Welche Heilpflanzen helfen gegen Krebs?

Die Diagnose "Krebs" löst bei Betroffenen meistens einen großen Schrecken aus. Und ist der Krebs überwunden, steht ständig die Frage im Raum, ob er zurückkehren könnte. Ganz abgesehen davon haben auch viele Gesunde Angst davor, an Krebs zu erkranken.

Neue Studien mit Heilpflanzen: erstaunliches Potential

Die Schulmedizin bietet eine ganze Reihe an Behandlungsmöglichkeiten – von der Operation über die Bestrahlung bis hin zur Chemotherapie oder Immuntherapie. Aber nicht immer stellen sich die erwünschten Erfolge ein. Und selbst wenn, haben die Betroffenen häufig mit Nebenwirkungen zu kämpfen.

Was kann man ergänzend tun?

In den letzten Jahren hat sich hier eine Menge getan. So gibt es eine ganze Reihe an wissenschaftlichen Untersuchungen, die sich mit der "Anti-Krebs-Wirkung" von ausgewählten Heilpflanzen beschäftigt haben – mit teilweise beeindruckenden Ergebnissen. Zwar gibt es in den meisten Fällen noch keine endgültigen Beweise dafür, dass die jeweiligen Mittel gegen Krebs wirken oder das Risiko minimieren. Dennoch weisen diverse Studien darauf hin, dass in bestimmten Naturheilmitteln ein erstaunliches Anti-Krebs-Potential zu stecken scheint. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Katzenkralle eliminiert offenbar krebserregende Stoffe

Sehr vielversprechend ist zum Beispiel ein Lianengewächs aus dem Regenwald Süd- und Mittelamerikas: die Katzenkralle (lat. Uncaria tomentosa). Während sie bei uns noch nicht sehr bekannt ist, nutzen indianische Stämme des Amazonas sie schon lange als Heilpflanze.

Die Katzenkralle enthält verschiedene Alkaloide, Flavonoide und andere Wirkstoffe, die einzeln oder kombiniert eingesetzt werden können. Generell werden den Substanzen antientzündliche, antivirale und immunstärkende Effekte nachgesagt.

Zudem haben Studien gezeigt, dass die Pflanzenstoffe die unangenehmen Nebenwirkungen einer Chemotherapie mindern können – sowohl im Hinblick auf die Stimmung und die Ermüdungserscheinungen als auch, was das Blutbild angeht. In weiteren Untersuchungen, unter anderem zu Schilddrüsenkrebs und bestimmten Hirntumoren, zeigte sich, dass Krebszellen unter einer Therapie mit Katzenkralle langsamer wuchsen bzw. sich selbst zerstörten.

Spannend und beeindruckend ist das Ergebnis einer Untersuchung, bei der die Probanden Raucher waren: Bei ihnen sorgte Katzenkrallentee offenbar dafür, dass im Urin weniger krebserregende Stoffe auftauchten als üblich. Die Forscher zogen daraus den Schluss, dass die Wirkstoffe der Katzenkralle womöglich einen gewissen Schutz vor Lungenkrebs gewähren.

Weitere Informationen zu Katzenkralle finden Sie hier. (der Text unter dem Produkt)

Weihrauch in mehreren Untersuchungen wirksam gegen Krebszellen

Weihrauch kennen Sie natürlich – aber vielleicht eher im Zusammenhang mit religiösen Ritualen als aus der Medizin. Tatsächlich hat das Weihrauchharz aber auch in gesundheitlicher Hinsicht einiges zu bieten. Zurückzuführen ist das hauptsächlich auf die sogenannten Boswelliasäuren, die aus dem Harz stammen.

Was die möglichen Effekte auf Krebserkrankungen anbelangt, so gibt es Hinweise darauf, dass Weihrauchextrakte Tumorzellen daran hindern, sich im Körper beliebig auszubreiten. Und dass Weihrauch den Selbstzerstörungsantrieb der Krebszellen fördert (Apoptose). Positive Untersuchungen gibt z.B. zur Wirkung bei Krebserkrankungen von Darm, Brust, Bauchspeicheldrüse und Blase. Wie die Weihrauch-Inhaltsstoffe das alles genau machen, welche Mechanismen dahinter stecken, ist noch nicht endgültig erforscht.

Weitere Informationen zu Weihrauch finden Sie hier.

