Was bedeutet bei der spezifischen Immuntherapie "Langzeittherapie"?

Bei der Hyposensibilisierungs-Behandlung (spezifische Immuntherapie) werden zwei Methoden unterschieden: Die Kurzzeittherapie und die Langzeittherapie. Die Langzeittherapie ist nach aktueller Datenlange die erfolgreichere.

Allerdings verlangt sie vom Patienten auch mehr Disziplin und Durchhaltevermögen. Die Behandlung beginnt mit einer viermonatigen Periode, in der einmal pro Woche der Allergenextrakt gespritzt wird (in der Regel in den Oberarm). In dieser Zeit wird die Dosis vom Arzt langsam gesteigert.

Drei Jahre, die sich oft lohnen

Nach Abschluss dieser Anlaufphase folgt eine bis zu drei Jahre anhaltende Periode, in der nur noch alle sechs Wochen gespritzt werden muss. Aber auch das absolut regelmäßig und ohne Auslass oder Unterbrechung. Sonst kann alles für die Katz' sein.

Erst nach diesen insgesamt rund drei Jahren ist die Langzeittherapie abgeschlossen. Dann aber hat man mit der spezifischen Immuntherapie mit guter Chance keine aktive Allergie mehr. Und die allergischen Beschwerden verschwinden oft auch schon deutlich früher (trotzdem muss man dann aber unbedingt weitermachen).

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