Kommentare (151)
Lewy body Demenz
151 Donnerstag, den 08. August 2019 um 10:42 Uhr
Patrizia
Die Erkrankung wurde als M. Parkinson fehlinterpretiert. Der Einsatz von Quetiapin brachte zwar kurzfristig eine Linderung der Angstzustände aber führte zu einer rasanten kognitiven Verschlechterung bis hin zum Tod innerhalb von 2 Monaten. Vorsicht daher an alle Betroffenen!!! Keine Neuroleptika, auch kein Quetiapin !!! Die Datenlage ist falsch. Die Parkinsondiagnosen stimmen oft nicht. Meist versteckt sich dahinter eine Lewy body Demenz. Dann Finger weg von allen Neuroleptika auch von Quetiapin. Bei der Diagnose Parkinson hätte ich rückwirkend besser eine saubere Diagnostik in einer Uniklinik durchführen lassen. Traurig.
35
150 Donnerstag, den 08. August 2019 um 10:22 Uhr
Patrizia
Auch meine Mutter verstarb mit einer Demenz mit ähnlicher Vorgeschichte, auch Tage des qualvollen Sterbeprozesses, habe sie auch nicht mehr allein gelassen. Es müsste einen Gesprächskreis geben, um die für Angehörige extrem körperlich und seelisch belastende Zeit zu begreifen und zu verarbeiten. Niemand bereitet einen vorher darauf vor, was auf den Betroffenen und einen selbst zukommt.
Licht
149 Montag, den 15. Juli 2019 um 09:48 Uhr
Io (ist mein Name). Habe noch andere: Lydia...
Ich (69 J., seit 2 Jahren an Demenz erkrankt) kann nur noch max. 10 Min. in Einkaufszentren und Banken mit diesem künstlichen Licht bleiben. Mir wird schwindelig und übel. Ich unterbreche meine Einkäufe sofort, eile ins Freie und nach ca. 10 Min geht's weiter mit Einkaufen...
Nr. 37 u. Nr. 40
148 Samstag, den 01. Juni 2019 um 14:37 Uhr
Hans Grimm
Ihr habt mich mit euren Beiträgen von meinen Schuldgefühlen ein wenig befreit.
Wesensveränderung beim Ehemann
147 Montag, den 27. Mai 2019 um 08:22 Uhr
Birgit
Ich lebe mit meinem Mann bereits 40 Jahre zusammen. In den letzten drei bis vier Jahren hat er sich auffällig verändert. Zum Beispiel: Plötzliche Wutanfälle (er wird immer lauter und ist stark erregt), die sich meistens gegen mich richten. Er wirft mir vor, dass ich ihn bestohlen hätte; ich soll dorthin gehen, wo ich herkomme; ich sei faul und ich könnte ohne ihn nicht existieren. Plötzlich sind alle Menschen in seiner Umgebung schlecht (sogar unser Sohn). Am Schlimmsten ist für mich, dass er behauptet ich stinke (habe mir Bestätigung geholt, dass das nicht stimmt, ich bin auch nicht ungepflegt). Er versteckt z. B. seine getragene Unterwäsche am Abend, damit sie nicht in die Wäsche kommt - und zieht sie am nächsten Tag wieder an (oft bis zu drei Tagen). Eigentlich ist er ein sauberer und gepflegter Mann. Auffällig ist auch, dass er mir etwas erzählt oder wir etwas besprechen, er aber das gleiche Thema nach ca. einer Stunde erneut anfängt und behauptet, dass wir nicht darüber gesprochen hätten. Seit einem Jahr berührt er mich nicht mehr und wir haben keinen GV mehr. Wenn er wütend wird (plötzlich und ohne vorherige Anzeichen), spüre ich einen großen Hass auf mich. Nach einiger Zeit bzw. am nächsten Tag tut er so, als sei nichts gewesen. Ein Gespräch darüber ist nicht möglich, weil er dann sofort wieder beleidigt ist und alles (fast wortwörtlich) beginnt erneut. Ich bin ziemlich fertig und weiß überhaupt nicht, wie ich mich verhalten soll. Eine Scheidung in unserem Alter (Rentner) würde die Existenz gefährden. Ich habe das Gefühl, dass dieses Verhalten nicht normal, sondern krankhaft ist. Bevor ich meinen Mann kennengelernt habe, war ich absolut selbständig und unabhängig.
Während ich das hier alles niederschreibe, glaube ich, dass man eigentlich gar nicht darüber sprechen kann, es nicht erklären kann. Man muss es erleben. Und vermutlich kann mir auch keiner helfen. Könnte diese Wesensveränderung ein krankhaftes Anzeichen sein?
Vater mit Demenz
146 Mittwoch, den 15. Mai 2019 um 19:15 Uhr
Sabine. Rosenstein
Mein Vater ist heute ins Krankenhaus gekommen. Er hat ganz schlimmen Husten, kann den Schleim nicht abhusten und hatte heute Atemnot. Er gurgelt so komisch beim Atmen. Ist das schon das Ende?
Rivastigmin-Pflaster: Wirkung auf der Haut
145 Montag, den 25. März 2019 um 21:50 Uhr
Rita
Bei meinem Mann gibt es auch juckende, rote Stellen. Ich creme sie mit Bepanten- oder einer anderen Salbe, die einen juckreizstillenden Stoff enthält (z.B. Panthenol) ein. Nach einem Tag ist die Rötung dann fast verschwunden, und juckt auch nicht mehr.
Homozystein
144 Montag, den 18. März 2019 um 20:10 Uhr
Wolfgang
Obst und Gemüse reichen bei sehr hohen Homozysteinwerten nicht aus. MTHFR Mutationen sind sehr häufig und der Grund für hohe Homozysteinwerte. Das ist eine Folsäure-Verwertungsstörung, die auch das B 12 beeinflusst. Warum ignorieren die Ärzte das ?
Homozystein
143 Montag, den 18. März 2019 um 20:00 Uhr
Wolfgang
Hohe Homozysteinwerte sind oft Schuld an Depressionen und Verhaltenstörungen. Wir haben MTHFR-Gen-Defekte, aber die Ärzte scheint das nicht zu interessieren. Es ist unglaublich. Man wollte Homozystein gar nicht untersuchen. Es ist ein Skandal.
Nebenwirkungen
142 Samstag, den 09. März 2019 um 15:58 Uhr
Schuschke Claudia
Gut verträglich, aber leider nicht das Pflaster auf der Haut. Es treten rötliche Flecken auf und die Stelle ist sehr warm.
Axura 20mg
141 Freitag, den 08. März 2019 um 19:48 Uhr
peterwilli-bernsteiner@live
Ich nehme dieses Medikament seit 6 Jahren vorbeugend, weil mein Vater an Alzheimer/Demenz gestorben ist.
Wie wirkt Axura gegen Demenz? , Redaktion Medizin
Axura 20mg
140 Freitag, den 08. März 2019 um 19:37 Uhr
Peter
Ich nehme dieses Medikament seit 5 Jahren. Jeden Tag 40mg. Nebenwirkungen: Keine!
Wie wirkt Axura gegen Demenz? , Redaktion Medizin
Demenz-WG
139 Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 08:28 Uhr
Barbara
Meine Mutter (75 Jahre) ist an Demenz erkrankt. Wann, kann niemand mehr so ganz genau sagen. Ich habe ein schwieriges Jahr mit meiner Familie hinter mir. Besonders mein Vater ist an seine Grenzen geraten, und es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen meiner Mutter und ihm. Daraufhin nahm ich meine Mutter zu mir. Eine 24h Aufgabe! Meine Arbeit habe ich ausgesetzt - denn ich wusste, mache ich so weiter, werde ich von der Situation aufgefressen, da ich niemandem mehr voll gerecht werden konnte. Nicht meiner Mutter, nicht mir, meinem Mann, unserem Sohn. Meine Mutter war zwei Tage in einem Pflegeheim. Zwei Tage, gefühlte Hölle! Dann habe ich sie wieder rausgeholt. Demenzerkrankte brauchen unglaublich viel Zuwendung, Menschen, die Sie ernst nehmen, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Sicherheit. Prompt hat meine Mutter wieder mit Gewalt reagiert, weil ihr all das gefehlt hat. Dann ging meine Suche los: Es muss doch einen Ort mit liebevollen Menschen geben!? Meine Psychotherapeutin sagte zu mir: Es wird keine Lösung geben, nach der Du Dich sehnst. Sie hat Recht. Es gibt keine Lösung. Der Schmerz und der Kampf bleiben. Meine Mutter wohnt jetzt in einer Demenz-WG und natürlich bekommt Sie nicht alles, was Sie braucht. Aber die engagierten Pfleger und Hauswirtschafter sind liebevoll und haben Zeit; es ist wie in einer Familie, nicht immer leicht, aber man arrangiert sich. Jeder hat sein eigenes Zimmer als Rückzugsort. Ich kann so eine selbstbestimmte Form des Wohnens für Demenzkranke nur empfehlen, denn die Angehörigen können mitbestimmen, können Teil dieser großen Familie werden und erhalten Unterstützung! Ich möchte Euch Mut machen, auf Eurer Suche nach einer Lösung nicht aufzugeben - auch, wenn es die erhoffte Lösung nicht gibt, gibt es ein würdevolles Leben, das es zu schützen gilt und das wir teilen können!
Vaskuläre Demenz und Risperidon
138 Montag, den 11. Februar 2019 um 23:26 Uhr
Tanja
Mein Vater hatte in den letzten 20 Jahren mehrere Schlaganfälle. Ging aber soweit alles noch bis 2016. Außer der negativen Persönlichkeitsveränderung. 2017 mehrere Schlaganfälle. Danach Pflegegrad 4. Haben ihn zu uns genommen. Job aufgegeben. Tagespflege etc. Das ganze Programm. Er war stets unzufrieden, teils sehr aggressiv und es war kaum auszuhalten. Enthemmt in allen Bereichen. Sexualität. Essen. Die Tagespflege in Absprache mit dem Psychiater. Im Mai 2018 Risperidon verordnet. Danach wurde er sehr ruhig. Nur ganz selten noch aggr. Schübe. 6 Wochen Kurzzeitpflege. Danach ging es rasant bergab. OP. Katheder. Rollstuhl. Okt 2018 Pflegeheim. Es ging zuhause einfach nicht mehr. Er starb im Dezember, 6 Wochen nach Einzug im Pflegeheim. Ich war bei ihm. Es hat mir das Herz gebrochen, dass er seinen Zustand mitbekam und dann resigniert hat. Es ist immer schwer. Die Krankheit, die Pflege, die Vorwürfe, der Tod, das schlechte Gewissen und die Trauer.
Still Alice
137 Montag, den 04. Februar 2019 um 16:43 Uhr
Helga
Hallo, Anke,
leider hatte ich bisher keine so große Erfahrung mit Demenz. Habe neulich einer alten Dame, die sich 200 m von zu Hause verlaufen hat, wieder nach Hause geholfen. Mit sehr viel Geduld und Mitgefühl. Ich kann Dir den Film “Still Alice” empfehlen, falls du ihn noch nicht gesehen hast. Dort wird u.a. gezeigt, was man bei Demenz unternehmen kann (Medikamente, Gedächtnistraining). Ich wünsche Deinem Vater gute Besserung und Dir viel Geduld.
Demenz meines Vaters
136 Sonntag, den 03. Februar 2019 um 20:19 Uhr
Anke
Moin,
ich habe heute erfahren, dass mein Vater (78) Demenz hat. Er befindet sich im Moment in einer neurologischen Klinik. Zu allem Übel hat er jetzt auch noch eine Lungenentzündung bekommen! Ich habe heute sehr viel über Demenz gelesen. Es gibt so viele verschiedene Arten. Was soll ich jetzt machen?
