Wie wirkt Axura gegen Demenz?

Axura® enthält den Wirkstoff Memantine, manchmal auch nur Memantin genannt. Das Medikament hemmt im Gehirn den Botenstoff Glutamat. Es ist eine Option bei fortgeschrittener Demenz.

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Glutamat hat im Hirn anregende Wirkungen, der Botenstoff aktiviert die Nervenzellen. Zunächst einmal klingt das natürlich paradox, dass man einen anregenden Botenstoff blockiert, schließlich geht bei der Demenz ohnehin schon alles langsamer. Aber erregte Nervenzellen sterben bei einer Demenz auch schneller ab. Insofern kann Memantine durch seine dämpfende Wirkung den Verlust der Geisteskraft bei einigen Betroffenen tatsächlich eine Zeit lang stoppen oder zumindest verlangsamen.

Dosis langsam steigern

In der medizinischen Fachsprache wird Axura® als NMDA-Antagonist geführt (Antagonist = Gegenspieler). Denn Memantine hemmt Glutamat durch eine Blockierung der sogenannten NMDA-Rezeptoren.

Eine Behandlung mit Axura® muss mit geringen Dosierungen begonnen werden, die dann schrittweise gesteigert werden. So kann die Gefahr der Nebenwirkungen (Schwindel, Kopfschmerzen, starke Müdigkeit, Verstopfung u.a.) eingedämmt werden. Die abschließende Dosierung liegt meist bei zweimal täglich 10-20 mg.

Autoren: Dr. Hubertus Glaser & Dr. med. Jörg Zorn

Lesen Sie mehr zur Wirkung und zu Nebenwirkungen von Ebixa® unter:

Wie wirkt Memantin gegen Demenz?

Was sind häufige Nebenwirkungen von Memantine?

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Kommentare (2)
Axura 20mg
2 Freitag, den 08. März 2019 um 19:48 Uhr
peterwilli-bernsteiner@live
Ich nehme dieses Medikament seit 6 Jahren vorbeugend, weil mein Vater an Alzheimer/Demenz gestorben ist.
Axura 20mg
1 Freitag, den 08. März 2019 um 19:37 Uhr
Peter
Ich nehme dieses Medikament seit 5 Jahren. Jeden Tag 40mg. Nebenwirkungen: Keine!
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