Brustkrebs verhindern: ein bisschen Sport und nicht zunehmen

Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass sporttreibende Frauen seltener an Brustkrebs erkranken. Jetzt belegt eine neue Studie, wie wenig körperliche Bewegung bereits ausreicht, um einen Schutzeffekt zu erreichen. Es gibt nur ein großes Aber: Zunehmen darf man nicht.

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Wie positiv sich sportliche Aktivität auf das Brustkrebsrisiko auswirkt, haben US-amerikanische Wissenschaftler in einem Vergleich von je 1.500 Frauen mit und ohne Brustkrebs nachgewiesen. Diejenigen, die sportlich aktiv waren, erkrankten weniger häufig an Brustkrebs. Am größten war dieser Effekt zwar bei den extrem sportlichen Frauen (10-20 Stunden Bewegung pro Woche). Aber eine Verminderung des Erkrankungsrisikos gab es auch schon bei sehr geringen Trainingszeiten.

Dieser positive Effekt der Bewegung zahlte sich aber nur aus, wenn die Frauen nicht zu viel Gewicht zulegten. Eine hohe Gewichtszunahme – insbesondere in und nach den Wechseljahren – steigert das Risiko für Brustkrebs erheblich. Die Studie belegt, dass eine stärkere Gewichtszunahme die durch den Sport gewonnenen Vorteile komplett aufzehrt.

WANC 03.07.2012
Quelle: Cancer, DOI: 10.1002/cncr.27433

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