Vater mit Demenz
135 Donnerstag, den 31. Januar 2019 um 16:53 Uhr
Silke
Hallo, ich habe den Kommentar gelesen. Mein Vater hat Pflegegrad 4, und die Demenz ist im letzten Stadium angekommen. Auch mir geht die ganze Situation, die für mich und meine Familie außerordentlich belastend ist, sehr nahe. Kein Tag gleicht dem anderen. Jeden Tag sieht man den Rückgang der Lebensqualität meines Vaters. Meine Mutter kümmert sich tagtäglich um ihn, weswegen ich mir ernste Gedanken auch um meine Mutter machen muss.
Demenz meiner Mutter
134 Freitag, den 25. Januar 2019 um 22:20 Uhr
Anja brzeski
Meine Mutter ist 75 Jahre alt und seit 4 Jahren dement. Die Krankheit ist sehr schnell vorangeschritten. Und als Tochter ist diese Erfahrung jeden Tag eine Herausforderung. Auch, wenn ich mich bereits seit Jahren mit der Situation auseinandersetzte, habe ich dennoch jeden Tag Angst. Sehr gern würde ich mich mit Gleichgesinnten austauschen.
Alzheimer/demenz
133 Donnerstag, den 24. Januar 2019 um 15:42 Uhr
Ute lohmann
Auch ich habe eine Mutter mit der Diagnose: Alzheimer. Ich habe beschlossen sie zu pflegen. Dass es eine sehr schwere Aufgabe ist, ist mir bewusst.
Ein paar Worte an die lieben Pflegenden und Angehörigen:
Fast immer beschreibt ihr, euch schlecht zu fühlen, Fehler gemacht zu haben. Ihr macht euch Vorwürfe. Das macht mich sehr betroffen, denn ihr habt euer Bestes für die Menschen gegeben, die ihr liebt. Mehr geht doch nicht. Gerade im Endstadium entstehen durch die Krankheit oft Begleiterkrankungen. Oftmals Lungenentzündungen, da Nahrung durch die entstehenden Schluckstörungen aspiriert wird. Der sich verschlechternde Allgemeinzustand führt oft zu Dekubiti. Das Gehirn kontrolliert die Temperatur, Atmung, Schluckreflexe etc. Die Temperatur kann ansteigen, und durch zusätzliche Imnmobilität kann es schnell zum Dekubitus kommen. Dagegen ist man machtlos. Selbst beim halbstündlichen Positionswechsel und guter Hautpflege. Infektionen mannigfaltiger Art kommen häufig vor. Auch Stürze - wenn die Beweglichkeit nachlässt - sind häufig. Also bitte, all diese Dinge begleiten das Krankheitsbild. Und, so sorgfältig und achtsam man auch ist, sind sie nicht immer zu vermeiden. Egal, ob der Angehörige zu Hause oder im Pflegeheim versorgt wird. Das müsst ihr euch klar machen! Ihr habt das menschenmögliche getan und darüber auch euch selbst vergessen. Was kann man mehr erwarten? Meine Hochachtung an alle, die diese Verantwortung tragen. Auch die Entscheidung ein Pflegeheim zu wählen, ist doch völlig in Ordnung. Ich finde es besser ehrlich zu sein und sich einzugestehen mit einer Pflege zu Hause überfordert zu sein. Das ist mutig. Auch ihr seid wichtig. Liebe Grüsse und viel Kraft für euch.
Pflege bei Ihnen zu Hause in Bremen
132 Dienstag, den 15. Januar 2019 um 11:05 Uhr
Frank Mielow
Habe meine Mutter, bevor sie starb, 6 Jahre zuhause gepflegt. Pflege-Grad 5. Sie hatte Demenz im Endstadium. Ich habe genug Erfahrungen - auch mit den Kassen. Bin 60 und gehöre keiner Pflegeeinrichtung. Bitte melden Sie sich unter 01623538255. Danke.
Pflege von Familienangehörigen
131 Montag, den 14. Januar 2019 um 11:26 Uhr
Adi
Liebe Angehörige pflegebedürfter Eltern, Großeltern, Partner usw.,
es ist sehr schwer als noch berufstätiger Mensch Angehörige zu pflegen. Ich habe es selbst einige Jahre durchgemacht. Notgedrungenerweise musste ich meine Eltern letztendlich in einem Pflegeheim unterbringen, da es organisatorisch mit der Berufstätigkeit nicht anders zu vereinbaren war. Die Pflegeeinrichtung kann jedoch das vertraute Zuhause niemals ersetzen, sollte sie auch noch so hochwertig sein. Wenn die pflegebedürftigen Angehörigen nicht ausdrücklich selbst die Unterbringung in einer Einrichtung wünschen, dann sollte man auf jeden Fall alle Möglichkeiten ausschöpfen, die Pflege in der vertrauten Umgebung zu realisieren. Es sind Menschen, die ihr Leben gemeistert haben und für die nachfolgede Generation die Basis geschaffen haben. Es ist so entwürdigend die Angehörigen "umzulagern". Ich mache mir heute noch Vorwürfe, dass ich mich den gesellschaftlichen Ansprüchen unterworfen und nicht auf mein Herz gehört habe.
An 34. Sandra
130 Montag, den 14. Januar 2019 um 10:57 Uhr
Heidi
Bin in ähnlicher Situation, würde gern Kontakt aufnehmen.
Mutter
129 Samstag, den 12. Januar 2019 um 12:15 Uhr
Frank Frank mielow
Meine Mutter war im Endstadium dement.
Meine Mutter gepflegt
128 Samstag, den 12. Januar 2019 um 12:11 Uhr
Frank
Meine Mutter, 95 Jahre, habe ich 6 Jahre gepflegt. Bis sie im Pflegeheim (Verhinderungspflege) starb, hatte ich sie zu Hause rund um die Uhr gepflegt. Zuletzt mit einem Pflegedienst. Diese Zeit war für mich sehr anstrengend. Aber, wir hatten uns oft in "den Klamotten" und dann wieder lieb. Wir haben uns oft gegenseitig verziehen, weil auch ich in manchen Situationen überfordert war. So hatte ich zwischendurch einen lauten Wutausbruch, den ich aber nicht wirklich gewollt habe. Meine Mutter verzieh mir. Und ich ihr. In dieser Situation ging der Blutdruck wieder ein bisschen mehr nach oben. Im Großen und Ganzen hatten wir uns lieb. Meine Mutter konnte ja nichts dafür. Sie sagte zu mir, du tust mir leid und ich sagte, du warst für mich da, früher, und jetzt bin ich für dich da. Sie hatte 2 Hirninfarkte (2 Dekubituse, einer fallend) und lag die letzten Monate nur noch im Bett. Sehr viel geschlafen, aber auch bis zum Schluss gut gegessen und getrunken. Bis sie gestorben ist. An Altersschwäche. Meine Mutter hatte Pflegegrad 5. Ich finde jetzt mit 60 keine Arbeit mehr, beziehe Hartz IV. und seitens der Regierung lässt man mich in Stich. Habe aber kein schlechtes Gewissen. Habe meine Mutter sehr gerne gepflegt. Ich heiße Frank Mielow und wohne in Bremen, Seeberger Straße 41.
Alzheimer - Endstation?
127 Dienstag, den 08. Januar 2019 um 23:48 Uhr
Petra Dorowski
Hallo,
vor 5 Jahren wurde bei meinem Vater Alzheimer diagnostiziert. Seit 2 Jahren ist mein Vater im Pflegeheim. Letztes Jahr, im August, hatte er eine offene Wunde am linken Zeh. Es heilte sehr schlecht, und am 23.12.18 hatte er eine Sepsis. Er lag 4 Tage im Krankenhaus. Nach ca.zwei Wochen wurde das Antibiotika abgesetzt, und 2 Wochen später wurde das Bein wieder sehr rot und heiß. Seit der ersten Entlassung aus dem Krankenhaus, war ich mit meinem Vater 4x im Krankenhaus. Er hat jedesmal Antibiotika bekommen, und nach dem Absetzen das Gleiche wieder. Ich bin ratlos! Hat jemand Erfahrung damit, oder einen Rat?
Frontotemporle Demenz
126 Mittwoch, den 02. Januar 2019 um 23:02 Uhr
Irmgard
Hallo,
mein Mann ist seit 4 Jahren an Demenz erkrankt. Die Krankheit begann mit 57 Jahren und ist soweit fortgeschritten, dass er rund um die Uhr Pflege braucht. Macht selber gar nichts mehr. Es ist eine schwere Zeit für mich angebrochen. Einmal in der Woche ist er für ein paar Stunden in Betreuung. Sonst versorge ich ihn. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe, und ihn bis zum Ende versorgen kann. In ein Heim möchte ich ihn auf gar keinen Fall geben. lg
Exelon Pflaster 9,5 mg
125 Dienstag, den 25. Dezember 2018 um 07:17 Uhr
Gabriele Böhm
Kann es sein, dass dieses Medikament das Bewußtsein verändert, meine Tante ist sehr bösartig geworden und denkt nur mehr negativ, schimpft über alle Leute. Früher war sie nie so.
Turbo-Demenz
124 Dienstag, den 18. Dezember 2018 um 14:23 Uhr
Elli
Anfang dieses Jahres spielte meine Mutter noch komplexe Kartenspiele - wie zum Beispiel: Doppelkopf und Canasta. Darüber hinaus strickte sie leidenschaftlich Figuren/Socken für Kinder. Jetzt befindet sie sich in folgendem Zustand: Sie kann so gut wie nichts mehr, nicht einmal "Mensch ärgere dich nicht"! Sie hat keinen Tag- Nachtrhythmus, erkennt Personen von früher nicht. Nur noch die eigenen Kinder. Sie ruft nach ihrem Ehemann, der erst vor wenigen Wochen gestorben ist. Sie kann den Fernseher nicht mehr bedienen, nicht mehr laufen sowie stehen nur mit Unterstützung. Essen und Trinken muss ihr mittlerweile überwiegend angereicht werden, sonst schläft sie entweder am Tisch ein oder schaut aus dem Fenster - und kommentiert laut, was sie sieht. Gespräche sind so gut wie nicht mehr möglich. Sie kann sich nicht darauf konzentrieren bzw., sie versteht nicht, was besprochen wird.
Im Krankenhaus wurde ein CT vom Kopf gemacht. Ihre Hirnmasse ist geschrumpft. In welchem Zeitraum wissen wir nicht, da zuvor - bis auf alterstypisch wirkende Vergesslichkeit, die allenfalls auf eine beginnende Demenz hinwies - nichts weiter zu bemerken war. Wahrscheinlich werde ich noch abklären lassen, ob sie evtl. an Creuzfeldt Jakob leidet. Obwohl es eh nichts bringt, da es immer tödlich verläuft.
Aber, obwohl ich selbst in einem Seniorenheim arbeite, hat mich dieser Verlauf tief erschüttert. Bisher habe ich so etwas nur einmal bei einem Mann erlebt! In der Zeit, als BSE auftrat. Dieser Mann aß fast nur Fleisch, tagtäglich. Er war um die 70, ein lustiger lebensfroher Mensch. Es trat wie ein Blitz aus dem heiteren Himmel auf. Und, innerhalb eines Jahres starb er.
Ich glaube nicht an die Version, dass das Alter auslösend ist, sondern gehe von äußeren Faktoren aus, die im Alter aufgrund des schwächeren Immunsystems oder bereits umweltbedingter Vorschädigungen wohl eher Schaden zufügen. Es bleibt auch abzuwarten, wie es später bei den Veganern aussieht, die vollkommen auf tierische Produkte verzichten. So, wie wir konsumieren und mit diesem Planeten umgehen, kann nicht Gutes dabei herauskommen. Soweit ich weiß, war die erste Alzheimerpatientin eine Frau von einem Bauernhof…
Übrigens: Dieses HTML-Fenster ist unpraktisch, man kann nur eine Zeile sehen.
