Singles bekommen häufiger Demenz

Wer ab dem mittleren Erwachsenenalter allein lebt, erkrankt häufiger an einer Demenz. Das Risiko, Alzheimer zu bekommen, steigt bei den "älteren Singles" um rund 50% im Vergleich zu Menschen, die in einer Partnerschaft leben. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 2.000 Teilnehmern, die jetzt im renommierten Fachblatt British Medical Journal veröffentlicht wurde.

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Noch höher war die Risikozunahme bei Menschen, die einen Partner verloren hatten, entweder durch eine Trennung oder einen Todesfall.

Die Ergebnisse bestätigen frühere Beobachtungen, nach denen ein sozial aktives Leben mit viel Kontakt zu anderen Menschen vor der Entwicklung einer Demenz schützt. Möglicherweise führt das Alleinleben bei vielen Betroffenen in gewisser Weise zu einem "Einrosten" des Gehirns.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 06.07.09
Quelle: British Medical Journal

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