Vakuumbiopsie

Die Vakuumbiopsie ist ein Verfahren zur Gewinnung einer Gewebeprobe aus krankheitsverdächtigen Körperregionen zum Zweck einer feingeweblichen (histologischen) Untersuchung. Dabei wird eine gefensterte Hohlnadel in das zu untersuchende Gewebe eingebracht. Das Gewebe wird mittels Vakuumsog in das Innere der Nadel befördert, wo es dann abgetrennt und herausgezogen wird. Zumeist wird die Vakuumbiopsie an der weiblichen Brust und der Prostata eingesetzt.

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Feinnadelbiopsie

Bei der Feinnadelbiopsie (auch Feinnadelaspirationsbiopsie (FNAB) oder Feinnadelpunktion genannt) handelt es sich um ein Verfahren der Gewinnung von Zellen aus einem inneren Organ für eine mikroskopische Untersuchung zur Abklärung eines örtlichen Krebsverdachtes.

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Stanzbiopsie

Die Stanzbiopsie ist ein Verfahren zur Gewinnung eines Gewebezylinders aus krankheitsverdächtigen Körperregionen zum Zweck einer feingeweblichen (histologischen) Untersuchung. Dazu kommen verschiedene Nadeltypen (z. B. TruCut) und Durchmesser (1,1–2,2 mm) in Frage. Stanzbiopsien werden beispielsweise bei krebsverdächtigen Knoten in der weiblichen Brust, der Leber oder der Prostata sowie zur Untersuchung der Haut durchgeführt.

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Therapie

Zur Vereinheitlichung und Verbesserung der Krankenversorgung gibt es in Deutschland seit 2003 im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie von OnkoZert zertifizierte Brustzentren an Krankenhäusern und seit 2004 ein Disease-Management-Programm für Brustkrebs, an dem sich auch niedergelassene Ärzte beteiligen können. Die gemeinsame Leitlinie der Stufe S3 der Deutschen Krebsgesellschaft und der medizinischen Fachgesellschaften ist für diese Programme die Orientierung zur Behandlung von Brustkrebs. Diese Leitlinie wird regelmäßig aktualisiert, zuletzt im Februar 2008.

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Chemotherapie

Die Chemotherapie ist eine medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen (antineoplastische Chemotherapie) oder Infektionen (antiinfektiöse Chemotherapie, auch antimikrobielle Chemotherapie). Umgangssprachlich ist jedoch meistens die Behandlung von Krebs gemeint.

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Strahlenterapie

Strahlentherapie (auch Strahlenheilkunde, Radiotherapie, Radioonkologie) ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung auf den Menschen und auf Tiere beschäftigt, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern.

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Nachsorge

Die Nachsorge der behandelten Patientinnen dauert in der Regel fünf Jahre und richtet sich zumeist nach den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft. Auf Nebenwirkungen der Strahlentherapie (Lymphödem, Lungen- oder Herzprobleme), der Chemotherapie (Blutbildveränderungen, Organschäden) und der Hormontherapie (Thrombosen, Osteoporose) muss besonders geachtet werden.

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Invasives lobuläres Karzinom

Ein invasives lobuläres Karzinom (engl. invasive lobular carcinoma oder ILC) ist ein bösartiger Tumor, dessen Ursprungsort in den Drüsenläppchen (Lobuli) der Brustdrüse liegt und der in umliegendes Gewebe eingedrungen ist (invasiv).

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Invasives duktales Karzinom

Die Bezeichnung invasives duktales Karzinom (engl. invasive ductal carcinoma oder IDC) wird für alle bösartigen Tumoren verwendet, die sich in den Milchgängen (duktal) der Brustdrüse gebildet haben und in umliegendes Gewebe eingebrochen sind (invasiv) oder die nicht eindeutig einem anderen Tumortyp zugeordnet werden können („not otherwise specified“).

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Duktales Karzinom in situ

Ein duktales Karzinom in situ (englisch „Ductal Carcinoma in Situ“ - DCIS) ist eine krankhafte Wucherung in den Milchgängen (Ductuli) der weiblichen Brust. Dazu zählt auch das Paget-Karzinom (englisch: Paget disease of the nipple, nach dem englischen Chirurg James Paget, 2/3 der Paget-Fälle), welches allerdings auch mit einem duktalen Karzinom verbunden sein kann. Bei dieser Sonderform sind die Mamillen und die umgebende Haut infiltriert.

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Paget-Karzinom

Das Paget-Karzinom, auch Paget-Krebs, Paget-Krankheit oder Morbus Paget der Mamille genannt, ist eine sehr seltene Krebsform im Bereich der Brustwarze. Fast immer sind Frauen betroffen. Die Erkrankung geht zumeist von einem tiefer liegenden duktalen Karzinom in situ (2/3 der Fälle) oder einem duktalen Mammakarzinom aus. Liegt kein anderes Karzinom zugrunde, wird von einem isolierten Paget-Karzinom gesprochen. Gelegentlich kommt das Paget-Karzinom auch beim Mann sowie als blasiger Tumor (bowenoide Papulose) außerhalb der Brust, meist im Bereich des Genitales, des Anus oder der Achseln (eventuell mit Befall der apokrinen Schweißdrüsen) vor.

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Lobuläres Karzinom in situ

Das lobuläre Karzinom in situ (engl. lobular carcinoma in situ oder LCIS) ist ein nicht invasives (nicht in umliegendes Gewebe eingedrungenes) Karzinom der weiblichen Brust. Obwohl sich das LCIS an „Ort und Stelle“ (in situ) befindet, kann es sich im Laufe von bis zu 25 Jahren in etwa 20 % - 30 % aller Fälle zu einem invasiven Mammakarzinom entwickeln. Das lobuläre Karzinom in situ ist somit eine Präkanzerose bzw. ein Borderline-Tumor.

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