Brustkrebs: Chemotherapie

Brustkrebs: Brauche ich eine Chemotherapie?

Das kommt darauf an. Die Wahl der richtigen Therapieform bei Brustkrebs ist nicht einfach und wird immer für den individuellen Fall von mehreren Experten entschieden. Dabei spielt eine Rolle, wie fortgeschritten der Tumor ist, aber auch, wie es Ihnen geht und wie fit Sie sich fühlen. Denn eine Chemotherapie ist auch eine Belastung für den gesamten Körper.

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Brustkrebs: Fallen mir nach der Chemotherapie die Haare aus?

Leider ist eine Chemotherapie nicht frei von Nebenwirkungen. In der Regel beginnen die Kopfhaare 2 bis 4 Wochen nach dem ersten Chemotherapiezyklus, mehr oder weniger stark auszufallen. Die gute Nachricht ist aber, dass die Haare sehr schnell wieder nachwachsen, bereits ab etwa 4 Wochen nach abgeschlossener Chemotherapie.

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Brustkrebs: Macht eine Chemotherapie unfruchtbar?

Das ist leider möglich, aber nicht zwangsläufig. Besonders bei jungen Frauen strebt man eine möglichst effiziente, aber dadurch auch aggressive Therapie an, um das Wiederauftreten des Tumors zu vermeiden und das Überleben zu verlängern. Viele junge Frauen mit Brustkrebs haben demzufolge mit Infertilität zu kämpfen.

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Was bedeutet bei Brustkrebs neoadjuvante Chemotherapie?

Um diesen Begriff zu erklären, lassen wir zunächst mal das "neo" weg: Es gibt nämlich auch eine adjuvante Chemotherapie. Die wird bei Brustkrebs häufig nach der Operation durchgeführt, um das Risiko eines Rückfalls zu verhindern. Das Ziel: möglicherweise noch im umliegenden Gewebe verbliebene Krebszellen abzutöten und damit das Risiko eines Rückfalls zu minimieren. Genauso gibt es auch eine adjuvante Hormontherapie.

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Brustkrebs: Ist eine Chemotherapie auch im höheren Alter sinnvoll?

Das Alter spielt bei der Frage nach der Behandlung von Brustkrebs zwar eine Rolle, ist aber nur ein Aspekt von vielen. Studien zeigen, dass auch ältere Frauen durchaus von einer Chemotherapie profitieren können.

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Kann eine Brustkrebs-Chemotherapie bei jüngeren Frauen den Beginn der Wechseljahre beschleunigen?

Ja, in einzelnen Fällen kann das vorkommen. Eine Chemotherapie führt manchmal dazu, dass die Eierstöcke ihre Produktion von weiblichen Geschlechtshormonen einstellen. Dann kann es in der Folge zu einem Aussetzen des Monatszyklus' und auch zu einem früheren Beginn der Wechseljahre kommen.

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Brustkrebs: Gibt es pflanzliche Alternativen zur Chemotherapie?

Wenn mit Alternative der gleichwertige Ersatz gemeint ist, muss diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet werden. Ersetzen können pflanzliche Präparate eine Chemotherapie nicht. Zumindest gibt es kein pflanzliches Mittel, das in klinischen Studien bisher eine Überlegenheit gegenüber Chemotherapeutika gezeigt hat.

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Brustkrebs: Können Tests das Ansprechen auf Chemotherapie vorhersagen?

Eine Chemotherapie kann vielen Frauen mit Brustkrebs das Leben verlängern. Allerdings profitieren nicht alle Frauen gleichermaßen davon. In den letzten Jahren sind unterschiedliche Tests zur Vorhersage des Therapieerfolgs auf den Markt gekommen. Aber noch sind nicht alle ausreichend geprüft.

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