Welche Symptome und Beschwerden verursacht die IPF?

Im Vordergrund der Symptomatik steht bei der IPF (idiopathische Lungenfibrose) eine über die Monate langsam zunehmende Atemnot. Das ist vor allem in fortgeschritteneren Stadien oder bei ungenügender Behandlung sehr belastend.

Hinzu kommt, dass die Luftknappheit auch mit körperlicher Schwäche einhergeht. Immerhin gelingt es mit einer Sauerstofftherapie häufig, die Atemnot deutlich zu lindern.

Langsamer, schleichender Beginn

Der Beginn der Lungenfibrose ist meist schleichend. Ist die Erkrankung erst einmal bekannt, erinnern sich aber die meisten Betroffenen an eine schon länger bestehende Luftknappheit.

Die Zunahme der Beschwerden verläuft nicht immer gleichmäßig, typisch sind vielmehr schubartige Verschlechterungen. In diesen Phasen (Ärzte nennen das Exazerbationen) ist die Atemnot besonders schlimm. Nach überstandener Exazerbation ist der Zustand aber leider meist auch schlechter als zuvor.

Wichtigste Symptome im Überblick:

  • Luftnot
  • hektisches, schnelles Atmen
  • ständig Husten
  • körperliche Abgeschlagenheit
  • ständige Müdigkeit
  • häufige Atemwegsinfekte
  • leichtes Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • blaue Lippen und blaue Finger
  • verbreiterte Fingerendglieder (auch an den Zehen); das ist eine Folge des chronischen Sauerstoffmangels
  • gewölbte Fingernägel („Uhrglasnägel“); auch dies eine Folge des Sauerstoffmangels

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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