Alzheimer: Ist doch ein Kraut dagegen gewachsen?

Es gibt auch noch gute Nachrichten aus Griechenland: Das griechische Eisenkraut, eine Heilpflanze, hat offenbar das Potential, einer Alzheimer-Demenz entgegenzuwirken. Das vermelden Forscher der Universität Rostock.

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Eigentlich ging es in der Veröffentlichung der Universität Rostock um ein weiteres entdecktes Gen, das für Alzheimer verantwortlich sein soll. Aber ob es nun 10, oder 12 oder 15 Gene sind, die die Erkrankung auslösen, kann uns eigentlich egal sein, solange sie sich nicht ändern lassen.

Hoffnung auf griechisches Eisenkraut

Die viel spannendere Erkenntnis verpackten die Wissenschaftler von der Ostsee in einer Randnotiz. Bei den Alzheimer-kranken Mäusen, die sie im Versuchslabor beobachten, konnte nämlich mit der Verfütterung des griechischen Eisenkrauts ein enormer Erfolg erzielt werden. Die typischen Eiweißablagerungen (Plaques), die beim Morbus Alzheimer die Demenz verursachen, gingen bei den Mäusen um 80% zurück, wenn sie von der Heilpflanze gefuttert hatten.

Natürlich ist es noch viel zu früh, um zu jubeln. Zum einen sind Ergebnisse aus Tierversuchen nicht nur aus ethischen Gründen mit Vorsicht zu genießen. Es sind nun noch umfangreiche Versuche an Testpersonen mit Demenz notwendig, um diese Ergebnisse zu bestätigen (immerhin sind die schon angelaufen). Zum anderen ist vielleicht auch mit dem Kraut nur eine Linderung, und keine Heilung möglich. Aber wer weiß...


Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 05.07.2011
Quelle: Universität Rostock

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