Wie oft sollte ich zur Brustkrebs-Vorsorge, wenn ich ein erhöhtes familiäres Risiko habe?

Von einem erhöhten familiären Risiko spricht man, wenn gleich mehrere Verwandte ersten Grades ebenfalls an Brustkrebs erkrankt sind und/oder die Brustkrebserkrankung bei den eng verwandten Frauen sehr früh (vor dem 50. Lebensjahr) aufgetreten ist. Zur exakten Definition eines "erhöhten familiären Risikos" gibt es auf dieser Seite auch noch eine eigene Frage.

Liegt ein solches Risiko vor, werden in aller Regel wesentlich engmaschigere Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. Dazu zählen eine Brustabtastung und eine Ultraschalluntersuchung alle sechs Monate und zusätzlich einmal pro Jahr eine Mammographie sowie eine Kernspintomographie. Mit diesen Vorsorgeuntersuchungen sollte dann auch bereits deutlich früher als üblich begonnen werden, nämlich ab dem 25. (Tastuntersuchung, Ultraschall) bzw. 30. Lebensjahr (Mammographie, Kernspin).

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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