Brustoperation bei Brustkrebs

Wann kann bei Brustkrebs brusterhaltend operiert werden? Was passiert, wenn der Tumor bei der Brustoperation nicht komplett "erwischt" wurde? Wann ist eine Amputation oder Mastektomie erforderlich? Ist es erforderlich, dass es bei einer Brustkrebsoperation grundsätzlich auch zu einer Entfernung der Lymphknoten kommt? Muss nach einer Brust-OP mit großen Schmerzen gerechnet werden? Wovon hängt die Dauer des Krankenhausaufenthalts ab? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel.

Brustkrebs-OP: Wie lange muss man im Krankenhaus bleiben?

Der Krankenhausaufenthalt bei einer Brustkrebs-Operation richtet sich immer nach dem Ausmaß der Operation. Das heißt: Bei einem kleinen Tumor im Anfangsstadium und ohne Lymphknotenbefall können Sie meist zwei Tage nach der Operation das Krankenhaus verlassen. Mitunter sogar am nächsten Tag, wenn keine Komplikationen auftreten und alles gut verläuft und das Ihr absoluter Wunsch ist.

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Brustkrebs-OP: Wann kann die Brust gerettet werden?

Das hängt vor allem von der Größe und von der exakten Lage des Tumors ab. Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist also leider nicht möglich. Tatsache aber ist, dass heute eine brusterhaltende Operation viel häufiger gelingt als früher. Im folgenden wollen wir das näher erläutern.

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Brustkrebs-OP: Ist die Abnahme der Brust nicht sicherer als eine brusterhaltende Operation?

Nein, beide Verfahren sind gleich sicher, was die Prognose nach dem Eingriff angeht. Der Gedanke, dass eine komplette Abnahme der Brust im direkten Vergleich die "Nummer-sicher-Variante" ist, weil doch mehr entfernt wird, ist unberechtigt. Mit anderen Worten: Wenn Frauenarzt oder Chirurg empfehlen, eine brusterhaltende Operation zu versuchen, beinhaltet diese Empfehlung keine verschwiegene höhere Gefahr eines Rückfalls.

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Wovon hängt das Ausmaß der Operation bei Brustkrebs ab?

Heutzutage gibt es sehr schonende Operationsverfahren, bei denen die Brust erhalten werden kann. Bei den meisten Frauen wird nur der Tumor selbst entfernt und anschließend eine Bestrahlung durchgeführt. Manchmal führt jedoch an einem radikalen Eingriff kein Weg vorbei.

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Brusterhaltend oder amputierend: Wird das während der OP entschieden?

Die Frage, ob ein Brustkrebs brusterhaltend operiert wird oder ob doch die gesamte Brust entfernt werden muss (Mastektomie), wird in der Regel im Vorfeld entschieden. Manchmal läuft es aber anders als geplant.

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Müssen bei der Brustoperation immer auch die benachbarten Lymphknoten entfernt werden?

Bis vor kurzem war es eine feste Regel, bei der Brustkrebsoperation auch die Lymphknoten aus der benachbarten Achselhöhle zu entnehmen. Der Grund: Wenn ein Brustkrebs beginnt zu streuen, also Metastasen zu bilden, ist die erste befallene Region oft einer der Lymphknoten in der Achselhöhle auf der Seite der betroffenen Brust.

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Brustkrebs-OP: Hat die Abnahme der ganzen Brust auch Vorteile gegenüber der brusterhaltenden Operation?

Wenn eine brusterhaltende Operation von den Ärzten empfohlen wird, überwiegen auf den ersten Blick natürlich die Vorteile. Allein die Tatsache, dass die Brust erhalten bleibt, ist für viele Frauen schon Argument genug. Hinzu kommt ein kleinerer Eingriff und somit auch geringere Nachwirkungen. So kommt man zum Beispiel nach dem Eingriff auch sehr viel schneller aus dem Krankenhaus.

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Brustkrebs-Op: Wie wird die Brust nach der Operation verbunden?

Steht nach eingehender Untersuchung fest, dass Sie sich einer Brustkrebs-Operation unterziehen müssen, stellen Sie sich die nächste bange Frage: Wie wird meine Brust nach der Operation geschützt? Trage ich einen Verband oder muss ich einen teuren Spezial-BH kaufen? Diese Frage wird in den vielen Fällen erst einen Tag vor der Operation besprochen.

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Wird bei einer Mastektomie wirklich immer die ganze Brust entfernt?

Meistens ja. Wobei es auch ein wenig Definitionssache ist, was man als ganze Brust bezeichnet. Denn die sogenannte Brustfaszie (der flächige Muskel, auf dem die Brust aufliegt und der sie bewegt) bleibt im Gegensatz zum Vorgehen in den 60er und 70er Jahren heute meist erhalten.

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Wann erfährt man nach der Brustkrebs-OP, ob der Tumor komplett entfernt werden konnte?

Das dauert nur wenige Tage. Direkt nach dem Eingriff wird das entnommene Gewebe in ein Labor geschickt und dort untersucht. Vor allem wird dann geprüft, ob die Operationsränder frei von Krebszellen sind. Ist das so, spricht vieles dafür, dass man "alles erwischt" hat.

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Was ist eine Mastektomie?

Unter Mastektomie verstehen Mediziner die komplette Entfernung der weiblichen Brust. Während das früher noch die übliche Standardtherapie bei Brustkrebs war, ist es heute in den meisten Fällen möglich, auf diese eingreifende Operation zu verzichten.

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Brustkrebs-OP: Tumor nicht komplett erwischt – was nun?

Wie erfolgreich eine Operation bei Brustkrebs war und ob wirklich der gesamte Tumor entfernt wurde, klärt sich erst einige Tage nach dem Eingriff. Das entnommene Gewebe muss nämlich zunächst im Labor untersucht werden.

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Werden während der Brustkrebs-OP Labortests durchgeführt?

Das kann durchaus sein. Grundsätzlich wird das entnommene Gewebe immer gründlich untersucht, um den Tumor genau zu bestimmen und zu beurteilen, ob wirklich der ganze Krebs entfernt wurde. In der Regel dauert das einige Tage. Manchmal muss es aber schneller gehen.

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Wer sollte Sie mit Brustkrebs operieren: Chirurg oder Frauenarzt?

Das kommt drauf an, wen Sie fragen: Gynäkologen werden Ihnen mehrheitlich antworten, dass Brustkrebs selbstverständlich auch von einem Frauenarzt operiert werden sollte. Chirurgen werden den eigenen Berufsstand empfehlen.

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