Wie lange dauert eine Hyposensibilisierungs-Behandlung?

Das kommt darauf an, ob es sich um eine sogenannte Langzeit- oder Kurzzeittherapie handelt. Bei der klassischen Langzeit-Variante zieht sich die spezifische Immuntherapie über insgesamt drei Jahre hin. Die Kurzzeittherapie dauert nur sechs Wochen.

Dafür wirkt die Langzeittherapie aber auch am besten. Zumindest nach aktueller Datenlage (März 2012). Und da die Häufigkeit der Spritzen mit der Zeit abnimmt (die ersten vier Monate wöchentlich, danach nur noch alle sechs Wochen), sollte man sich die Entscheidung zur "attraktiveren" Kurzzeittherapie gut überlegen. Da es hier auch auf die individuelle Situation ankommt, sollte diese Wahl am besten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.

Manchmal kann man im übrigen auch gar nicht wählen. Denn die Kurzzeittherapie kommt nur bei Pollen-Allergien in Betracht. Bei Allergien gegen Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Insektengifte sowie Katzen- und Hundehaare kommt bei einer Entscheidung zur Hyposensibilisierung nur die Langzeittherapie infrage.

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