich z.B schreiben will, zitter ... auch meine Beine fühlen sich zitterig an, ist das normal?? Danke für die schnelle Antwort, Gruss Lisa
Auf welche Weise wirkt Cipralex? , Redaktion Medizin
Jatrosom absetzen
7 Donnerstag, den 09. April 2015 um 20:01 Uhr
Von 4 täglich auf 2 tägllich dann 1 täglich und jeden 2. Tag eine.
Ein längerer Weg!
Kann man Antidepressiva einfach absetzen? , Redaktion Medizin
citalopram plus laif 900 Balance
6 Sonntag, den 05. April 2015 um 21:57 Uhr
Ich nehme schon seit 2006 Citalopram. Dachte, versuchst mal mit beiden, also auch Laif. Mir ging es so dreckig, Kopfschmerzen, Übelkeit, innere Unruhe usw.
Habe Laif direkt weggelassen. Dachte, vielleicht kann ich so Citalopram ausschleichen lassen und dann umstellen. War nichts.
Also werde ich trotz meiner Depressionen weiter in Therapie gehen müssen, denn allein schaffe ich es nicht. Die Angst, Panik und dunkle Gedanken sind mitunter so stark, war damit auch 17 Wochen in der Klinik.
Ihre Anfrage
5 Freitag, den 03. April 2015 um 17:53 Uhr
Liebe Stefanie,

danke für Ihr Interesse und Ihre Anfrage. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir leider keine persönliche ärztliche Fernberatung leisten. Dazu kennen wir Sie und Ihre genauen Krankheitsdaten einfach zu wenig, als dass wir konkrete Empfehlungen geben können und möchten. Bitte stellen Sie all Ihre Fragen einfach Ihrem behandelnden Arzt.

Herzliche Grüße, Dr. M. Steiner
Tofranil wegen Bettnässen
4 Mittwoch, den 01. April 2015 um 23:04 Uhr
Hallo sehr geehrtes Team,

Seit Jahrzehnten bekam ich Tofranil und seit einigen Jahren Anafranil gegen meiner Probleme mit dem Bettnässen. Die Zahl der nassen Nächte ist ab dem Alter von fünf Jahren zwar zurückgegangen, doch richtig aufgehört hat es bis heute eigentlich nie. Die längsten Trockenphasen sind etwa sieben Tage.
Vor einigen Jahren wurde bei mir erhöhter Blutdruck diagnostiziert. Dagegen bekomme ich einen ACE-Hemmer und ein entwässerndes Medikament, das ich jeweils morgens einnehme.
Gilt die Wechselwirkungsgefahr auch für Anafranil und macht es überhaupt Sinn es noch weiter zu nehmen, wenn das Bettnässen dadurch nicht vollständig behandelt wird? Ich muss mich ja trotzdem jede Nacht so einrichten, dass die Auswirkungen des Bettnässens so gering wie möglich bleiben.

Vielen Dank
gute Erfahrung
3 Sonntag, den 29. März 2015 um 20:48 Uhr
Mir hat Citalopram gut 2 Jahre geholfen und hatte davor 2.5 Jahre Amitryptilin ...nachdem ich Citalopram über 4 Monate langsam ausschleichen lassen habe, merke ich, dass jetzt nach 4 weiteren Monaten wieder alles so unangenehm wie vorher wird und ich mir echt überlegen, ob ich sie nicht wieder nehmen sollte ... jedenfalls ging es mir damit erheblich besser als jetzt
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
cipralex/citalopram
2 Montag, den 23. März 2015 um 15:29 Uhr
Absetzerscheinungen halten teilweise so lange an, dass man nicht drum herum kommt, es wieder einzunehmen, obwohl man längst nicht mehr depressiv ist. Furchtbare Falle.
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
Lithium
1 Freitag, den 20. März 2015 um 16:27 Uhr
Problemloses Ausschleichen gelingt nicht immer!
Verursacht das Absetzen von Antidepressiva Entzugssymptome? , Redaktion Medizin
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