Studien: Aronia hemmt das Wachstum von Darmkrebszellen

Aroniabeeren (Apfelbeeren) gehören – wie Kirschen, Pflaumen, Äpfel usw. – zur Familie der Rosengewächse. Meistens werden Schwarze Apfelbeeren (Aronia melanocarpa) verwendet. Sie sind sehr pflegeleicht, eisige Kälte macht ihnen nichts aus, gegen Schädlinge sind sie gewappnet.

Die Beeren sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Dadurch sollen sie ausgleichend auf Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel wirken und die Gefäße vor Schäden und Ablagerungen schützen.

Was die sekundären Pflanzenstoffe angeht, so stehen die Polyphenole im Fokus. Diese sollen die DNA (also das Erbgut) gegen Mutationen und damit gegen Krebs wappnen. Außerdem wird ihnen bescheinigt, dass sie antioxidative Effekte haben. Das bedeutet, dass schädliche freie Radikale abgefangen werden. Das könnte ein wichtiger Baustein bei der Krebsprophylaxe sein, da angenommen wird, dass oxidativer Stress an bösartigen Erkrankungen beteiligt ist.

Studien zur Wirkung der Aroniabeeren auf Darmkrebs ergaben, dass die Krebszellen langsamer wuchsen. Bei Frauen mit Brustkrebs, die sich einer Chemotherapie unterzogen, zeigten Aroniabeeren ebenfalls positive Effekte.

Weitere Informationen zu Aronia finden Sie hier.

"Grünes Blut" der Weizengräser soll vor Pilzgiften schützen

Beim Weizengras handelt es sich um die jungen Triebe des Getreides, die aus dem Boden sprießen. Sie werden wenige Tage nach der Aussaht geerntet, zu einem Zeitpunkt, wo noch nichts von dem eigentlichen Korn zu sehen ist. Die Gräser sind üppig mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Enzymen ausgestattet. Wie viele andere Pflanzen fungiert auch Weizengras offenbar als Radikalfänger.

Und in Sachen Krebs? Das reichlich enthaltene Chlorophyll scheint die Darmschleimhaut schützen zu können, so dass sich bösartige Zellen in dem Bereich nicht so leicht ausbreiten können. In einer anderen Studie konnten bei Frauen mit Brustkrebs einige Nebenwirkungen der Chemotherapie reduziert werden. Der negative Einfluss auf das Knochenmark fiel geringer aus.

Weitere Informationen zu Weizengras finden Sie hier.

Salbei unterbindet offenbar die Blutversorgung von Krebszellen

Salbei ist nun wirklich kein besonders ausgefallenes Mittel. In Form von Hustenbonbons oder Tee gibt es ihn in fast jedem Supermarkt. Weniger bekannt ist wohl, dass Salbei gegen Krebs helfen könnte.

Von Bedeutung sind insbesondere die Ursolsäuren und Carnosolsäuren, die im Salbei enthalten sind. Sie sollen Studien zufolge die Blutversorgung von Krebszellen kappen. Die bösartigen Zellen verkümmern dadurch gewissermaßen. In verschiedenen Erhebungen wurden positive Effekte des Salbeis auf Lungen-, Prostata-, Darm- und Nierenkrebs festgestellt. Auch Tochtergeschwülste in der Lunge, die von schwarzem Hautkrebs ausgingen, bildeten sich in Tierversuchen zurück.

Die Ansätze lassen vermuten, dass die Inhaltsstoffe des Salbeis das Krebsrisiko minimieren bzw. eine Therapie unterstützen können.

Weitere Informationen zu Salbei finden Sie hier.

Kurkuma reduziert möglicherweise Strahlendermatitis

Aus der Reihe der Ingwergewächse stammt Kurkuma. In dem gelben Gewürz (es wird auch "gelber Ingwer" oder "Gelbwurz" genannt) steckt ein schlagkräftiger Stoff: das Curcumin.

Curcumin soll – so heißt es – Krebs vorbeugen bzw. blockieren. Eine Rolle spielen hier vermutlich die entzündungshemmenden Eigenschaften der Substanz. Darüber hinaus soll Curcumin verhindern, dass intakte Zellen geschädigt oder geschwächt werden.

Ein weiterer Aspekt ist der mögliche Einfluss darauf, wie eine Chemo- oder Strahlentherapie verläuft: In Studien mit Kurkuma litten die Betroffenen nicht mehr so sehr unter Müdigkeit und Erschöpfung. Auch Hautschäden, die durch die Bestrahlung hervorgerufen werden können (man spricht hier von der "Strahlendermatitis"), besserten sich.

Weitere Informationen zu Kurkuma finden Sie hier.

