Brustkrebs: Hormontherapie

Wann nach Brustkrebs ist eine Hormontherapie besser, wann eine Chemotherapie? Was bedeutet überhaupt Hormontherapie bei Brustkrebs? Gibt es Alternativen zur Hormontherapie? Mehr zu solchen Fragen gibt es in diesem Kapitel, das noch weiter ausgebaut wird.

Was bedeutet überhaupt Hormontherapie bei Brustkrebs?

Die Hormontherapie ist fester Bestandteil in der Behandlung von Brustkrebs. Genau genommen handelt es sich dabei um eine Antihormontherapie. Das heißt, die weiblichen Geschlechtshormone werden entzogen bzw. ihre Wirkung unterdrückt.

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Brustkrebs: Wann brauche ich eine Hormontherapie?

Durch eine Hormontherapie soll verhindert werden, dass sich der Tumor in der Brust erneut bildet bzw. rasch weiterwächst. Aber nicht bei jeder Frau kommt sie in Frage. Ob Sie davon profitieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

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Wie lange muss nach einer Brustoperation eine Hormontherapie durchgeführt werden?

Zunächst einmal muss geklärt werden, ob eine Hormontherapie überhaupt sinnvoll ist. Das hängt vor allem von der Beschaffenheit des Tumorgewebes ab.

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Dauert eine Hormontherapie bei Brustkrebs immer 5 Jahre?

In der Regel ja. Wenn die Bedingungen für eine Hormontherapie gegeben sind und sie vielversprechend ist, sollte die Behandlung ausreichend lange erfolgen, um dem Krebs erst gar nicht die Möglichkeit zu geben, wieder aufzuflammen.

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Brustkrebs: Schützt die Hormontherapie wirklich vor einem Rückfall?

Ja, in Studien ist das eindeutig belegt. Allerdings müssen die Voraussetzungen stimmen.

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Welche Nebenwirkungen hat die Hormontherapie bei Brustkrebs?

Auch wenn sie generell recht gut verträglich ist, leiden viele Frauen unter den Folgen einer Hormontherapie. Sie können sich ähnlich äußern wie die Wechseljahre.

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Macht eine Hormontherapie bei Brustkrebs unfruchtbar?

Viele Frauen mit Brustkrebs, die eine Hormontherapie erhalten, haben Angst vor Nebenwirkungen und dauerhaften Folgen der Behandlung. Das ist verständlich und zum Teil durchaus berechtigt. Dass Sie dadurch unfruchtbar werden, ist jedoch sehr unwahrscheinlich.

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Welche Folgen hat ein Abbruch der Hormontherapie bei Brustkrebs?

Wenn Sie eine Hormontherapie bei Brustkrebs vorzeitig beenden, kann es sein, dass der Tumor seine Chance wittert und erneut ausbricht. Es ist daher sehr wichtig, die Behandlung konsequent durchzuziehen.

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Brustkrebs: Ist eine Hormontherapie besser als eine Chemotherapie?

Das kann man so nicht sagen. Beide Therapieverfahren haben ihren Stellenwert bei der Behandlung von Brustkrebs und sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Was für die einzelne Betroffene das richtige ist, muss individuell entschieden werden.

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Brustkrebs: Wie wirken Antiöstrogene (Tamoxifen)?

Tamoxifen ist ein sogenanntes Antiöstrogen. Es entfaltet seine Wirkung, indem es die Bindung von Östrogen an die Tumorzellen hemmt. Damit ist das Arzneimittel ein typischer Vertreter der Hormontherapie bei Brustkrebs.

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Auf welche Weise wirken Aromatasehemmer bei Brustkrebs?

Aromatasehemmer unterbinden die Östrogenproduktion. Damit kann ein Wachstumsimpuls auf die Krebszellen unterbunden werden. Es handelt sich bei Aromatasehemmern also um typische Vertreter der Hormontherapie. Zu den Aromatasehemmern zählen zum Beispiel die Wirkstoffe Anastrozol, Exemestan und Letrozol.

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Wie wirken GnRH-Analoga bei Brustkrebs?

GnRH-Analoga werden zur Hormontherapie bei Brustkrebs eingesetzt. Sie unterdrücken die Bildung von Östrogenen in den Eierstöcken und sind eine Option bei jüngeren Frauen vor der Menopause.

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Hormontherapie bei Brustkrebs: Was sind SERMs?

SERM steht für Selective Estrogen Receptor Modulators. Es handelt sich um Substanzen, die zur Hormontherapie bei Brustkrebs eingesetzt werden. Sie werden auch als Antiöstrogene bezeichnet.

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Kann eine Brustkrebs-Hormontherapie bei jüngeren Frauen den Beginn der Wechseljahre beschleunigen?

Leider ja. Die Wechseljahre können nach einer Hormontherapie anders verlaufen oder auch sehr viel früher einsetzen.

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Beeinflusst eine Brustkrebs-Hormontherapie den Verlauf der Wechseljahre in jedem Fall?

Nein. Sowohl unter Behandlung mit dem Anti-Östrogen Tamoxifen als auch bei der Behandlung mit Aromatasehemmern gibt es auch viele Frauen, die bezüglich ihrer Wechseljahre keinerlei Auswirkungen oder Nachteile erleben.

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