Wie groß ist das Risiko, dass aus knotigen Brüsten bösartige Tumoren werden?

Von knotigen Brüsten spricht man, wenn bei der Abtastung mehrere kleinere Knoten zu erkennen sind. In den meisten Fällen handelt es sich um eine sogenannte Mastopathie. Mastopathie ist der Fachausdruck für verhärtetes Drüsengewebe. In der Regel entsteht hieraus kein höheres Brustkrebsrisiko.

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Es gibt eine seltene Sonderform der Mastopathie, bei der die Zellen untypische Kriterien aufweisen. Bei dieser Sonderform ist das Risiko, dass sich daraus ein Krebs entwickeln kann, leicht erhöht. Endgültige Sicherheit bringt hier nur die Probeentnahme (Biopsie). In der Regel wird eine Biopsie bei knotigen Brüsten aber nur dann vorgenommen, wenn auch andere Faktoren für ein erhöhtes Risiko sprechen.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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