Welche Vorteile hat das Augenlasern? Und welche Nachteile?

Das kommt darauf an, womit man das Lasern vergleicht. Im Vergleich zu einer Brille ist der größte Vorteil die verbesserte Sehkraft nach dem Eingriff. Zugleich ist es aber eben ein operativer Eingriff, womit wir beim Nachteil sind. Wie bei jeder anderen Operation auch sind auch beim Augenlasern Komplikationen nicht völlig auszuschließen. Das wird von den Anbietern naturgemäß weniger betont als von Kritikern dieser Methode.

Kaum Schmerzen nach dem Eingriff

Tauchen wir etwas tiefer ein: Ein Hauptvorteil vom Augenlasern (LASIK) gegenüber anderen operativen Verfahren zur Verbesserung des Sehvermögens ist die weitgehende Schmerzfreiheit direkt nach dem Eingriff. Zudem stellt sich die gewünschte Sehkraft normalerweise sehr schnell ein, schon in den ersten Tagen nach dem Lasern. Das Risiko für eine Narbenbildung der behandelten Hornhaut ist vergleichsweise ziemlich gering, so dass auch daraus resultierende Komplikationen mit Beschwerden und Sehverschlechterung kaum zu erwarten sind.

Wie bei jedem operativen Eingriff sind aber auch mit LASIK gewisse potenzielle Nachteile verbunden. Zu den allgemeinen Risiken gehören vor allem Schnittfehler und Infektionen. Außerdem besteht die Gefahr, dass es zum Einwachsen von Epithelzellen kommt, speziell an den Schnitträndern der Hornhaut.

Was bedeutet LASIK eigentlich?

LASIK (oft auch Lasik geschrieben) steht für eine Methode zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit mittels Laser, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Vielen von Ihnen dürfte der Begriff schon einmal begegnet sein. Die Wenigsten werden allerdings wissen, welches Wortgebilde sich hinter dieser Abkürzung verbirgt und was es bedeutet: Laser-in-situ-Keratomileusis. Ins Deutsche könnte man es in etwa als „die Hornhaut an Ort und Stelle mit dem Laser modellieren“ übersetzen.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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