Brustkrebs

Brustkrebs (lateinisch: Mammakarzinom) ist der häufigste bösartige Tumor der Brustdrüse des Menschen. Er kommt hauptsächlich bei Frauen vor; nur etwa jede hundertste dieser Krebserkrankungen tritt bei Männern auf. In den westlichen Staaten ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Am Brustkrebs sterben mehr Frauen als an irgendeiner anderen Krebserkrankung.

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Allgemeine Informationen zu Mammatumoren

Als Mammatumoren werden gut- und bösartige Tumoren der Brustdrüse des Menschen beziehungsweise solche des Gesäuges bei Tieren bezeichnet. Pathologen bezeichnen heute nur noch echte Neoplasien (ungesteuerte Gewebsneubildungen aus atypischen Zellen) als Tumor. Im allgemeinen medizinischen Sprachgebrauch werden auch nichtneoplastische Raumforderungen und tumorähnliche Veränderungen so genannt.

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Inflammatorisches Mammakarzinom

Das inflammatorische Mammakarzinom (Entzündlicher Brustkrebs, engl. Inflammatory Breast Cancer oder IBC) ist ein bösartiger Tumor der Brust. Das IBC ist kein bestimmter histologischer Tumortyp (es kann z. B. duktalen oder lobulären Ursprungs sein), sondern ein Karzinom, das seinen Namen aufgrund seiner Ausbreitungsart erhält: Die Tumorzellen verbreiten sich dicht gestreut über die Lymphbahnen der Haut (subepidermal).

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Epidemiologie

In Deutschland ist das Mammakarzinom mit einem Anteil von 28 % aller Krebsneuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede achte bis zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Dies sind in Deutschland etwa 57.000 Neuerkrankungen pro Jahr oder 130 Fälle pro 100.000 Einwohner und Jahr.

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Ursachen und Risikofaktoren

Genetische Risikofaktoren

Etwa 5 % der Brustkrebserkrankungen sind erblich bedingt. Nur bei einer kleinen Gruppe von Frauen (etwa 1 pro 500) findet man definierte, krankheitsverursachende Mutationen. Wesentlich häufiger sind genetische Veränderungen, die die Suszeptibilität (Empfänglichkeit) für Brustkrebs auf äußere Faktoren erhöhen.

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Früherkennung und Screening

Etwa 80 bis 90 % aller Geschwulste in der weiblichen Brust wurden bisher von den Frauen selbst zufällig entdeckt. Diese tast- und sichtbaren Tumoren sind bei ihrer Entdeckung oft schon relativ groß und sind deshalb meist mit einer schlechten Prognose verbunden.

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Diagnose

Bei der Selbstuntersuchung oder bei der ärztlichen, klinischen Untersuchung kann ein neuer, unscharf begrenzter Tumor auffallen. Weitere Anzeichen sind Verhärtungen, Größen- und Umrissveränderungen der Brust im Seitenvergleich, verminderte Bewegung der Brust beim Heben der Arme, bleibende Hautrötung, Hauteinziehung oder Apfelsinenhaut (verdickte Haut mit eingezogenen Stellen), Einziehung oder Entzündung der Brustwarze, Absonderungen aus der Brustwarze. Knoten in der Achselhöhle können Lymphknoten-Metastasen entsprechen.

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Klassifikationen von Tumoren

Die Klassifikation eines Tumors ist dessen exakte Beschreibung auf der Grundlage der pathologischen Untersuchung einer Gewebeprobe oder des OP-Präparats und der entnommenen Lymphknoten.

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Mammografie

Die Mammografie bzw. -graphie ist als Verfahren der Radiologie eine Röntgenuntersuchung üblicherweise der weiblichen, gegebenenfalls aber auch der männlichen, Brust.

Die Mammografie ist eine Methode zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom), der häufigsten Krebserkrankung der Frau.

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Galaktographie

Die Galaktographie ist ein mammografisches Zusatzverfahren zur Darstellung der Milchgänge. Zu diesem Zweck wird ein Kontrastmittel mit Hilfe eines dünnen Plastikschlauches in den sekretierenden Milchgang gespritzt und anschließend eine Röntgenaufnahme angefertigt. Das Untersuchungsergebnis wird als Galaktogramm bezeichnet und stellt intraduktale Veränderungen dar.

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Duktoskopie (Galaktoskopie / Milchgangsspiegelung)

Die Duktoskopie, auch Galaktoskopie oder Milchgangsspiegelung genannt, ist eine minimal-invasive Untersuchungsmethode zur Betrachtung (Spiegelung) der Milchgänge der weiblichen Brust.

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Biopsie

Die Biopsie (griechisch βιοψία, viopsía von altgriechisch βίος, bíos, „Leben“ und ὄψις, ópsis, „Sehen“) ist ein Fachbegriff aus der Medizin für die Entnahme und Untersuchung von Material (meist Gewebe) aus einem lebenden Organismus. Das entnommene Gewebe (das Bioptat) wird vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Aber auch chemische Analysen gehören zu den Untersuchungsmethoden.

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