Alzheimer im raschen Verlauf
123 Montag, den 12. November 2018 um 14:22 Uhr
Sybille Frohwein
Meine Schwiegermutter ist vor knapp zwei Monaten - im Alter von 88 Jahren - an Alzheimer erkrankt. Seitdem schreitet die Krankheit im rasanten Tempo, fast mit wöchentlicher Verschlechterung voran. Keine Dialoge mehr möglich, starke Stimmungsschwankungen, keine zeitliche und örtliche Orientierung mehr. Wenn sie was sagt, dann meist nur in kurzen, englischen oder französischen Wörtern und Kurzsätzen. Kein eigener Antrieb mehr. Wie kann es angehen, dass der Krankheitsverlauf im Zeitraffer geschieht? Wir wohnen im selben Mehrfamilienhaus und können keine ruhige Minute mehr finden, da wir uns ständig in Alarmbereitschaft befinden.
Demenzverlauf
122 Donnerstag, den 01. November 2018 um 17:56 Uhr
sigrid von trzebiatowski
Hervorragend geschildert! Vielen Dank.
Mit Demenz ins Krankenhaus gebracht !
121 Donnerstag, den 01. November 2018 um 01:59 Uhr
mm
Im Krankenhaus wurde meiner Mutter sofort ein sedierendes, ruhigstellendes Medikament verabreicht, wodurch sie nicht mehr aufstehen oder irgendwie dagegen reden konnte. Ein paar Tage später: Lungenenzündung, die aber erst Wochen später erkannt wurde.
Meine Mutter ging - lief - zu Hause umher. Im Krankenhaus lag sie in den nächsten Tagen nur unansprechbar im Bett, konnte nicht mehr aufstehen, kaum sprechen, nicht selber essen, wurde fast nur mehr künstlich ernährt, magerte total ab, und hatte durch das Liegen verkrümmte Beine, mit dennen sie auch nicht mehr aufstehen könnte. Rausbekommen tut man sie auch nicht mehr, die geben sie in diesem Zustand nicht mehr her. Wie wir leider festellen mussten, wird der demente Patient nur aufbewahrt. Möglichst nur im Bett.
Ginkgo bei Demenz
120 Dienstag, den 18. September 2018 um 20:21 Uhr
Wolfgang Wagner
Es wäre hilfreich, wenn der Autor, der das sicher weiß, darauf hingewiesen hätte, dass Ginkgo seit zwei Jahren in der S3-Richtlinie der medizinischen Fachgesellschaften als einer von drei (kombinierbaren) Behandlungswegen aufgeführt wird. Das gilt allerdings nur für eine Darbietung, die ausschließlich dem Produkt Tebonin 240 konzent entspricht.
Hilft Ginkgo bei Demenz oder Alzheimer? , Nicht Google indiziert
Demenz im Endstadium
119 Dienstag, den 18. September 2018 um 06:58 Uhr
Hans Grimm
Meine Partnerin, 40 Jahre zusammen, hatte die aggressive Form der Demenz. Sie stritt grundlos, schlug und grub ihre Fingernägel unter meine Haut. Ich ließ alles gewähren. Auch beim Toilettengang, bei dem sie hilflos war, bekam ich Hiebe. Eines morgens stand sie auf - was ja nur mit meiner Hilfe ging - und ging total gebückt. Dann wurde es täglich schlechter. Essen und Trinken war ohnehin nur minimal möglich. Dann verweigerte sie die Nahrung Fresobin (selbst bezahlt, da der Artzt ein Rezept verweigerte). Mit Mühe und Not trank sie noch 14 Tage aus dem Glas, dann schlug sie es mir vollgefüllt aus der Hand. Jetzt träufelte ich es ihr in Millimeterschritten, im Wechsel mit Apfelsaft, ein. 10 Tage später viel sie ins Koma.
Ich fuhr mit ihr in die Notaufnahme, wo man sie auch nicht wach bekam. Da man eine ansteckende Hirnhautendzündung vermutete, musste ich ein paar Stunden draussen warten, bis die Laborwerte kamen. Inzwischen war es Mitternacht. Ich durfte zu Ihr. Angeblich soll es eine Lungenentzündung sowie eine Blutvergiftung gewesen sein. Sie war wieder bei Bewusstsein, und richtete sich mit meiner Hilfe ein wenig auf. Am nächsten Tag - auf Station - war Sie nicht ansprechbar. Ich mietete ein Bett neben ihr, und blieb immer bei Ihr. Acht Tage lang bekam sie verschiedene Antibiotika in Wasser sowie im Wechsel 5 Prozent Glykoselösung. Sonst nichts.
Am 10. Tag wurde sie nach Hause gefahren. Sie konnte sich überhaupt nicht mehr bewegen, und war nur noch Haut u.Knochen. 16 Tage später starb Sie qualvoll.
Jetzt mache ich mir die größten Vorwürfe, dass ich sie ins Krankenhaus gebracht habe. Hat hier jemand einen Rat?
Alzheimer, Demenz
118 Samstag, den 15. September 2018 um 16:47 Uhr
Beate Schubert
Meine Mutter hatte Alzheimer und war 18 Monate in einem Pflegeheim, bis sie von Heute auf Morgen ins Koma gefallen ist. Am 15 August ist sie im Krankenhaus verstorben. Sie lag 9 Tage vor ihrem Tod im Koma, und wurde bis zu ihrem Tod nicht mehr wach. Die Ärzte wussten selber nicht, warum sie ins Koma gefallen war. Sie konnten keine Diagnose stellen. Wie sind 7 Geschwister und meine Mama war keine Minute alleine. Wir waren Tag und Nacht bei ihr. Das Sterben verfolgt mich Tag und Nacht. Gern hätte ich eine Diagnose gehabt. Leider konnte mir niemand sagen, warum sie noch so lange im Koma gelegen hat. Vielleicht hat jemand das Gleiche erlebt und hat eine Antwort für mich?
Alzheimer.
117 Montag, den 27. August 2018 um 14:56 Uhr
Hans Grimm
Nach 40 Jahren die Partnerin innerhalb von 3 Jahren an Alzheimer verloren. Bis zum Schluss allein zu Hause gepflegt. Ab Mai ging es dann täglich bergab. Totale Nahrungsverweigerung! Fresobin in den ersten ersten 14 Tagen noch aus kleiner Schale getrunken, dann aus meiner Hand geschlagen. Daraufhin habe ich das Fresobin mühselig mit dem Röhrchen in den Mund geträufelt und dabei laufend "schlucken!" gerufen. Teils wurde es im Rachen so dick, dass sie nach Luft rang, und ich schnell ihren Rachen säubern musste. Dann gab ich ihr im Wechsel Apfelsaft - mit dem Resultat, dass ein Teil davon in die Lunge gelangte und sie Lungenentzündung bekam.
Als sie nach 10 Tagen aus der Klinik kam, konnte sie sich überhaupt nicht mehr bewegen. Jetzt gab ich ihr Fresobin und Apfelsaft in 1-ml-Schritten. Für 500 -600 ml brauchte ich - über den Tag verteilt - 3 bis 4 Stunden. Doch auch dabei gelangte noch etwas in die Luftröhre, was ich dann mit einem Schläuchchen in meinem Mund absaugte. Es half alles nichts! Ein Nierenversagen beendete qualvoll ihr Leben - und mich plagen jetzt entsetzliche Schuldgefühle.
Mein Vater ist gestorben: Dement m. Lungenentzündung
116 Sonntag, den 26. August 2018 um 11:07 Uhr
Sandra
Ich bin sehr traurig, da mein Vater plötzlich verstorben ist. Er war geistig noch da. Natürlich eingeschränkt. Und er ist öfter gestürzt. Mit einigen schweren Verletzungen: Platzwunden und Rippenbruch. Aber er hatte einen Schutzengel - meine Mami!, die schon recht früh gestorben ist. Ich wohne leider weiter weg, und jeder von uns hatte sein eigenens Leben. Ich bot meinem Vater an nach München zu ziehen, was er aber nicht wollte, da mein Sohn in Stuttgart lebt. Da seine Betreuerin sich null gekümmert hat, habe ich gekämpft, um ihn ins Pflegeheim zu bringen. Das war sehr schwierig, schwer und nervlich stark belastend. Dann, im Juli 2018, kam mein Vater schließlich und endlich doch noch in ein Pflegeheim. Ich hoffte, dass er nun wieder Kraft und Mut bekommen würde. Aber die Pfleger erzählten mir, dass er leider sehr schwer gestürzt sei und daraufhin in eine Klinik gebracht werden musste. Er wurde gründlich untersucht; alles schien in Ordnung. Ich weiß, dass der Herr ihn liebt - aber dann stellte man fest, dass er eine Lungenentzündung hatte. Obwohl er sehr dement war, dachte ich: Das schaffen wir! Ich besuchte ihn oft und machte ihm Mut. Aber sein Zustand verschlechterte sich. Und doch: Nach ein paar Tagen hatten wir trotzdem wieder Hoffnung. Nochzumal die Ärztin sagte, es bestünde keine Lebensgefahr. Um ihm nahe zu sein, schlief ich sogar in seinem Zimmer. Dann musste ich kurz zurück nach Stuttgart - und einen Tag darauf ist mein Vater verstorben. Ich war total geschockt, da ich glaubte noch ausreichend Zeit zu haben. Ich bin unsagbar traurig! Aber, wenn ich die Kommentare hier lese sehe ich, was Demenz im Endstadium ist. Mein Vater konnte nicht mehr schlucken, geschweige denn essen. Ich denke, die Demenz hatte sich verschlimmert und letztlich war es wohl doch eine Erlösung für meinen Vater, weil er sonst ein Pflegefall geworden wäre, oder? Bitte schreibt mir! Ich muss damit fertig werden, denn ich habe ihn sehr geliebt, meinen Papi!
Alzheimer meiner Mutter
115 Freitag, den 10. August 2018 um 13:09 Uhr
Doris Tollgreve
Meine Mutter hat seit 10 Jahren Alzheimer. Jetzt dämmert sie nur noch vor sich hin. Wenn ich ihr die Hand gebe, ergreift sie sie. Ich streichel ihr dann das Gesicht. Sie scheint dann entspannt. Doch innerlich spüre ich, dass sie langsam fortgeht. Das schafft mich. Danke, dass ich Ihnen schreiben konnte.
Medikament
114 Mittwoch, den 08. August 2018 um 19:59 Uhr
Much
mein Vater schwitzt während der Einnahme sehr stark
Alzheimer's Therapies
113 Mittwoch, den 08. August 2018 um 12:59 Uhr
B.E.
Wie lange muss noch gewartet werden? Ich möchte es noch erleben!
Kann das auch bestätigen: nach 2-3 Vollnarkosen = Volldemenz
112 Freitag, den 03. August 2018 um 00:52 Uhr
Romeo Klein
Dieses Risiko wird bis heute bei der Aufklärung der Narkose-Risiken nicht einmal erwähnt. Das macht die Einstellung darauf und Vorbeugemaßnahmen um so schwerer. Auch treten damit einhergehend Schluckstörungen auf, die auch nicht als Risiko erwähnt werden. Meine Mutter starb an einem Bolustod infolge einer verschlimmerten Demenz und den erwähnten Schluckstörungen, die das Krankenhaus bei Entlassung den Angehörigen gegenüber nicht erwähnte. Scheinbar wollen sich die Krankenhäuser durch diese Verheimlichungspolitik vor möglichen Schadensersatzklagen schützen. Um den Preis von Menschenleben, die bei entsprechender Aufklärung hätten gerettet werden können. Dabei ist das Teil der Leitlinien bei Demenz, dass auf Schluckstörungen zu testen ist. Nur tun das die Krankenhäuser nicht, obwohl diese Tests sehr einfach zu machen sind: sog. Wasser-Schlucktest. Folgetests nur bei entdeckten Störungen.
