Sport: Besser als Krebsmedikamente?

Wie lässt sich Krebs verhindern? Und was kann man tun, um nach einer Krebserkrankung wieder zu genesen? Diese Fragen stellen sich viele Menschen. Jetzt belegen Studien, dass Sport Krebserkrankungen in gewissem Maß sowohl vorbeugen als auch die Chancen für eine Gesundung erhöhen kann.

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Körperliche Aktivität kann das Risiko, an einem Tumor zu erkranken, um durchschnittlich 20 bis 50% vermindern. Bei Darmkrebs sind es beispielsweise 40 bis 50%, bei Brustkrebs 20 bis 40%. Wissenschaftler sagen, dass Sport fast wie ein Medikament wirkt. Denn die körperliche Aktivität stärkt Herz, Kreislauf, die Gelenke und unser körperliches Abwehrsystem genauso wie unsere Psyche.

Auch nach einer Krebserkrankung körperlich aktiv zu bleiben, verbessert die Gesundungsaussichten. Bei einem Darmkrebs erhöht Sport die Überlebenschancen um 14 bis 17%, bei Brustkrebs um bis zu 40%. Ärzte betonen, dass derartige Erfolgsraten von keiner medikamentösen Therapie derzeit erreicht werden. Und sie heben hervor, dass Arzneimittel durch ihre teilweise erheblichen Nebenwirkungen die Lebensqualität enorm senken können. Sport sei dagegen fast immer gut zu vertragen und außerdem nicht teuer.

Autor: WANC 13.10.2011
Quelle: Klinikum rechts der Isar der TU München

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