Was bedeutet bei Brustkrebs neoadjuvante Chemotherapie?

Um diesen Begriff zu erklären, lassen wir zunächst mal das "neo" weg: Es gibt nämlich auch eine adjuvante Chemotherapie. Die wird bei Brustkrebs häufig nach der Operation durchgeführt, um das Risiko eines Rückfalls zu verhindern. Das Ziel: möglicherweise noch im umliegenden Gewebe verbliebene Krebszellen abzutöten und damit das Risiko eines Rückfalls zu minimieren. Genauso gibt es auch eine adjuvante Hormontherapie.

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Eine neoadjuvante Chemotherapie wird hingegen vor der Operation durchgeführt. Das kann zum Beispiel sinnvoll sein, um den Tumor bereits vor dem chirurgischen Eingriff so zu verkleinern, dass er besser operabel wird. Gerade bei sehr großen Tumoren ist das häufig ein sinnvolles Vorgehen. Oft steigen damit die Chancen auf eine brusterhaltene Operation.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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