Schützt ein anspruchsvoller Job vor Alzheimer?

Menschen, die im Beruf geistig gefordert sind, erkranken später seltener an Alzheimer. Das zumindest hat eine US-amerikanische Studie ergeben.

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Die Wissenschaftler hatten 122 Patienten mit Alzheimer-Demenz und 235 gesunde Vergleichspersonen im Alter über 60 Jahre in Bezug auf ihre frühere berufliche Tätigkeit verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken höher war, wenn die Arbeit wenig geistige Herausforderungen beinhaltet hatte.

Bedeutet das, dass geistige Beanspruchung im jüngeren Erwachsenenalter vor einer Demenz schützt? Bewiesen ist mit dieser Untersuchung noch nichts, betonen die Studienautoren. Aber nachdem auch schon frühere Studien einen solchen Zusammenhang angedeutet hatten, spricht wohl doch einiges dafür, dass ein geistig anregendes Leben und Berufsleben das Gehirn besser in Schuss hält. Das muss übrigens nicht unbedingt hochanspruchsvolle Lektüre oder die Beschäftigung mit akademischen Themen sein. Auch Reisen oder ein aktives soziales Leben halten das Gehirn fit.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 13.09.04

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