Meine an Demenz erkrankte Tante
111 Dienstag, den 17. Juli 2018 um 17:45 Uhr
Elli
2012 wurde die Demenz diagnostiziert. Bis 2015 habe ich meine Tante zu Hause unterstützt. Dann ging das nicht mehr, und ich habe sie zu mir nach Hause genommen. Wir hatten 2,1/2 Jahre noch ein paar schöne Tage und Momente. Auch wenn die Krankheit stetig voranschritt, haben wir uns immer nur auf das konzentriert, was noch machbar war. Nun sieht es so aus, dass meine Tante im Endstadium ist, und alles was sie ausgemacht hat, verloren gegangen ist. Sie kann nicht mehr laufen und bewegt sich nicht mehr aus eigenem Antrieb. Sie hat Schluckstörungen und macht nur noch singende Geräusche. Mich erkennt sie immer noch und lächelt mich morgens immer an. Sie so zu sehen, ist schon sehr schlimm. Ich hoffe, dass sie bald friedlich einschläft.
Erlöst
110 Montag, den 02. Juli 2018 um 12:48 Uhr
Christina
Mein Mann ist im November 2017 in eine andere Welt gegangen. Vor 10 Jahren kündigte sich die Krankheit durch kleine Schusseligkeiten an. Wir meinten damals, dass der Eintritt in das Rentenalter ihm dies gestatten kann. Allerdings wurde dann 3 Jahre später der Beginn einer Demenz festgestellt. In den folgenden 7 Jahren ging es dann stetig bergab. Mein Mann war bis zum Schluss meist freundlich, selten aggressiv. Voraussetzung war, dass er mich - als seine Frau - und seine Kinder in der Nähe hatte. Er ertrug es nicht allein zu sein, hatte stets Angst vor für ihn Fremden, da er sich nur noch an mich und seine Kinder erinnerte. Zeitweise waren kurze klare Momente vorhanden, in denen er auch seine Schwieger- und Enkelkinder als etwas Bekanntes wahrnahm. Seine vertraute häusliche Umgebung hat er bis zum Ende sehr geschätzt. Man merkte ihm die Erleichterung an, wieder zu Hause zu sein - z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt oder in der zwar sehr seltenen, aber doch in den Jahren dreimaligen Notwendigkeit der Kurzzeitpflege. Mein Mann hatte eine hohe Weglauf-Tendenz aus Krankenhäusern. Er wollte immer nach Hause. In den letzten 2 Jahren seines Lebens hatten wir das Glück, einen Tagespflegeplatz bei einem sehr verständnisvollen und geschulten Pflegedienst zu haben. Nach anfänglicher Eingewöhnungszeit - ich verbrachte in den ersten Tagen jeweils einige Stunden mit ihm in der Tagespflege, brachte ihn jeden Tag hin und holte ihn auch wieder ab - war dieser Tagesrhythmus seine Welt. Danach fuhr mein Mann wie selbstverständlich mit dem Pflegedienst (der ihn jeweils morgens wusch und anzog) mit, und wurde dann am Nachmittag zurückgebracht. Irgendwie zeigte er uns immer, dass er mit diesem Leben glücklich und seine Welt für ihn in Ordnung war, wenn er jeden Tag wieder nach Hause kommen konnte. Von diesem Augenblick an ließ er mich nicht mehr außer Reichweite.
Der körperliche Verfall nahm über die gesamte Zeit stetig zu. Mit all seinen Erscheinungsbildern, wie: Inkontinenz, Sprachstörungen, Laufen, Stehen, Essen (ganz schlimm), wurde alles mehr und mehr zu einem Problem. Bis hin zum für mich völlig unverständlichen Sprechen und schließlichem Verstummen. Mit dem körperlichen Verfall kam das für mich schwer zu ertragende oftmalige eigene Weinen und Verzweifeln über seinen Zustand, sofern einmal ein Funke geistigen Empfindens da war.
Ich habe diese Zeilen geschrieben, weil ich der Meinung bin - und allen Betroffenen Mut machen möchte - seine Angehörigen trotz dieser Einschränkungen zu Hause mit entsprechender Hilfestellung betreuen zu können. Man muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass es Nerven bis zum Zerbersten kostet, und nicht jeder Tag Zufriedenheit ausstrahlt. Es gibt auf Demenz spezialisierte Pflegedienste, wie zum Beispiel den, den wir gefunden haben - und der auch mit diesem Krankheitsbild hervorragend umgehen konnte. Ich hatte nie das Gefühl, mit der Situation allein dazustehen.
Und die Einrichtungen der Tagespflege, die auf die individuellen Gegebenheiten des erkrankten Menschen eingehen, diese akzeptieren und respektieren, die gibt es! Man sollte sich nicht scheuen, diese Dienste in Anspruch zu nehmen. Es war sehr schwer für mich und meine Familie, meinen Mann - und Vater - in einer derartigen Situation zu sehen. Einen Mann, mit dem ich 48 Jahre verheiratet war, der ein Fels in der Brandung für uns darstellte, aber zum Schluss nur noch als kleiner Kieselstein dem Meer trotzte, bis er von den Wellen mitgenommen wurde. Meine Kinder, Schwieger- und Enkelkinder möchten jedoch trotzdem keine Stunde des Zusammenlebens (auch nicht die, während der Krankheit), die jährlichen gemeinsamen Kurzreisen an die Ostsee - dem Lieblingsort meines Mannes - unter Einsatz der ganzen Familie missen. An dieser Stelle möchte ich dafür meiner ganzen Familie und den Pflegekräften meinen Dank aussprechen. Nur so war es möglich, meinem Mann ein für ihn würdiges Leben mit dieser Krankheit zu gestalten.
Demenz
109 Montag, den 25. Juni 2018 um 16:45 Uhr
Tina
Meine Mutter hat Demenz mit Pflegestufe 2. Seit ca. 6 Wochen sagt sie mir, dass sie eine sehr starke Erkältung hat. Rufe ich sie am nächsten Tag an, dann klingt bei ihr die Erkältung wieder ab. Am darauffolgenden Tag wieder das Gleiche von vorn. So geht es schon die ganze letzte Zeit. Gestern hatte sie Geburtstag; ist 78 geworden. Habe ihr die Lieblingsblumen gebracht. Heute wusste sie nicht mehr, dass ich da war.
Alleinreisende Demenzkranke auf Rundreise
108 Donnerstag, den 21. Juni 2018 um 14:09 Uhr
Lilo
Neulich war ich auf einer Gruppenrundreise in Indien unterwegs. In der Gruppe eine alleinreisende Dame, die an Demenz erkrankt ist. Die ganze Gruppe war die gesamte Reise damit beschäftigt auf die Dame aufzupassen, dass sie nicht verloren geht. Wie kann man da vorgehen?
Alzheimer der Mutter
107 Dienstag, den 19. Juni 2018 um 19:38 Uhr
Birgit
Meine Mama lebt im Pflegeheim, kann sich nicht mehr alleine bewegen, isst nur pürrierte Kost, spricht nicht mehr. Es ist schlimm für mich, sie so leiden zu sehen. Ich streichel sie und denke, sie freut sich. Ich kann es nur an den Augen sehen. Es ist so schwer. Ich hoffe, das noch Kommende durchzustehen.
Meine Frau
106 Samstag, den 09. Juni 2018 um 21:42 Uhr
Reinhard Desar
Meine Frau (66 Jahre) ist vor 3 Jahren an Demenz erkrankt. Ich bin 60. Wir sind seit 38 Jahren verheiratet. Ich liebe sie immer noch. Wie am ersten Tag! Ich habe alle Hilfe in Anspruch genommen. Nachts ist sie bei mir. Das Schlimmste ist, wenn sie schläft und man sie beobachtet. Und wenn sie im Schlaf redet, ist das das Schlimmste in meinem Leben. Ich mache alles für sie - aber, wie geht es weiter?
Demenz und Tor zum Übergang Sterben
105 Mittwoch, den 30. Mai 2018 um 18:43 Uhr
Elvira Heck
Meine Mutter ist an Demenz erkrankt und konnte bis vor wenigen Wochen keine Sätze mehr formulieren. Nur Bruckstücke ihrer Gedanken. Jetzt, nach ihrem Sturz im Pflegeheim (Oberschenkelhalsbruch und Operation) redet sie vollständige Sätze, was zuvor nicht möglich war. Zwar nicht logisch nachvollziehbar und wirr. Ist das das Vorstadium vom Tod und gedanklich das Leben aufräumen?
Vitaminstudien
104 Dienstag, den 29. Mai 2018 um 20:17 Uhr
Wilhelm Galsterer
Ja, habe ich.
Alle Studien werden mit synthetisch hergestellten Vitaminen durchgeführt. Als Begründung nennt man die Reinheit und Vergleichbarkeit der Präparate. Tatsache ist jedoch, dass synthetische Vitamine wirkungslos sind.
1. Es fehlen die in der Natur vorhandenen Enzyme, Flavonoide und Begleitstoffe und
2. reagieren synthetisch hergestellte Vitamine anders.
Am Beispiel Vitamin C: Ascorbinsäure wird sauer verstoffwechselt, natürliches Vitamin C basisch.
Oder Vitamin B 12: Synthetisch hergestellt wird das Cyanocobalamin, welches in 3 Arbeitsschritten umgewandelt wird, um verstoffwechselt zu werden. Dabei wird Cyanid (dem Wortstamm entsprechend Cyano) ausgeschieden - und das ist hoch giftig. Deshalb die Warnung der Pharmaindustrie und der Mediziner vor Hochdosierungen. Natürliches Vitamin B 12 ist aber Hydroxocobalamin (Hydro = Wasserbasierend), also auch in 1.200-facher Dosis (oder auch auf Alkoholbasis) und 3-wöchiger Einnahme ohne Nebenwirkung.
Dass die Pharmaindustrie an natürlich hergestellten oder gewonnenen Vitaminen keine Freude hat, ist logisch, aber damit macht sich die Pharma- und Ärztelobby zum Handlanger von vielen Falschmeldungen und führt die Menschen in die Irre und somit erst recht in die Krankheit. Die Folge: Viele Menschen werden chronisch krank, bis hin zum vorzeitigen Tod. Aber das Geschäft nimmt darauf keine Rücksicht.
Alzheimer
103 Samstag, den 26. Mai 2018 um 00:08 Uhr
Werner Langenegger
Ich empfehle allen, das Buch: "Alzheimer ist heilbar" von Dr. med. Michael Nehls (Heyne)" zu lesen. Mit Vorschlägen zur Vorbeugung und Heilung.
neues Produkt
102 Freitag, den 25. Mai 2018 um 06:36 Uhr
Bettina
Die Pharma forscht und forscht und forscht.
Herausgekommen sind bis jetzt immer mehr Krankheiten, aber immer weniger Heilungen.
Ich vertraue auf Robert Franz.
Seit ich diese Produkte nehme, habe ich keine Entzündungen mehr im Körper, keinen Bluthochdruck mehr und es geht mir einfach unglaublich gut.
Ich bin fit wie nie. Danke, Robert Franz.
Eure Chemie, die keinem hilft, kann ich mir - Gott sei Dank - seit über einem Jahr sparen. Schmerzmittel benötige ich auch nicht mehr, seit ich die Tipps von Robert befolge:-)
Frontotemporale Demenz Mann
101 Freitag, den 18. Mai 2018 um 09:57 Uhr
Monika Kasper
Mein Mann leidet an der "Frontotemporalen Demenz". Da diese Demenzform sehr selten auftritt, wurde sie bei meinem Mann erst sehr spät festgestellt. Unser Neurologe behandelte meinen Mann auf "Alzheimer Demenz".
