Letrozol bei Brustkrebs

Was für ein Brustkrebs-Medikament ist Letrozol? Wann wird es verordnet, womit muss man rechnen? Gibt es Risiken, wo von einer Behandlung mit Letrozol bei Brustkrebs abzuraten ist? Was passiert, wenn man die Brustkrebs-Behandlung mit Letrozol abbricht? Mehr dazu in diesem Kapitel, das noch weiter ausgebaut wird.

Auf welche Weise wirkt Letrozol gegen Brustkrebs?

Letrozol ist ein Hormontherapeutikum gegen Brustkrebs. Noch genauer gesagt ein Aromatasehemmer. Das Mittel wird bei hormonempfindlichen Tumoren nach der Operation eingesetzt, um ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zu verhindern (adjuvante Hormontherapie).

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Nach welchen Kriterien wird Letrozol bei Brustkrebs eingesetzt?

Letrozol (Femara®) wird zur Hormontherapie bei Brustkrebs verschrieben. Es soll Rückfälle verhindern bzw. das Fortschreiten des Tumors in späteren Stadien aufhalten. Davon profitiert jedoch nur eine bestimmte Gruppe betroffener Frauen.

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Brustkrebs: Verhindert Letrozol einen erneuten Ausbruch (Rezidiv)?

Ja, das belegen Studien. Der Sinn der Behandlung ist es, dem Tumor eine wichtige Nahrungsquelle zu entziehen und ihn dadurch förmlich auszuhungern. Derart geschwächt fällt es ihm erheblich schwerer, nochmals zuzuschlagen.

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Welche Nebenwirkungen können unter Letrozol auftreten?

Um die möglichen Nebenwirkungen von Letrozol (z.B. Femara®, LetroHexal®) zu verstehen, muss man erst seine Wirkung kennen. Letrozol senkt den Östrogenspiegel im Blut. Die körpereigene Produktion des weiblichen Geschlechtshormons wird enzymatisch gehemmt. Dadurch sollen mögliche Wachstumsimpulse von Östrogen auf die Krebszellen unterbunden werden.

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Brustkrebs: Wie lassen sich die Nebenwirkungen von Letrozol mildern?

Bei allen erwiesenen Wirkungen und Vorteilen einer antihormonellen Behandlung mit Letrozol (Femara®) bleiben Nebenwirkungen manchmal nicht aus. Deswegen muss das Medikament allerdings nicht gleich abgesetzt werden.

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Brustkrebs: Was passiert, wenn ich Letrozol vorzeitig absetze?

Durch die Behandlung mit dem antihormonellen Wirkstoff Letrozol (Femara®) soll nach der Brustkrebsoperation ein Rückfall verhindert bzw. bei fortgeschrittener Erkrankung das Tumorwachstum aufgehalten werden. Wenn Sie das Medikament vorzeitig absetzen, droht der Krebs erneut auszubrechen.

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Wann darf Letrozol bei Brustkrebs nicht eingenommen werden?

Letrozol (Femara®) ist ein bewährtes Medikament zur Hormontherapie bei Brustkrebs. Es kann sowohl bei der Erstbehandlung nach der Operation als auch in späteren Stadien der Erkrankung eingesetzt werden. Aber nicht bei jeder Frau.

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Brustkrebs: Warum ist Letrozol nur nach den Wechseljahren geeignet?

Das liegt am Wirkmechanismus. Im Gegensatz zu anderen antihormonellen Medikamenten greift Letrozol (Femara®) nicht in die Funktion der Eierstöcke ein, sondern wirkt an anderer Stelle. Das hat Konsequenzen für den komplizierten hormonellen Regelkreis der Frau.

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