Bevor es zu Symptomen kommt: Pille gegen Pollen

Auch mit Heuschnupfen kann man nicht das ganze Frühjahr über den Pollen aus dem Weg gehen. Deswegen muss die Devise lauten: Bei nahendem Kontakt zu den Pollen und Gräsern, gegen die man allergisch ist, den befürchteten Beschwerden möglichst effektiv schon im Vorwege entgegenwirken.

Eine gut erprobte Alternative sind Medikamente mit dem Wirkstoff DNCG (Dinatrium chromoglicicum, auch: Cromoglycinsäure). Vorteil: sehr gut verträglich. Nachteil: wirkt erst einen Tag nach der Einnahme, und dann auch nicht lange. Man muss DNCG also gut geplant einnehmen.

Wenn's schon passiert ist: die Pille danach

Ist es dafür zu spät und haben die Pollen schon die Nase zum Jucken und die Augen zum Tränen gebracht, sind vor allem sogenannte Antihistaminika hilfreich. Davon gibt es zahllose, unter anderem als Tabletten (auch als Brausetabletten, dann wirken sie schneller). Fragen Sie in der Apotheke nach einm entsprechenden Mittel und nehmen Sie nicht das teuerste.

Sowohl DNCG als auch Antihistaminika hemmen die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin. Und Histamin ist einer der Hauptauslöser der allergischen Beschwerden. Eine Allergie "heilen" können freilich beide Mittel nicht.

Autoren: WANC/

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