Erst bei einem Klinikaufenthalt wurde dann die richtige Diagnose gestellt.
Mein Mann leidet außerdem an folgenden Krankheiten:
Bluthochdruck, grünem und grauem Star, chronischer Nasennebenhöhlenentzündung, einem "kleinen" Schlaganfall, Bandscheibenvorfällen (an manchen Stellen ist keine Knochenmasse mehr da), Diabetes, Nierenzysten rechts und links, Niereninsuffizienz sowie durch Sertralin ausgelösten epileptischen Anfällen bzw. Muskelzuckungen und - wie gesagt - an "Frontotemporaler Demenz".
Ich frage Sie, was hat so ein Mensch noch an Lebensqualität? So wollte mein Mann nicht leben. Ich habe ihn über 10 Jahre gepflegt. Durch diese lange Pflegezeit bin ich selber gesundheitlich angegriffen. Bin fast täglich bei meinem Mann und versuche, etwas Lebensqualität für ihn zu erhalten. Damit er noch im Rollstuhl sitzen kann, habe ich eine angepasste Sitzschale bei der Krankenkasse beantragt. Nach einigen ausgefochtenen Kämpfen, hat mein Mann diese dann endlich nach 7 Monaten erhalten.
Was noch?
100 Mittwoch, den 18. April 2018 um 15:36 Uhr
Bernd M.
Auch wenn es wissenschaftlich nicht bewiesen ist dass Ginkgo hilft, nimmt meine Frau es und glaubt daran, und schaden wird es wohl auch nicht... Mich hätte in dem Artikel noch interessiert was noch was bringt als Prävention oder im Anfangsstadium, also Bewegung, Gedächtnistraining oder so...?
Neurofelixir Erfahrung
99 Mittwoch, den 18. April 2018 um 11:53 Uhr
Marie S.
Hallo liebe Redaktion! Auch ich hatte Ihnen eine Frage zum Neurofelixir-Pulver zugeschickt, es aber zwischenzeitlich nach Absprache mit meinem Heilpraktiker und nach der Empfehlung meiner Nachbarin schon bestellt. Wir sind jetzt bei der 2. Packung und ich kann die positiven Stimmen nur bestätigen. Mein Mann, bei dem vor einigen Jahren Parkinson und nun auch Demenz (wenn auch noch seehr leicht) diagnostiziert wurde, fühlt sich seitdem vitaler, ist unternehmungslustig und konzentrierter, "mehr bei der Sache", wenn er Dinge tut. Für mich selbst habe ich mir auch die erste Packung bestellt - man kann nie früh genug vorsorgen. Liebe Grüße aus Lüneburg
Narkose Demenz
98 Freitag, den 06. April 2018 um 11:55 Uhr
Ulrike
Mein Lebensgefährte bekam im August 2014 eine biologische Herzklappe. Für 2 bis 3 Tage trat ein so genanntes Durchgangssyndrom (Delir) auf. Aber trotz seiner damals 87 Jahre, erholte er sich erstaunlich gut von der Operation.
Leider stürzte er im Jänner 2015 und musste an der Hüfte operiert werden. Wieder trat ein Durchgangssyndrom auf, das auf die Narkose zurückgeführt wurde. Dieses Mal war es allerdings so massiv, dass er für 3 Wochen auf der Intensivstation verbleiben sowie nach einem Aufenthalt von 2 Wochen zu Hause sogar in die Psychiatrie überwiesen werden musste.
Im Krankenhaus - und auch in der Psychiatrie - wurde dieses Durchgangssyndrom, das sich durch eine massive Unruhe, insbesondere in der Nacht, bemerkbar machte, mit allen Arten von Psychopharmaka (schweren Schlafmitteln etc.) behandelt.
Zwar konnte er danach wieder nach Hause, aber seitdem ist er - von seinem Wesen her - ein völlig anderer Mensch und praktisch ein Pflegefall.
Die Diagnose "Demenz" und "Alzheimer" ist neurologisch bestätigt. Ich, als seine Lebensgefährtin, weiß aber auch, dass vor dieser zweiten Operation keine diesbezüglichen Anzeichen zu erkennen waren.
Bei ihm wurde die Demenz ganz sicher durch die Narkose ausgelöst bzw. zum Ausbruch gebracht.
Demenz
97 Mittwoch, den 04. April 2018 um 17:58 Uhr
Birte Schmidt
Meine Mutter wird in diesem Jahr 88 Jahre alt. Seit 6 Jahren lebt sie in einem Pflegeheim. Zuvor wurde sie ca. 3 Jahre lang zu Hause betreut.
Da auch ihre Mutter und ihre Schwester an Demenz erkrankt waren, ist unserer Familie schon vor ca. 12 Jahren aufgefallen, dass sie langsam immer mehr unter Demenz leidet.
Inzwischen kann sie weder sprechen, noch gehen, noch alleine essen. Sie erkennt schon lange niemanden mehr. Aber, wenn man sie anlächelt, lächelt sie zurück. Bei jedem!
Sie krampft ihre Hände zusammen und hat schon viele Zähne verloren. Regelmäßig bekommt sie ein Schmerzpflaster für die verkrampften Muskeln. Ansonsten bekommt sie keinerlei Medikamente. Ihr Herz ist sehr gut.
Ich habe große Angst, dass es in unserer Familie erblich ist und wünsche mir, dass meine Mutter bald erlöst wird - denn die Heimsituation empfinde ich als unerträglich. Meine Tante lebte in Schweden, da ist es wirklich ganz, ganz anders.
Kennt ebenfalls jemand so gehäufte Fälle in der Familie? Und auch so einen langen Verlauf?
Demenz bei meinem Schwiegervater
96 Montag, den 19. März 2018 um 18:12 Uhr
Bettina
Ich lebe in den Niederlanden. Mein Schwiegervater ist nun seit Ende Dezember 2017 im Alten/Pflegeheim. Gestern war sein 86. Geburtstag.
Ich habe ihm eine Torte gemacht und Kuchen für die Mitbewohner.
Die Familie besteht nur aus vier Kindern und einem Enkel. Mein Schwiegervater hat gestern geweint, dann - etwa eine halbe Stunde später - war er sehr böse und schrie mich an. Ich wusste gar nicht damit umzugehen! Irgendwie fehlt mir auch die Liebe in dieser Familie zum Vater. Sie sagen zwar: Ohhh, mein Pa, der arme! Aber mein Gefühl sagt mir, dass es so nicht gemeint ist.
Ich versuche immer, normal mit ihm zu reden. Meine Schwägerin dagegen so, als wenn er dumm oder ein Baby wäre. Das ist er in meinen Augen absolut nicht. Ich weiß nicht, wie ich es ihr beibringen kann, mit ihm normal umzugehen.
Es macht mich echt fertig, dass er zwar Besuch bekommt, aber doch allein gelassen wird. Wir haben nicht mal gemeinsam Kuchen gegessen. Das habe ich dann mit meinem Mann und Schwiegervater allein gemacht. Mein Schwiegervater ist sehr verwirrt und möchte immer zu seinen Eltern. Erzählt, er wäre an Orten gewesen, die wir nicht kennen und sagt, wie schlimm es dort gestern war.
Ich denke, dass die Demenz sehr weit fortgeschritten ist, obwohl er doch noch gut zu Fuß ist. Wie kann ich ihm helfen? Was kann ich tun? Er möchte immer weg von dort. Nach Hause zu seinen Eltern.
Ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann.
Ich hoffe, es war ein wenig verständlich. Bin dankbar für jeden Tipp!
LG - Bettina
Lebensqualität
95 Samstag, den 03. Februar 2018 um 11:55 Uhr
HG Maier
Meine Mutter bekam vor 11 Jahren die Diagnose Alzheimer. Sie war und ist schon immer sehr lebensbejahend und hängt auch an ihrem Leben. Bis heute geht sie auf andere Menschen zu. So schwer es mir mit der Krankheit zu Beginn gefallen ist, erlebe ich heute, wie viel Menschen mit Demenz und Alzheimer noch zu geben haben. Wenn man es zulässt und auch selbst wahrnehmen kann. Bei meiner Mutetr bin ich sehr stolz darauf.
Mittlerweile ist es oft so, dass ich den Eindruck habe, dass sie mich gar nicht mehr erkennt. Aber das Wissen darum ist mir nicht (mehr so) wichtig, denn entscheidend ist, wie wir miteinander umgehen, wie wir in Kontakt sind. Ich habe das Gefühl, dass meine Mutter merkt, dass wir zusammen gehören und dass Sie in der ihr eigenen Weise reagiert.
In ihrem Umfeld (nach Jahren mit osteuropäischer Betreuung jetzt seit 2 Jahren in einem kleinen Seniorenpflegeheim) ist sie sehr beliebt. Alle sagen, dass ihnen etwas fehlen würde, wäre meine Mutter nicht da. Die Diagnose war nicht das Ende, es wurde anders. Auch habe ich nie den Eindruck gehabt, dass meine Mutter unglücklich sei. Sie misst das alles mit ihren eigenen Maßstäben in der jeweils aktuellen Situation.
Etwas Furcht habe ich vor einer Zeit, in der sie voll ins Liegen kommt und diese ganzen Interaktionen im Alltag so nicht mehr möglich sind.
Alzheimer
94 Sonntag, den 21. Januar 2018 um 17:31 Uhr
Claudia
Meine Mutter hat Alzheimer im Endstadium und es ist traurig zu sehen, wie ein Mensch sich so komplett verändert. Sie hat die Krankheit nun seit 7 Jahren, trägt Windeln, trinkt nicht von allein, isst nur mit Anleitung und hat lange Atempausen beim Schlafen.
Sie ist zu Hause. Wir kümmern uns abwechselnd um sie. Aber man merkt, dass sie von allein nicht mehr wach wird. Wenn man ihr hilft, wach zu werden und sich hinzusetzen, sitzt sie dann nur und spricht nicht. Immer wenn ich sie knuddel und ihre Hände halte merke ich, wie sie mich festhält. Es ist, als wenn sie Angst hat loszulassen.
Wenn sie dagegen gut drauf ist, lacht sie wie früher. Für einen kurzen Moment, der aber so wertvoll ist!
Wir wissen, dass es bald soweit sein wird und sie loslassen wird. Ich hoffe nur, dass es ein leichter Gang sein wird. Und: Wir werden für sie da sein ...!!
Ruhigstellung durch Melperon
93 Dienstag, den 16. Januar 2018 um 18:52 Uhr
Inge Weber
Es ist sehr schwierig, sich gegen die Einnahme von Neuroleptika im Pflegeheim durchzusetzen. Als Angehörige wird mir nahegelegt, meinen Mann, der sehr schwer an Demenz erkrankt ist, wieder nach Hause zu nehmen. Dazu muss ich anmerken, dass ich täglich mehrere Stunden bei meinem Mann bin.
Demenz
92 Montag, den 15. Januar 2018 um 09:28 Uhr
Marion.B
Meine Mutter (80) hat Demenz. Gemeinsam mit meinem Mann und dem Pflegedienst kümmere ich mich um sie. Mein Vater (83) ist dazu nicht in der Lage. Meine Mutti ist nun wieder aus dem Bett gefallen und hat sich dabei auf die Lippe gebissen. Der Pflegedienst hatte vergessen, das Gebiss herauszunehmen.
