Gewebeprobe (Biopsie) bei Verdacht auf Brustkrebs

Wann wird eine Biopsie der Brust gemacht? Wie findet der Arzt die richtige Stelle zur Gewebeentnahme? Kann durch eine Biopsie der Knoten verletzt werden und was kann die Folge sein? Ist eine Biopsie schmerzhaft? Dieses Kapitel behandelt Fragen zu diesem Thema.

Muss nach einem verdächtigen Befund in der Mammographie immer eine Gewebeprobe entnommen werden?

In der Regel sind die heutigen Mammographie-Befunde so exakt, dass sie allein ein Urteil erlauben, ob ein behandlungsbedürftiger Tumor vorliegt oder nicht. Allerdings ist und bleibt es nur ein Röntgenbild, eine Restunsicherheit besteht also immer.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Stanzbiopsie und einer Vakuumbiopsie?

Bei der Stanzbiopsie wird eine kleine Nadel direkt zum verdächtigen Knoten geführt und mit einer Art "Greifer" an der Spitze ein Gewebestück "herausgestanzt". Die Stanzbiopsie ist relativ unkompliziert und das gängigere Verfahren.

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Tut eine Gewebeentnahme (Biopsie) an der Brust weh?

Nein, in der Regel nicht. Die Stelle, an der die Nadel zur Gewebeentnahme eingeführt wird, wird örtlich betäubt, so dass der eigentliche Untersuchungsvorgang schmerzfrei bleibt.

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Wie findet der Arzt bei einer Gewebeentnahme die richtige Stelle in der Brust?

Eine Gewebeentnahme (Biopsie) aus einem Knoten in der Brust geschieht immer unter Sichtkontrolle – meist per Ultraschall oder auch per Röntgenstrahlen (Mammographie). Der Arzt schaut also, während er die Nadel vorschiebt, auf einen Monitor. So kann er den Herd nicht verfehlen.

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Wie lange dauert es nach der Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie), bis der Befund vorliegt?

Leider oft mehrere Tage. Manchmal sogar länger. In der Regel muss das entnommene Gewebe an ein Speziallabor geschickt werden, deshalb kommt es zu dieser nervenaufreibenden Wartezeit.

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Hinterlässt eine Gewebeentnahme an der Brust eine Narbe?

Bei der häufig angewandten sogenannten Stanzbiopsie nicht. Der kleine Einstich verheilt in aller Regel ohne Narbenbildung.

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Kann durch eine Biopsie der Krebsknoten verletzt werden, so dass er danach in die Umgebung streut?

Die Frage ist durchaus berechtigt. Denn tatsächlich können beim Eindringen der Nadel zur Gewebeentnahme einzelne Zellen "herausgebrochen" werden und in die unmittelbare Umgebung gelangen.

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Warum heißt die Stanzbiopsie eigentlich Stanzbiopsie?

Der Begriff Stanzbiopsie hängt mit dem technischen Verfahren der Gewebeentnahme zusammen. Die Gewebeprobe wird nämlich tatsächlich herausgestanzt.

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Was ist bei Verdacht auf Brustkrebs eine "offene Biopsie"?

Bei einer "offenen Biopsie" wird die Gewebeprobe aus der Brust nicht mit einer Kanüle, sondern über eine kleine Operation entnommen. Es wird also ein richtiger Hautschnitt wie bei anderen Operationen auch gemacht und auf diesem Weg dann das verdächtige Gewebe herausgeschnitten.

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