Was versteht man in der Krebsdiagnostik unter "Grading"?

Mit dem "Grading" klassifiziert man die Zelleigenschaften des Tumorgewebes. Es ist eines der üblichen diagnostischen Einteilungsverfahren, nachdem eine Gewebeprobe entnommen oder das Krebsgeschwür operativ entfernt und dann untersucht wurde.

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Ein Grading 1 bedeutet, dass die Tumorzellen noch relativ gut differenziert sind. Sie ähneln damit noch den "normalen" Zellen und verhalten sich nicht übermäßig aggressiv. Ein Grading 3 heißt, dass es sich um sehr undifferenzierte Krebszellen handelt, die auch entsprechend unkontrolliert wachsen. Ein Befund "Grading 1" oder "Grading 2" ist also günstiger als "Grading 3". Allerdings ist das Grading auch nur eine von mehreren gebräuchlichen Charakterisierungen, ein komplettes Bild für die Prognose entsteht erst durch die zusammenfassende Betrachtung aller dieser Befunde.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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