Weniger müde dank Rosenwurz

Der Rosenwurz (Rhodiola rosea) gilt allgemein als ein Mittel, das gegen Stress, Abgeschlagenheit und Überlastung hilft. Kein Wunder, dass die Pflanze zu den Adaptogenen zählt. Diese haben die Eigenschaft, uns robuster und widerstandsfähiger zu machen – sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene.

Das könnte wiederum Menschen zugute kommen, die an Krebs erkrankt sind und sich durch die Erkrankung oder die entsprechenden Therapien ausgebrannt und chronisch erschöpft fühlen. Diese Fatigue, wie es in der Fachsprache heißt, könnte durch Rhodiola nachlassen. Das zumindest halten die Autoren eines Beitrags in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift von 2017 für möglich und nennen den Rosenwurz ausdrücklich als denkbares Mittel einer komplementären, also ergänzenden Therapie, und zwar in einer Tagesdosis von bis zu 1.000 mg Extrakt.

Ebenso wie andere pflanzliche Stoffe punktet Rosenwurz dadurch, dass er gut verträglich ist und keine nennenswerten Nebenwirkungen verursacht.

Weitere Informationen zu Rosenwurz finden Sie hier.

Grüner Tee setzt womöglich das Rückfallrisiko herab

Grüner Tee enthält unter anderem die Substanz Epigallocatechin-3-gallat (EGCG). Es gibt Indizien, dass dieser Stoff dazu beiträgt, dass ein überstandener Krebs nicht wieder auftritt, also das Rezidivrisiko gemindert wird. Andere Studiendaten deuten an, dass Grüntee-Extrakt gegen Brustkrebs- und Prostatakrebszellen wirken könnte.

Unter den verschiedenen Teesorten hat grüner Tee zudem den höchsten Gehalt an Polyphenolen, die antioxidative Eigenschaften haben sollen. Insofern könnte grüner Tee durch verschiedene Mechanismen als Anti-Krebs-Mittel wirksam sein.

Fragen zur genauen Wirkungsweise und zur optimalen Dosierung sind noch offen. Aber wer sich regelmäßig grünen Tee gönnt, tut sich vermutlich etwas Gutes.

Grüner Tee wird zusammen mit einigen weiteren der hier genannten Naturstoffe auch in einem Kombinations-Produkt angeboten. Mehr dazu hier.

In Untersuchungen positive Effekte der Echinacea auf Darmkrebs

Echinacea (im Deutschen heißt die Pflanze "Sonnenhut") ist vielen ein Begriff, wenn es um die Behandlung und Linderung von Infekten der oberen Atemwege geht. So werden Präparate mit Echinacea bisweilen empfohlen, damit eine Erkältung gar nicht erst aufkeimen kann. Möglich – aber nicht nachgewiesen – ist der Nutzen bei Krebserkrankungen.

Echinacea könnte bei bösartigen Geschehen helfen, indem sie das Immunsystem stimuliert. Außerdem gibt es Vermutungen, dass Extrakte dieser Pflanze die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie reduziert. Forscher beobachteten in Laborstudien, dass Echinacea die Apoptose (also sozusagen den Selbstmord) von Krebszellen fördert und beispielsweise Krebszellen des Dickdarms daran hindert, weiter zu wachsen.

Auch hier ist aber Studienlage, zumindest aus wissenschaftlicher Sicht, nicht ausreichend, um die Effekte von Echinacea auf Krebs endgültig zu bewerten.

Ginseng könnte bei Leukämie helfen

Ginseng hat in Asien eine lange Tradition in der Heilkunde. Die besonderen Substanzen der Pflanze sind die sogenannten Ginsenoside. Sie sollen dafür sorgen, dass die Konzentration und die Leistungsfähigkeit gesteigert wird.

Aber auch bei der Behandlung von Krebs könnte Ginseng von Interesse sein. So ergaben mehrere Studien, dass Betroffene besser auf eine Chemotherapie ansprachen, wenn sie zusätzlich Ginseng nahmen. Andere Erhebungen legen nahe, dass Ginseng das Erschöpfungssyndrom (Fatigue) bei Krebskranken lindern kann. Eine Studie mit Menschen, die unter einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) litten, zeigte, dass Infekte durch die Gabe von Ginseng seltener und weniger heftig auftraten.

Wie kann man die Heilpflanzen einnehmen?

