Darmkrebsvorsorge rettet Leben

Die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge hat seit 2002 deutlich zugenommen. Das ist das Ergebnis einer ersten Bilanz, nachdem die gesetzlichen Krankenkassen 2002 die Kostenübernahme für Maßnahmen zur Darmkrebsvorsorge übernommen haben.

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Ärzte wie Kassenvertreter zeigten sich sehr erfreut über diese Entwicklung. Denn mit einer regelmäßigen Routine-Diagnostik kann eine mögliche Darmkrebserkrankung in einem frühen Stadium erkannt und dann häufig noch komplett geheilt werden.

Ab dem 50. Lebensjahr zahlen die Krankenkassen

Seit Oktober 2002 können sich gesetzlich Krankenversicherte im Alter über 50 Jahre einmal jährlich dieser Routineuntersuchung unterziehen. Dazu gehört die Abtastung des Enddarms und ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl. Ab dem 56. Lebensjahr übernehmen die Krankenkassen zusätzlich eine vorsorgliche Darmspiegelung.

Vertreter der Deutschen Krebshilfe betonten in diesem Zusammenhang, dass sich die Zahl der Todesfälle wegen Darmkrebs mit einer regelmäßigen Vorsorge relevant reduzieren ließe. Jetzt müssen nur noch alle mitmachen und diese Möglichkeit auch nutzen. Ist zwar unangenehm, aber so schlimm nun auch nicht - und es kann Leben retten.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 14.04.04

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