Was ich immer wieder merke, ist, dass Realität und Versprechen der Pflegekassen sehr, sehr weit auseinander gehen. Ich möchte meinen Eltern das Heim ersparen. Von meinem Bruder habe ich keine Hilfe zu erwarten. Eine 24-Std.-Pflege zu Hause wäre super! Das Heim würde das komplette Geld bekommen, warum nur? Herrscht doch im Heim der Pflegenotstand. Und, einen alten Baum verpflanzt man doch nicht!
Demenz
91 Freitag, den 22. Dezember 2017 um 17:11 Uhr
K.H.Hausmann
Bei meiner Frau kam der Verfall sehr schnell und für mich völlig unerwartet. Die Pflege meiner Frau habe ich 24 Stunden selbst übernommen. Zwei Jahre lang. Zunächst nur mit Störungen der Nachtruhe. Sie war sehr unruhig und selbst starke Schlafmittel halfen kaum, aber es war tragbar.
In den letzten vier Monaten begann dann der rapide Abbau von Körper und Geist! Sie erkannte mich nur noch sporadisch und die Nahrungsaufnahme wurde für sie im schwerer. Erst kam das Pürieren und nach etwa zwei Monaten die so genannte Astronauten-Nahrung. Das war der Anfang vom Ende!
Eines Tages bemerkte ich, wie sich eine "Wasserpfütze" zu ihren Füßen gebildet hatte. Nach Untersuchung des Fußes stellte ich fest, dass die Haut an der Ferse einfach aufgeplatz war und sich ein Dekubitus gebildet hatte. Meine Frau konnte dann nur noch liegen und sich kaum bewegen. Die Folge: Ein weiteres Dekubitus am Steißbein. Trotz intensiver Pflege und Reinigung durch den Pflegedienst war eine Besserung nicht gegeben.
Nachdem nun auch noch eine Lungenentzündung hinzukam, musste sie ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo sie nach zehn Tagen verstarb.
Entlassungsdiagnose der Ärzte: Septischer Schock bei Pneumonie rechts. Leider aber keine Erklärung, warum es zu diesem Schock kam!
Deswegen habe ich nun Schuldgefühle und frage mich verzeifelt, ob ich in der Pflege irgendwie einen Fehler gemacht habe?!
Demenz
90 Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 20:26 Uhr
rena samka
2012 hat mein Hausarzt Demenz bei mir diagnostiziert. Ich befinde mich nun also im fünften Jahr dieser Krankheit. Weitere Ärzte verhalten sich mir gegenüber dementsprechend: "... kann dem Gesprächsverlauf nicht folgen...", ect.
Ich trete gerade einem Sterbehilfeverein bei und habe mich vorsichtshalber von meinen Kindern und Enkeln zurückgezogen, damit sie mein kommendes Elend nicht miterleben müssen.
Wann ist denn nun mit dem Ausbruch des Verfalls zu rechnen, wenn ich mich doch bis jetzt noch geistig total fit fühle - ohne jegliche Einschränkungen?
Ich leide natürlich unter extremer Angst, dass ich quasi ab morgen schon "verrückt" bin, und habe mich prophylaktisch bereits aus dem gesellschaftlichen Leben zurückgezogen.
Kann es sein, dass man seine Demenz gar nicht bemerkt?
Demenztees
89 Freitag, den 01. Dezember 2017 um 19:14 Uhr
A.Bergmann
Alles Gute für deine Mutter weiterhin, schön, dass was hilft. Bei meiner Großmutter, jetzt über 10 Jahre dement, kann nicht mehr viel helfen. Vielleicht hätte man ihr ein paar Jahre früher was natürliches geben sollen statt der Demenzmittel vom Psychiater. Hätte ihr auch gewünscht, gut über 90 zu werden, aber jeder kann das nicht schaffen und mit Demenz ist die Chance noch geringer.
Neben grünem Tee oder Ginseng, Ginkgo etc. gibt es ja noch zu diesem griechischen Bergtee seit einiger Zeit positive Meldungen, inzwischen auch als Kapseln zu bekommen. Soll wohl bei einigen Testpersonen gut gewirkt haben. Ist halt die Frage mit dem mischen und dosieren. Was kann man zusammen nehmen und was nicht. Aufhalten oder verbessern lässt sich das ja nicht wirklich. Vitamin D und K2 wie auch Magnesium und auch Kräuter sind sicher auch gut als Vorbeugung und zur Behandlung.
Auch asiatische Vitalpilze, Hopfenextrakt, Aminosäuren oder Weinextrakt- Resveratrol soll bei Alzheimer Wirkung zeigen. Ja, es gibt sooo viele gute Sachen. Vielleicht gibt es die Krankheit bald nicht mehr.
Naturmittel gegen Demenz
88 Freitag, den 01. Dezember 2017 um 11:34 Uhr
Simone Gerbert
Ich habe über Facebook von dem Nahrungsergänzungsmittel „neurofelixir“ erfahren und einfach mal eine Packung (mit dem Omega-3 Öl) bestellt. Ich hatte mich davor bereits intensiv mit der Wirkung von grünem Tee und anderen Polyphenolen beschäftigt und finde die Kombination recht spannend. Vor allem die Dosierung der einzelnen Stoffe ist beachtlich. Meine Mutter spricht erstaunlich gut darauf an, auch wenn es Ihr nicht schmeckt – es ist sehr bitter. Sie fühlt sich fitter und kann wieder deutlich besser durchschlafen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie sich in Gesprächen besser konzentrieren kann und dass sie auch einfach wieder mehr Eigenantrieb hat. Für uns also ein echter Lichtblick!
Naturmittel gegen Demenz?
87 Freitag, den 01. Dezember 2017 um 00:53 Uhr
Adrian B.
Wer hat gute Erfahrungen mit Kokossöl, Kurkumin, cbd-Öl, Gr. Beergtee, Liponsäure etc. gegen Demenz wie Alzheimer? Kann man damit länger besser damit leben oder den Ausbruch der Demenz hinauszögern? Wie sieht es mit Heilfasten oder Entgiften aus?
danke
Meine Mutter ist jetzt über 60 und meine Großmutter seit Jahren dement. Ich will was für sie tun! Kann man Demenz wirklich verhindern? Meine Großmutter hatte vor der Demenz eine OP, also auch Narkose bekommen und danach erst Medikamente. Die OP könnte es bei ihr beschleunigt haben.
Ich hoffe, dass meine Mama noch mit 80 fit ist, ja das hoffe ich und wünsche ich ihr. Demnächst soll sie doch mal die Vitamin-D-Werte testen lassen! Und Vitamin k2 supplementieren.
Mittel gegen Demenz / Alzheimer
86 Freitag, den 01. Dezember 2017 um 00:37 Uhr
Adrian B.
Meine Großmutter erkrankte an Alzheimer bzw. bekam die Diagnose 2006. Heute ist sie 85 Jahre und lebt im Pflegeheim. Sie hat eine fortgeschrittene Demenz. Meine Mutter hat sich sehr gut um sie gekümmert und ihr mit viel Liebe alles gegeben.
Sie hat leider auch über 3 Jahre Medikamente verschrieben bekommen, die ihr nicht wirklich gut taten. Eine Alzheimer-Demenz kann man leider nicht aufhalten, ich weiß.
Könnte man eine Demenz mit Mitteln wie hochdosiertem Vitamin D, Antioxidantien wie Opc, Kurkuma, griechischem Bergtee oder auch Hanftee oder cbd-Öl mildern oder stärker bremsen? Habe Angst um meine 64 jährige Mutter, die auch viel durchgemacht hat. Hat jemand Erfahrung mit diesen Stoffen?
Alles Gute an alle Mitbetroffenen
Jugendliche Form von Alzheimer
85 Samstag, den 25. November 2017 um 16:10 Uhr
Antje
Meine Mutter verstarb gestern an Alzheimer (mit 67 Jahren). Als sie 52 war, haben wir die Diagnose erhalten. Als Lebenserwartung wurden damals 7-8 Jahre prognostiziert. Nun waren es 15 Jahre. 15 Jahre Qualen und Grausamkeiten. Schwere Stürze: Jochbein gebrochen, Schulter gebrochen, Schädel gebrochen. Vor 6 Jahren hörte sie auf zu sprechen und konnte nicht mehr laufen. Dann kamen die Spasmen und der Tremor hinzu (zur Faust geballte Hände, die sich nicht mehr öffnen ließen). Dann kam das "Zähneabschleifen" (sie hat sich selbst ihre Zähne mit ihren Zähnen zu Stümpfen runtergeschliffen). Kein Lächeln mehr, keine Mimik mehr. Jahrelang.
Letzte Woche wurde sie (scheinbar) mit einer Erkältung angesteckt. Schluckbeschwerden kamen hinzu, Schleim musste mehrmals täglich aus dem Rachen und Hals abgesaugt werden. Essen und Trinken konnte sie gar nicht mehr. Dafür hat sie sich vor Schmerzen aufgebäumt, bis sie endlich Morphium bekam. Dann begann die flache Hechelatmung und ihre Füße wurden schwarz (vermutlich hat sich ihr Kreislauf nur noch auf den Torso konzentriert).
Gestern in den frühen Morgenstunden ist sie dann alleine gestorben. Obwohl ich gerne dabei gewesen wäre, damit sie nicht so viel Angst haben muss. Ich saß tagelang an ihrem Bett - aber gegangen ist sie allein. Ich bin todtraurig ... und glücklich. Diese Qualen waren für mich kaum zu ertragen, wie müssen sie erst für meine Mutter gewesen sein? Diese Krankheit hat ihr alles genommen: Würde, Freude, Freunde, Familie. Nur mein Mann und ich werden an ihrem Grab stehen!
Ich beneide all jene, die berichten, dass ihre kranken Angehörigen noch reden können o.ä. oder gar zügig sterben. Ich kenne keinen einzigen Alzheimerfall, der so dramatisch und elend verlaufen ist wie der meiner Mutter. Und wieder einmal fällt mir nur dieser eine Spruch ein: jedes Tier hätte man schon längst erlöst. Kranke peppelt man so lange, bis sie natürlich verrecken ... und meine Mutter ist verreckt (nicht gestorben). Unser Pflege- und Krankensystem ist menschenverachtend und ausschließlich gewinnorientiert. Und meine Mutter war nicht das erste Opfer dieses Systems "Schrecken ohne Ende". Verzeih mir, dass ich Dir nicht mehr helfen konnte, Mamalina.
Vaskuläre Demenz
84 Mittwoch, den 01. November 2017 um 20:24 Uhr
Breuer,Ruth
Habe meine Mutter im September verloren. Das Endstadium war grausam. Nichts essen und nicht mehr schlucken können. Der Tod eine Erlösung. Es war einfach nur traurig. Verarbeiten muss ich dieses es jetzt alleine. Es ist schwer, aber ich wünsche mir, dass ich es schaffe.
Lewy Demenz
83 Freitag, den 27. Oktober 2017 um 21:14 Uhr
D.Ka
Mein Vater hat Lewy-Demenz und das ist für uns furchtbar. Er hat nur noch Angst und hat Halluzinationen. Alle wollen seiner Einbildung nach ihn umbringen bzw. an den Kragen. So wollte er niemals leben.
Endstadium Alzheimer Demenz
82 Mittwoch, den 13. September 2017 um 19:16 Uhr
Stern
Mein Papa ist vor 2 Tagen gestorben. Er hatte Alzheimer Demenz. Er war seit Ende Juni im Pflegeheim und baute dort so ab. Er hat nichts mehr gegessen und getrunken. Er magerte ab. Konnte nicht mehr laufen. Lag kurz vor seinem Tod im Bett. Es war so traurig, ihn so zu sehen. Aber jetzt, lieber Papa, hast du es geschafft. Du hast diese blöde Krankheit besiegt.