Das Fazit: Es gibt noch keine Beweise, aber sehr vielversprechende Daten. Bei den meisten der hier vorgestellten Heilpflanzen scheint der Anti-Krebs-Effekt sehr schlüssig und glaubhaft. Bis große Studien das endgültig nachweisen, kann aber noch etwas Zeit vergehen, denn die profitorientierte Pharmaindustrie hat kaum Interesse an diesen vergleichsweise preiswerten Naturstoffen.

Sie müssen nicht zwingend darauf warten, bis das passiert. Alle genannten Heilpflanzen gibt es auch heute schon als Nahrungsergänzungsmittel oder frei verkäufliche Medikamente – zum Teil sogar als Kombinationspräparate, die gleich mehrere der Stoffe enthalten, z.B. Narodin, mehr dazu hier.

Fazit: Solange Sie deshalb die übrigen therapeutischen Maßnahmen nicht vernachlässigen, können Sie mit der Einnahme der genannten pflanzlichen Naturstoffe kaum verlieren – und im besten Fall viel gewinnen. Es ist angesichts der Wirkweise übrigens gut denkbar, dass diese Mittel auch vorbeugend wirken könnten.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

Studien

Katzenkralle:

  • Akesson C et al.: An extract of Uncaria tomentosa inhibiting cell division and NF-kappa B activity without inducing cell death. Int Immunopharmacol. 2003 Dec;3(13-14):1889-900.
  • de Paula LC et al.: Uncaria tomentosa (cat's claw) improves quality of life in patients with advanced solid tumors. J Altern Complement Med. 2015 Jan;21(1):22-30.
  • Dreifuss AA et al.: Antitumoral and antioxidant effects of a hydroalcoholic extract of cat's claw (Uncaria tomentosa) (Willd. Ex Roem. & Schult) in an in vivo carcinosarcoma model. J Ethnopharmacol. 2010 Jul 6;130(1):127-33.
  • García Prado E et al.: Antiproliferative effects of mitraphylline, a pentacyclic oxindole alkaloid of Uncaria tomentosa on human glioma and neuroblastoma cell lines. Phytomedicine. 2007 Apr;14(4):280-4.
  • Rinner B et al.: Antiproliferative and pro-apoptotic effects of Uncaria tomentosa in human medullary thyroid carcinoma cells. Anticancer Res. 2009 Nov;29(11):4519-28.
  • Rizzi R et al.: Mutagenic and antimutagenic activities of Uncaria tomentosa and its extracts. J Ethnopharmacol. 1993 Jan;38(1):63-77.
  • Santos Araújo Mdo C et al.: Uncaria tomentosa-Adjuvant Treatment for Breast Cancer: Clinical Trial. Evid Based Complement Alternat Med. 2012;2012:676984.

Weihrauch:

  • Böker DK, Winking M: Die Rolle von Boswellia-Säuren in der Therapie maligner Gliome. Deutsches Ärzteblatt 94:A-1197, 1997.
  • Kirste S et al.: Boswellia serrata acts on cerebral edema in patients irradiated for brain tumors: a prospective, randomized, placebo-controlled, double-blind pilot trial. Cancer. 2011 Aug 15;117(16):3788-95.

Aronia:

  • Bermúdez-Soto MJ et al.: Up-regulation of tumor suppressor carcinoembryonic antigen-related cell adhesion molecule 1 in human colon cancer Caco-2 cells following repetitive exposure to dietary levels of a polyphenol-rich chokeberry juice. J Nutr Biochem. 2007 Apr;18(4):259-71.
  • Gasiorowski K et al.: Antimutagenic activity of anthocyanins isolated from Aronia melanocarpa fruits. Cancer Lett. 1997 Oct 28;119(1):37-46.
  • Kedzierska M et al.: Chemotherapy modulates the biological activity of breast cancer patients plasma: the protective properties of black chokeberry extract. Food Chem Toxicol. 2013 Mar;53:126-32.
  • Kedzierska M et al.: Effects of the commercial extract of aronia on oxidative stress in blood platelets isolated from breast cancer patients after the surgery and various phases of the chemotherapy. Fitoterapia. 2012 Mar;83(2):310-7.
  • Lala G et al.: Anthocyanin-rich extracts inhibit multiple biomarkers of colon cancer in rats. Nutr Cancer. 2006;54(1):84-93.
  • Sharif T et al.: Aronia melanocarpa juice induces a redox-sensitive p73-related caspase 3-dependent apoptosis in human leukemia cells. PLoS One. 2012;7(3):e32526.
  • Yaneva MP et al.: Evaluation of the immunomodulatory activity of Aronia in combination with apple pectin in patients with breast cancer undergoing postoperative radiation therapy. Folia Med (Plovdiv). 2002;44(1-2):22-5.

