Demenz/Morbus Alzheimer & Cholinesterase-Hemmer

Können Cholinesterasehemmer bei leichter bis mittelschwerer Demenz/Alzheimer-Erkrankung tatsächlich den Abbau geistiger Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen? Mit welchen Risiken müssen von Demenz und/oder Morbus-Alzheimer Betroffene bei Einnahme von Cholinesterasehemmern rechnen? Diese und weitere Fragen sollen in diesem Kapitel beantwortet werden.

Wie wirken Donepezil, Galantamin und Rivastigmin gegen Demenz?

Für die Cholinesterase-Hemmer Donepezil (z.B. Aricept®), Galantamin (z.B. Reminyl®) und Rivastigmin (z.B. Exelon®) gilt als wissenschaftlich belegt, dass sich durch ihre Einnahme die Hirnleistungsfähigkeit und die Alltagskompetenz von Demenzkranken positiv beeinflussen lassen. Der Wirkmechanismus beruht auf dem vorübergehenden Ausgleich des Mangels an Acetylcholin, das im Gehirn als Botenstoff fungiert.

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Was sind häufige Nebenwirkungen von Cholinesterase-Hemmern (Donepezil, Galantamin, Rivastigmin)?

Zu den häufigeren Nebenwirkungen der Cholinesterase-Hemmer zählen Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Durchfall und Kopfschmerzen. Sie treten nicht immer und wenn, dann meist vorübergehend auf.

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Was bringen Pflaster gegen Alzheimer?

Seit einiger Zeit gibt es die beiden Alzheimer-Wirkstoffe Galantamin und Rivastigmin auch als Pflaster. Damit soll eine kontinuierliche Abgabe des Arzneistoffes über die Haut gewährleistet werden. Der Vorteil: Solch ein Pflaster wirkt über einen längeren Zeitraum, womit die Gefahr, die tägliche Tabletteneinnahme zu vergessen, etwas umschifft wird.

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Warum ist der Botenstoff Acetylcholin so wichtig bei Alzheimer?

Acetylcholin ist ein sogenannter Neurotransmitter. Neben zahlreichen anderen Funktionen im Körper (z.B. als Überträger von Nervenimpulsen auf den Muskel) sorgt Acetylcholin also auch für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Vor allem an Prozessen, die mit Lernen und Gedächtnis zu tun haben, ist der Botenstoff beteiligt.

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