Memantin
81 Montag, den 21. August 2017 um 16:00 Uhr
Schrepfer Herbert
Schwindel, Übelkeit, Verwirrung
Demenz Ehemann
80 Donnerstag, den 27. Juli 2017 um 11:27 Uhr
edith aumann
Schlechte Erfahrung mit Krankenhaus und Geriatrie, nach Oberschenkel OP und Vollnarkose total schlechte Pflege- und Mundpflege. Essen einfach hingestellt, stand abends noch da und die Medikamente auch. Patient konnte nicht alleine essen und trinken, Infusion trotz Patientenverfügung. War auch aus dem Bett gefallen, saß viele stunden Sonntag im Rollstuhl. Aus der Geriatrie in Pflegepension gebracht. Mund und Zähne total ungepflegt. Mann total abgemagert, kann nicht mehr laufen.
Exelon
79 Montag, den 26. Juni 2017 um 10:52 Uhr
Renate
Meine Erfahrung mit dem Pflaster: Hände weg!!!! 2 Angehörige reagierten darauf mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Diese versuchte man wiederum mit einem anderen Mittel zu behandeln, welches dann Schlaflosigkeit verursachte. Es ist ein Teufelskreis. Für die Ärzteschaft ist es ein leichtes, Medikamente zu verordnen. Der Patient und die Angehörigen müssen dann mit den Nebenwirkungen leben, für diese übernimmt aber niemand die Verantwortung. Daher immer ganz wichtig: Hausverstand benutzen! Was mir nicht gut tut, weglassen!!!!
Vaskuläre Demenz
78 Mittwoch, den 21. Juni 2017 um 18:46 Uhr
Na
Mein Opa befindet sich im Endstadium. Es ist einfach nur grausam. Er wiegt schätzungsweise nur noch unter 40kg,essen und trinken geht nicht mehr.Sprechen kann er auch nicht mehr.
Schläft so gut wie nur noch durch die Morphiumpflaster. Aufgrund von Unruhe und Aggressivität ist er vor 2 Monaten zum Ruhigstellen in die in Psychatrie gekommen und danach ging es innerhalb kürzester Zeit bergab.Nun liegt er im Pflegeheim und wird palliativ versorgt.
Rivastigmin
77 Samstag, den 03. Juni 2017 um 19:53 Uhr
Lisa 56
Hallo,
die Tante meines Mannes ist 84 Jahre und war bisher eigentlich fit und hat ihren Haushalt mit ihrem Mann alleine geschmissen. Die Wohnung tiptop sauber und alles alleine organisiert. Sie hatte absolut keine Anzeichen von Demenz.
Plötzlich bekam sie starkes Nasenbluten und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Man untersuchte sie und äußerte sich aber nicht, ob und was gefunden wurde. Man klebte ihr jeden Tag ein Pflaster Rivastigmin 4,6 oder so ähnlich auf den Rücken. Plötzlich baut sie geistig und körperlich stark ab. Sie ist nach der Gabe des Pflasters auch umgefallen und hat sämtliche Nebenwirkungen. Sie ist nicht mal mehr in der Lage Essen zu kochen, obwohl sie es gerne möchte. Vor drei Wochen ging das alles noch einwandfrei. Sie und ihr Ehemann haben alles gemeinsam gemacht und auch geschafft. Nun ist plötzlich, nach der Gabe des Pflasters, alles anders. Man verweigerte ihr im Krankenhaus eine Erklärung, was es mit diesem Pflaster auf sich hat. "Das lassen sie mal unsere Sorge sein" bekam sie zur Antwort. Wir selber konnten leider nicht mit einem Arzt sprechen, da wir berufstätig sind und nur am Wochenende Zeit haben. Seit gestern ist sie zuhause bei ihrem Mann und nun geht plötzlich nichts mehr.
Kann es sein, dass sie Versuchskaninchen ist, um etwas an ihr auszuprobieren? Ich habe leider kein Vertrauen zu diesen Ärzten. Man sollte schon ehrlich zu den Patienten sein. Wie gesagt, sie hat absolut keine Anzeichen von einer Demenz bzw. Alzheimer gezeigt. Dieses Medikament ist schließlich für leichten bis mittelschweren Alzheimer bestimmt. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Danke
Demenz
76 Freitag, den 26. Mai 2017 um 21:25 Uhr
Wiir haben den Vater gepflegt, er hatte Demenz, es war ein schwerer Gang, wir waren froh, als es vorbei war.
Übel für Angehörige
Demenz
75 Samstag, den 13. Mai 2017 um 18:01 Uhr
Behling Silvia
Mein Ehemann (71) ist wegen eines Hydrocephalus 3 x am Kopf operiert worden. Man hat ihm einen Shunt gelegt. Es kam zur Hämatombildung, deshalb musste er mehrmals operiert werden. Jetzt hat er eine fortgeschrittene Demenz. Er kann sich gar nichts merken und ist nicht in der Lage alltägliche Dinge zu meistern. Ich habe jetzt eine Pflegestufe beantragt. Ich bin total kaputt, weil es ein 24 Stunden Job ist. Dazu kommt, dass ich Brustkrebs hatte und selbst nicht fit bin. Wird sich die Demenz zurückbilden?
Kosten meiner Schwester mit Demenz und Epilepsie
74 Sonntag, den 07. Mai 2017 um 22:20 Uhr
Jugel,Brigitte
Ich betreue meine Schwester seit 2008. Sie hat seit ihrer Kindheit durch einen Impfschaden Epilepsie und seit letztem Jahr anerkannte Demenz. Im letzten Jahr ereigneten sich rasend schnell die Ereignisse von selbstständig Wohnen, über Psychatrie, Pflegeheim bis hin zu Demenz-Wohnen. Immer wieder gab es epileptische Anfälle und damit einen rasend schnellen Abbau und Anstieg der Demenz.
Sie hat den Pflegegrad 4 und liegt zur Zeit wieder in Altenburg in der Neurologie. Man kann ihr nicht mehr groß helfen. Sie wäre fast austherapiert. Sie reagiert im Moment auf nichts mehr, singt nur noch bzw. ein Schreigesang und ist wahnsinnig aktiv in der Fixierung. Sie findet seit ca. 3 Wochen keinen Schlaf.
Ich bezahle im Moment die Betreuungspauschale und Verpflegungspauschale. Die Demenz-WG zählt unter betreutes Wohnen. Mehr als die Grundsicherung bekomme ich nicht. Für Pflegeheime würde ich alles bekommen, aber durch die Fortlauftendenz nimmt man sie nicht mehr. Ich weiß nicht wohin mit ihr, falls sich der Zustand nicht ändert. Ich bin nervlich ganz schön angekratzt. Kann mir jemand helfen?
Lebenserwartung mit Alzheimer
73 Donnerstag, den 27. April 2017 um 10:19 Uhr
Theodor Lymar
Meine Mutter ist 78 und erkrankt seit 2004. Etwa seit 3 Jahren ist sie bettlägerig und muss bei Pflegestufe 5 24H/täglich versorgt werden. Sie äußert sich nur emotional mit Grinsen und Freude zeigen, uns zu sehen. Herzinsuffizienz, Nierenversagen, Schilddrüsenerkrankung, Dekubitus....trotzt sie kämpferisch durch Lebensfreude. Wir haben ein altes gebrechliches "Baby" und fühlen uns noch als Kinder, solange sie noch lebt.
Demenz im Endstadium
72 Freitag, den 21. April 2017 um 20:47 Uhr
Biggi
Meine Bekannte hat Demenz im Endstadium. Bei der letzten Untersuchung keine 10 Punkte mehr. Sie verirrt sich im eigenen Haus und bekommt z.B. den Toilettengang nicht mehr alleine hin. Noch erkennt sie die Angehörigen. Wie geht diese furchtbare Krankheit weiter?
Zu dieser schrecklichen Krankheit habe noch ich ganz viele Fragen. Z.B.: Wie reagiere ich auf Fragen, die ich nicht beantworten kann?
Demenz
71 Montag, den 27. März 2017 um 20:11 Uhr
Maria
Habe meinen Vater an dieser schrecklichen Krankheit verloren, das Ende ist wirklich grausam, nicht mehr schlucken, nicht mehr sprechen, nicht mehr bewegen, das Ende ist da eine Erlösung.
Isolierung einer dementen Mutter
70 Dienstag, den 14. März 2017 um 01:48 Uhr
Karin Beck 0650/8050055
Meine Mutter hat laut Dr.Bacher, Dr.Lingg und Dr.Sausgruber Mittelgebirge Alzheimer. Jetzt wird sie isoliert, das Vermögen hat sie NACH diesen Gutachten verschenkt. Die Hausärzte wurden gewechselt. Wo bekommt man Hilfe? Was tun?
Der Verlauf ist individuell - auch was das Erkennen von Angehörigen und die Sprache angeht
69 Sonntag, den 26. Februar 2017 um 19:18 Uhr
Christina
Ich möchte mich den Kommentaren anschließen, die davon schreiben, dass auch im Endstadium ein Erkennen möglich ist.
Bei meinem Vater war dies so und wir waren so unendlich dankbar dafür. Er erkannte jeden und konnte uns auch namentlich ansprechen- selbst auf Nachfrage hin. In seinem ganzen Leben war er für seine Familie da und das Wichtigste für ihn und das blieb bis zum Schluss, soweit die Krankheit das zuließ.
Er war immer glücklich, wenn wir ihn zu Hause besuchten, wo er von unserer Mutter gepflegt wurde und er wusste uns alle voneinander zu unterscheiden, sprach uns namentlich an.
Er konnte auch noch reden und zwar sinnvoll und in ganzen Sätzen, er stellte dies ein, als er immer schwächer wurde, an guten Tagen konnte er aber ganz normal reden, wenn auch sicher nur allgemeines und alltägliches.
Sicher gibt es auch die anderen Verläufe, die nur noch Worte murmeln, sich an nichts erinnern und allenfalls mal lächeln, wenn jemand Vertrautes da ist. Aber es gibt auch die anderen und das sollte man nicht übersehen.
Es muss aber auch ergänzt werden, dass er zum Schluss nicht mehr laufen, nicht mal mit Hilfe stehen und sich nicht mal mehr aus dem Bett selbst erheben konnte.
Im Krankenhaus, so meine Erfahrung, wird der Demente nicht mehr für voll genommen und auch genauso behandelt, vor allem von einigen Ärzten. Nicht alle, das soll nicht pauschal sein, aber einige halten es nicht mal für nötig, mit den Angehörigen zu reden. Wenn diese sich nicht selbst kümmern, bekommen sie gar nichts von dem mit, was mit dem Kranken passiert, es wird einfach nur was gemacht und man erfährt danach davon.
Die ständige Ruhigstellung und das auch noch am Tag, bei einem nur unruhigen, gar nicht aggressiven Patienten, muss auch nicht sein.
Und noch eins: Nicht jeder wird aggressiv. Mein Vater war es nie.
Es gibt auch ruhige, ängstliche Menschen, die sich eher zurückziehen. Sie merken, dass sie keine Kontrolle mehr über sich haben und können nichts dagegen tun. Wie belastend das sein muss, wenn man merkt, der Körper gehorcht einem nicht. Mein Vater wusste das auch in seinem fortgeschrittenem Stadium, zeigte auf seinen Kopf und meinte "da oben stimmt es nicht".
Je nach Naturell- und ich denke und würde aus eigener Erfahrung sagen, hier spielt eine Rolle, wie der Betreffende vorher war- äußern einige ihre Hilflosigkeit in Aggressivität, andere in Rückzug.
So war es bei meinem Vater, er war immer ruhig und wurde noch ruhiger, ehe er letztlich im 84. Lebensjahr nach 13 Jahren seiner Demenz, die ersten davon für Außenstehende nicht merkbar, friedlich eingeschlafen ist.