Weizengras:

  • Bar-Sela G et al.: Wheat grass juice may improve hematological toxicity related to chemotherapy in breast cancer patients: a pilot study. Nutr Cancer. 2007;58(1):43-8.
  • Chimploy K et al.: E2F4 and ribonucleotide reductase mediate S-phase arrest in colon cancer cells treated with chlorophyllin. Int J Cancer. 2009 Nov 1;125(9):2086-94.
  • de Vogel J et al.: Green vegetables, red meat and colon cancer: chlorophyll prevents the cytotoxic and hyperproliferative effects of haem in rat colon. Carcinogenesis. 2005 Feb;26(2):387-93.
  • Egner PA et al.: Chlorophyllin intervention reduces aflatoxin-DNA adducts in individuals at high risk for liver cancer. Proc Natl Acad Sci U S A. 2001 Dec 4;98(25):14601-6.

Salbei:

  • Chemistry, Pharmacology, and Medicinal Property of Sage (Salvia) to Prevent and Cure Illnesses such as Obesity, Diabetes, Depression, Dementia, Lupus, Autism, Heart Disease, and Cancer. J Tradit Complement Med. 2014 Apr;4(2):82-8.
  • Itani WS et al.: Anti colon cancer components from Lebanese sage (Salvia libanotica) essential oil: Mechanistic basis. Cancer Biol Ther. 2008 Nov;7(11):1765-73.
  • Jedinák A et al.: Antiprotease and antimetastatic activity of ursolic acid isolated from Salvia officinalis. Z Naturforsch C. 2006 Nov-Dec;61(11-12):777-82.

Kurkuma:

  • Chen B et al.: Curcumin inhibits proliferation of breast cancer cells through Nrf2-mediated down-regulation of Fen1 expression. J Steroid Biochem Mol Biol. 2014 Sep;143:11-8.
  • Duvoix A et al.: Chemopreventive and therapeutic effects of curcumin. Cancer Lett. 2005 Jun 8;223(2):181-90.
  • Ryan JL et al.: Curcumin for radiation dermatitis: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial of thirty breast cancer patients. Radiat Res. 2013 Jul;180(1):34-43.
  • Singh S, Khar A: Biological effects of curcumin and its role in cancer chemoprevention and therapy. Anticancer Agents Med Chem. 2006 May;6(3):259-70.
  • Surh YJ, Chun KS: Cancer chemopreventive effects of curcumin. Adv Exp Med Biol. 2007;595:149-72.

Rosenwurz:

  • Edwards D et al.: Therapeutic effects and safety of Rhodiola rosea extract WS® 1375 in subjects with life-stress symptoms--results of an open-label study. Phytother Res. 2012 Aug;26(8):1220-5.
  • Eustachi A, Melchart D: Komplementärmedizin in der Onkologie – was ist sinnvoll?. DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift 2017; 142(12): 882 - 888.

Grüner Tee:

  • Bettuzzi S et al.: Chemoprevention of human prostate cancer by oral administration of green tea catechins in volunteers with high-grade prostate intraepithelial neoplasia: a preliminary report from a one-year proof-of-principle study. Cancer Res. 2006 Jan 15;66(2):1234-40.
  • Cooper R et al.: Medicinal benefits of green tea: part II. review of anticancer properties. J Altern Complement Med. 2005 Aug;11(4):639-52.

Echinacea:

  • Stimpel M et al.: Macrophage activation and induction of macrophage cytotoxicity by purified polysaccharide fractions from the plant Echinacea purpurea. Infect Immun. 1984 Dec;46(3):845-9.
  • Tsai YL et al.: Cytotoxic effects of Echinacea purpurea flower extracts and cichoric acid on human colon cancer cells through induction of apoptosis. J Ethnopharmacol. 2012 Oct 11;143(3):914-9.

Ginseng:

  • Barton DL et al.: Wisconsin Ginseng (Panax quinquefolius) to improve cancer-related fatigue: a randomized, double-blind trial, N07C2. J Natl Cancer Inst. 2013 Aug 21;105(16):1230-8.
  • Miller SC et al.: Extract of North American ginseng (Panax quinquefolius), administered to leukemic, juvenile mice extends their life span. J Complement Integr Med. 2011 Jan;8. Doi: 10.2202/1553-3840.1315.

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