Vitalstoffe beeinflussen Entstehung und Verlauf bei Demenz

Die genauen Ursachen für eine Demenz-Erkrankung sind bis heute noch nicht zweifelsfrei ermittelt. Somit steht auch noch keine befriedigende Therapieoption zur Verfügung, zumindest keine, die Heilung verspricht. Allerdings zeigen zahlreiche aktuelle Studien, dass eine gesunde Lebensweise und die Versorgung des Körpers mit speziellen hochwertigen Mikronährstoffen das Erkrankungsrisiko deutlich absenken können. Und selbst im Falle einer bestehenden Demenz bewirken Vitalstoffe – also bestimmte Vitamine, Mineralien und Spurenelemente – eine Verlangsamung der Abbauprozesse und eine Verbesserung der Gedächtnisfunktion. Einen konkreten Tipp dazu finden Sie am Ende des Beitrags.

Nicht weniger, sondern das Richtige

Die empfohlene Ernährungsweise besteht grob zusammengefasst aus

  • viel frischem Obst und Gemüse,
  • Vollkornprodukten,
  • Fisch,
  • ungesättigten Ölen und Fetten
  • sowie der Reduktion von Zucker, rotem Fleisch und „fast food“.

Wobei es bei der Lebensmittelwahl nicht primär um Verzicht geht – im Gegenteil, viele Demenzerkrankte sind sogar unter- oder mangelernährt. Vielmehr geht es um die ausreichende Versorgung mit denjenigen Vitalstoffen, die uns körperlich und geistig gesund halten.

Frische ist das A und O

Wichtig dabei ist vor allem die Natürlichkeit und Frische der Spurenelemente. So ist beispielsweise der naturbelassene Farbstoff der Tomate (Lycopin) 100-mal wirksamer gegen gefährliche Sauerstoffradikale als das strukturell vergleichbare, aber synthetisch erstellte Vitamin E in Kapselform. Auch sind die sogenannten Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe aus frischen Früchten rund 200-mal effektiver als vergleichbare Vitamin-Tabletten – und somit gesundheitlich deutlich wertvoller.

Die komplexe Aufgabe der Mikronährstoffe

Wie bei fast allem im Leben gilt auch bei der Wirksamkeit von Mikronährstoffen: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Es ist mittlerweile wissenschaftlich vielfach nachgewiesen, dass Gesundheit nicht aus der isolierten Einnahme eines oder einiger weniger Vitamine resultiert. Es ist tatsächlich das komplexe Zusammenspiel vieler Biobausteine, die den Körper vor diversen Krankheiten schützen bzw. deren Verlauf mildern. Demenz gehört laut mehrerer internationaler Erhebungen ebenfalls zu denjenigen Leiden, die durch Vitalstoffe durchaus maßgeblich beeinflusst werden können.

Hier ein kleiner Auszug:

  • Vitamin B12: Ein Mangel steigert laut neuen Studien das Demenzrisiko und lässt bei Erkrankung die kognitiven Fähigkeiten schneller schwinden.
  • Vitamin B6 und Folsäure sorgen zusammen mit Vitamin B12 für eine Absenkung des sogenannten Homocysteins, eines gefährlichen Stoffwechselprodukts, welches nachweislich ein Risikofaktor für Demenz ist. Sind genügend Mikronährstoffe des B-Komplexes vorhanden, wird Homocystein rasch abgebaut und kann in entsprechend geringer Blutkonzentration keinen Schaden mehr anrichten.
  • Vitamin B1 und B2 schützen die Nervenzellen vor diversen Schädigungen und spielen auch im Erkrankungsfall eine wichtige Rolle.
  • Selen: Der Selenwert im Blut korreliert sehr stark mit den geistigen Fähigkeiten, gerade bei Demenzerkrankten.
  • Vitamin C und Vitamin E: Die bei Alzheimer-Demenz typischen Ablagerungen verursachen oxidativen Stress, durch welchen das Hirngewebe erneut angegriffen wird. Vitamin C und Vitamin E mildern als starke Antioxidantien genau diese Entwicklung und reduzieren damit die geistigen und körperlichen Abbauprozesse.
  • Omega-3-Fettsäuren beeinflussen den Hirnstoffwechsel positiv durch eine verbesserte Durchblutung sowie durch direkten Schutz des Nervengewebes. Entzündliche Prozesse werden reduziert.
  • Chrom minimiert ungünstige Glykosylierungsprozesse.

Trotz oder gerade wegen der erwiesenen Wirksamkeit all dieser Vitalstoffe, sollte man nicht den Fehler machen, täglich ein ganzes Arsenal von künstlichen Vitamin-Pillen zu sich zu nehmen – weder zur Demenz-Vorbeugung noch im Falle einer diagnostizierten Demenz-Erkrankung. Eine bewusst vollwertige Ernährung mit frischen Lebensmitteln bleibt das erstrebenswerte Ziel und ist meist ausreichend für eine umfassende Versorgung mit allen gesundheitsförderlichen Stoffen.

Natürliches Konzentrat statt synthetische Kapsel

Allerdings steht es um die vollwertige Ernährung bei Menschen mit Demenz häufig nicht gut, weil diese im Alltag einfach kaum umzusetzen ist. In diesem Fall empfehlen wir zur Vitalstoffversorgung einen sehr hochwertigen Gesundheitssaft, der auch wissenschaftlich getestet wurde. Mit einem Löffel pro Tag deckt man den kompletten Bedarf ab. Eine Flasche reicht damit für etwa 50 Tage. Auch für diejenigen unter Ihnen, die sich maximal „durchschnittlich gesund“ ernähren, ist das eine gute Empfehlung.

Autorin: Dr. Monika Steiner


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