Stimmt es, dass man bei familiärem Darmkrebs (HNPCC) auch ein höheres Risiko für andere Krebserkrankungen hat?

Leider ja. Der HNPCC (Hereditary Non-Polyposis Colorectal Cancer) ist eine spezielle Darmkrebsform, die erblich bedingt ist. Die krebsauslösenden Genveränderungen betreffen dabei aber nicht nur die Zellen der Darmschleimhaut, sondern auch Zellen in anderen Körperregionen.

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Menschen mit HNPCC-Darmkrebs haben vor allem ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen im Magen und Dünndarm sowie für Tumoren der Harnwege, Gallenwege, Gebärmutter und Eierstöcke. Dabei liegt das Risiko für Gebärmutterkrebs (für Frauen) bei 40%, für die anderen Lokalisationen ist es zum Glück deutlich geringer.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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