Brustkrebs: Keine komplette Entwarnung bei gutartigen Tumoren

Wenn ein verdächtiger Knoten in der Brust untersucht wird und sich als gutartig erweist, ist das zunächst einmal ein Segen. Und meistens bleibt es auch dabei. Allerdings gibt es auch gutartige Befunde, die, obwohl es sich noch nicht um Krebs handelt, trotzdem mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einhergehen.

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Wie jetzt Wissenschaftler der US-amerikanischen Mayo-Klinik herausgefunden haben, kann der Zelltypus der gutartigen Knoten etwas darüber aussagen, ob ein erhöhtes Brustkrebsrisiko besteht oder nicht. Ob also engmaschiger nachkontrolliert werden sollte. Der entscheidende Parameter sind dabei die Wachstumseigenschaften der untersuchten Zellen. Werden diese als besonders "proliferativ" (schnell bis unkontrolliert wachsend) eingestuft, besteht der aktuellen Studie zufolge ein etwa 20%iges Risiko, innerhalb der nächsten 15 Jahre doch noch Brustkrebs zu bekommen. Um so wichtiger ist in diesem Fall die weitere regelmäßige Vorsorge, um im ungünstigsten Fall bereits im Frühstadium handeln zu können.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn,  22.07.05

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