Meine Erfahrung mit Kliniken und anderen Anbietern ist, dass nur ein Bruchteil wirklich spezifische Angebote für Demente anbietet, ganz egal, was auf der schönen Website der entsprechenden Klinik oder Praxis steht.
Mama
68 Mittwoch, den 09. November 2016 um 15:09 Uhr
Cindy Merkel
Ich versuche immer, in die Welt meiner Mutter mitzugehen. Wenn sie denkt, da sind Hundewelpen, dann sind da halt welche. Oder wenn sie sagt, sie hat vergessen abzusperren (sie lebt im Heim), sag ich ihr, dass ich das für sie mache.
Planer erkranken seltener an Alzheimer
67 Sonntag, den 06. November 2016 um 06:47 Uhr
Dr. Karl Simon
kann das wohl daran liegen, dass die Krankheit bei einem Planer später auffällt, weil er Strategien gegen Fehlleistungen entwickelt hat und dadurch die Krankheit besser kompensiert, ohne sie tatsächlich aufzuhalten?
Streber erkranken seltener an Alzheimer , Nicht Google indiziert
FTD
66 Freitag, den 04. November 2016 um 06:02 Uhr
Bettina dörfler
Mein Mann bekommt 0,5mg. Meine Meinung, eine Veränderung sehe ich nicht, er hat eine starke Zungen-Zirkulation bekommen.
an Marie
65 Montag, den 31. Oktober 2016 um 12:46 Uhr
Navigator-Redaktion
Hallo Marie,
wir können Ihre Kritik nur zum Teil nachvollziehen. Natürlich sind wir kein Forum. Wir sind eine Medizinseite, von Ärzten geschrieben. Aber wir wollen ganz bewusst Kommentare von Lesern zulassen, weil auch wir natürlich nicht immer richtig liegen. Was ist daran verkehrt?
Und zu Ihrer Mutter: Natürlich können unsere Antworten niemals jedem Fall gerecht werden. Dafür sind die Verlaufsformen viel zu unterschiedlich. Und gerade die Mischform aus vaskulärer Demenz und Alzheimer wie bei Ihrer Mutter hat natürlich ihre Besonderheiten.
Und zu guter Letzt zu den Neuroleptika: Das sind auch in unseren Augen oft falsch angewandte "Ruhigsteller", die dem Patienten mehr schaden als nützen.
Viele Grüße
Ihr Navigator-Team
Ist das echte Hilfe?
64 Sonntag, den 30. Oktober 2016 um 18:55 Uhr
Marie
Sorry, aber Ihre Seite ist wirklich keine Hilfe. Kein echtes Forum, wo man darauf gefasst ist, nicht medizinisch qualifizierte "Seelenergüsse" zu lesen, und keine echte Medizinseite. Meine Mutter ist seit 10 Jahren an einer Mischform von vaskulärer Demenz und Alzheimer erkrankt. Alles, was Sie schreiben, kann ich nicht bestätigen.
Allerdings stimme ich einem Kommentar zu: Neuroleptika verschlimmern die Situation absolut! Meine Mutter ist übrigens knapp 92. Sie erkennt uns alle sehr genau, hatte im Mai einen schweren Schlaganfall, von dem sie sich gut erholt hat - dank der Demenz - und bevor sie Neuroleptika bekam, konnte sie auch wieder wunderbar gehen. Deshalb setze ich diese Medikamente jetzt wieder ab.
Zuruf an alle: den gesunden Menschenverstand nicht an der Tür zum Krankenhaus oder der Arztpraxis abgeben und vor allem: die Würde des Patienten achten, bis zuletzt. Auch nonverbale Äußerungen müssen Beachtung finden..... !
Plötzliches Absetzen von Citalopram
63 Donnerstag, den 27. Oktober 2016 um 11:59 Uhr
Gustav Lux
Meine demente Ehefrau bekam vom Neurologen Citalopram 20mg verschrieben. Nach ca. 2 jähriger Einnahme wurde von einem anderen Neurologen das Medikament sofort abgesetzt. Nach ca. 2 Wochen erfolgte eine totale Verschlechterung des Zustandes meiner Frau. Sie sprach nicht mehr, konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und schlief sehr viel. Sie wurde in die Geriatrie eingeliefert, wo sich ihr Zustand eher noch verschlechterte.
Die zuständige Ärztin vermutet nun, dass die plötzliche Absetzung des Citalopram die Verschlechterung herbei führte und verordnete das Medikament erneut. Es soll nun im Verlauf der nächsten Wochen/Monate ganz langsam abgesetzt werden. Meine Frau kommt in den nächsten Tagen wieder nachhause und wird von einer 24Std-Hilfe versorgt.
MCI
62 Freitag, den 21. Oktober 2016 um 10:53 Uhr
Sabine Müller
Seit März sind die Beschwerden, nimmt nichts mehr wahr, kein Lachen, Weinen, kann nicht mehr kochen, kann sich an Gesprochenes nicht mehr erinnern, schmeckt nichts richtig, nur Süßspeisen, kann Gesprächen nicht mehr folgen, kann nicht lange stehen oder sitzen.
Ehemann vaskuläre Demenz
61 Dienstag, den 04. Oktober 2016 um 20:33 Uhr
Irmgard aSchuler
an einer Lungenentzündung gestorben
mein Opa hat Alzheimer im Endstadium
60 Montag, den 12. September 2016 um 09:03 Uhr
ricarda
Vor 6 Jahren haben wir bemerkt, dass mit Opa (Alter 70) was nicht stimmt. Dann gingen wir zum Arzt und er sagte, Opa hat Alzheimer..
2 Jahre später wurde er von einem auf den anderen Tag bettlägerig. Er erkannte uns kaum noch. Paar Monate noch hat er gewisse Leute angelächelt, die er mochte, aber auch das war schnell vorbei. Weitere 2 Jahre später ist sein Blick starr...kann nicht mehr sprechen. Körperlich kann er sich nicht bewegen. Extreme Schluckstörung, Husten, verweigert Nahrung und Trinken....
es ist furchtbar, wie sehr er leiden muss und wir nichts mehr tun können...
Exelon Nebenwirkungen
59 Dienstag, den 06. September 2016 um 09:28 Uhr
Barbara6491
Mein Mann bekam als Anfangsdosis Exelon Pflaster 4,6 mg, und nach 30 Tagen begannen wir mit 9,5 mg.
Nach sieben Tagen 9,5 mg-Pflaster unterbrach ich übers Wochenende, nachdem ich im Beipackzettel vorsichtshalber nachgelesen hatte, dass man gefahrlos 3 Tage unterbrechen könne, das tägliche Kleben des Pflasters, weil ich den Eindruck hatte, dass die bereits bei 4.6 mg bemerkte Verwirrung meines Mannes eher zu- anstatt abnahm, weil ab dem 2. Tag 9,5mg Pflaster seine Verwirrung sich noch erheblich verschlechterte.
Bereits am 2. Tag nach dem Absetzen des Pflasters erschien mir mein Mann wesentlich klarer. Montag telefonierte ich mit seiner Neurologin, die mir aufgrund meiner Wahrnehmungen riet, das Pflaster komplett abzusetzen, da es offenbar nicht hilft, sondern eher schadet.
schön
58 Sonntag, den 04. September 2016 um 22:04 Uhr
neuroleptika
dieselben Symptome einer Krankheit wie die Nebenwirkungen von Neuroleptika in Überdosierung !!!!
Schützt Sport vor Demenz?
57 Sonntag, den 28. August 2016 um 09:17 Uhr
Dr. Jörg Zorn
Hallo Herr W.,
der Zusammenhang zwischen Sport und Demenz und dem Schutzeffekt von Bewegung ist ziemlich eindeutig, also nicht nur eine These. Die zitierte Studie (und auch einige andere) sagt ja nicht, dass man als Sportler keinen Alzheimer bekommen kann. Sie sagt nur, dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist als bei Nicht-Sportlern.
Das ist wie mit dem Rauchen: Wer raucht, bekommt häufiger Lungenkrebs und Herzinfarkt. Dennoch können beide Erkrankungen auch bei Nichtrauchern auftreten.
Viele Grüße
Ihr J. Zorn
Bewegung schützt vor Alzheimer?
56 Samstag, den 27. August 2016 um 20:28 Uhr
Kai W.
Also diese Behauptung kann nur eine These sein. Dem muss ich aus Erfahrungen energisch widersprechen. Sogar Sportler bekommen Alzheimer.
Demenz im fortgeschrittenen Stadium
55 Donnerstag, den 07. Juli 2016 um 12:15 Uhr
Sonja philippi
Ja, das alles kann ich nur unterstreichen, genauso erlebe ich es gerade. Ich bin vom "Fach" und als Krankenschwester in der ambulanten Pflege Umgang mit Demenzkranken gewöhnt, aber es am eigenen Ehepartner zu erleben, ist noch einmal eine ganz andere Sache. Da bin ich auch eben Angehörige, die entsetzt, traurig und manchmal wütend und manchmal verzweifelt ist. Bald werde ich mir auch selbst bei der "Betreuung" Hilfe holen müssen, damit ich selbst einmal verschnaufen kann. Am schlimmsten ist es für mich, den "Partner" zu verlieren und stattdessen einen Mann zu haben, der immer mehr zum "Kind" wird.
Demenz
54 Dienstag, den 05. Juli 2016 um 18:32 Uhr
heike
Eltern glauben es nicht. Bin 50 Jahre, soll Vitamin E essen.
Demenz oder Alzheimer im Endstadium
53 Dienstag, den 24. Mai 2016 um 14:33 Uhr
Kugler Sigrid
Ich äußere mich zu dem traurigen Ende meines Vaters, der Lungenkrebs im Endstadium hatte, als gleichzeitig ein Delir mit Demenz auftrat. Demenz allein führt schon zum Tod. Der Streitpunkt zwischen mir und einer Nervenklinik war bloß, dass ich sein Delir für ein Symptom seines Endstadiums von Krebs hielt, die Klinik seine Demenz für ursächlich für meines Vaters Delir.
Die Krebsknoten waren wohl alle ertastet worden und multipel, für die Nervenklinik aber noch kein Krebsbeweis, sondern nur Krebsverdacht, anscheinend ein Laienfehler. Ich als Betreuung hatte die Verantwortung für den alten Mann und schwankte lange, was die Hauptdiagnose war. Erst eine Allgemeinklinik konnte die Lungenkrebsdiagnose stellen.
Krankenhäuser, die alles fachärztlich behandeln, gibt es nicht und in Deutschland fehlt eine gemeindenahe Psychiatrie. Man ist hierzulande zu unflexibel, auf andere Stationen einen Nervenkranken reinzuschieben, damit eine Hauptdiagnose wie Krebs zuerst behandelt werden könnte und das Delir nach "Hausmacherart" und nicht fachmännisch.
Das habe ich beim Tod meines Vaters zutiefst bedauert.
Ich litt lange darunter und muss zu meiner Entschuldigung für meine Zwangseinweisung sagen, dass Verwandte sich geweigert hatten, den Vater unter Zusammmenhelfen gemeinsam ins nächste Allgemeinkrankenhaus zu bringen, was ich mich allein mit ihm nicht traute. Sein Hausarzt hatte die Praxis zu und der Notfallmediziner am Wochenende keinen Doktor, er delegierte seine Verantwortung an eine Bezirksnervenklinik. Und der sterbende alte Mann ließ sich von mir nicht umsorgen, was ich noch gerne getan hätte.
OP und Demenz
52 Donnerstag, den 12. Mai 2016 um 19:57 Uhr
Andy
Leider ist das auch bei meiner Oma der Fall. Nach Oberschenkelhalsbruch (zwei mal operiert und zwei mal Narkose ) hat sich die anfängliche Demenz derart verschlechtert, dass sie nun in ein Pflegeheim muss
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