Weniger essen hält das Gehirn fit

Eine Beschränkung der Kalorienzufuhr kann anscheinend die Alterung der Gehirns verzögern. Sie soll auch Demenz-Erkrankungen aufhalten können. Das zumindest deuten Laborversuche aus Italien an.

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Italienische Wissenschaftler haben in Versuchen herausgefunden, dass eine strikte Diät der Fitness der Gehirnfunktionen dient. Sie fütterten Labormäuse mit nur 70% der üblichen Nahrungsmittelmenge. Der Körper der Tiere reagierte auf die kalorienreduzierte Ernährung mit einer gesteigerten Produktion des Moleküls CREB1. Dieses Molekül sorgt für die gute Funktion und die Langlebigkeit des Gehirns. Die Folge davon war, dass die geistigen Fähigkeiten zunahmen und später seltener eine Alzheimer-Erkrankung einsetzte (gibt es auch bei Mäusen).

Diese Erkenntnisse können möglicherweise dabei helfen, neue Behandlungsformen zu entwickeln, die das Altern des menschlichen Gehirns verzögern. Die Wissenschaftler arbeiten nämlich nun daran, das Molekül CREB1 nicht durch eine Diät, sondern durch ein Medikament zu aktivieren.

WANC 23.12.2011
Quelle: PNAS, doi: 10.1073/pnas.1109237109

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