Wie kann ich die Symptome der Nesselsucht lindern?

Neben der Einnahme entzündungshemmender und schmerzlindernder Medikamente (wie z. B: Antihistaminika in Form von Tabletten, Salben oder Gels), können folgende Hausmittel bei Nesselsucht eingesetzt werden:

Coolpacks und kalte Duschen

Gegen den starken Juckreiz können kühlende Kompressen, Kältepackungen oder kalte Duschen helfen.

Backpulver und Bäder

Backpulver enthält Natron, das den Juckreiz lindern kann. Verrühren Sie dafür Backpulver mit etwas Wasser und tragen Sie die Paste auf die betroffenen Hautstellen auf. Sie können das Backpulver auch als Zusatz im Badewasser verwenden. Zudem wirken sich auch Bäder mit Kamillenzusatz, Schachtelhalm oder Kleie sowie Bäder in Salzwasser (1 Esslöffel auf 1 Liter Wasser) günstig aus.

Hamamelis und Ringelblume

Ist eine Pflanze, die ebenfalls den Juckreiz verringern kann. Sie wirkt entzündungshemmend, indem sie die Gefäße verengt. Ringelblume, Eichenrinde, Kamille oder Zistrose besitzen ähnliche Wirkungen. Wichtig ist darauf zu achten, dass man ein möglichst hochwertiges Produkt (Salbe oder Creme) kauft. Aus den Heilpflanzen lassen sich auch Aufgüsse für Kompressen zubereiten.

Essigwickel

Vermischen Sie Essig mit etwas Wasser und geben Sie das Essig-Wasser-Gemisch anschließend auf ein Küchentuch. Legen Sie den Essigwickel für ca. 20 Minuten auf die Haut auf. Das lindert den Juckreiz.

Bittersüßstängel

Wird auch als pflanzliches Kortison bezeichnet und soll vor allem bei Nesselsucht, die durch Kälte, Nässe oder Druck entsteht, helfen. Er besitzt eine leicht betäubende Kraft und wirkt zudem entzündungshemmend. Bittersüßstängel (z. B: Cefabene) ist in Form von Salben, Tropfen oder Tabletten erhältlich.

Stress reduzieren

Stress kann den Hautausschlag und den Juckreiz verschlimmern. Um die Symptome zu lindern, ist es daher wichtig, übermäßigen Stress zu vermeiden.

Globuli

Eine positive Wirkung bei Nesselsucht soll beispielsweise Globuli mit Urtica urens (Brennessel), Acidum formicicum (Ameisensäure) oder Sulfur (Gereinigter Schwefel) haben. Am besten Sie lassen sich dazu von einem erfahrenen Homöopathen beraten.

Autorin: Nina Peterz

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