Wissenswertes zur spezifischen Immuntherapie

Was bedeutet Hyposensibilisierung?

Die Hyposensibilisierung ist ein kausaler Behandlungsansatz bei Allergien. Im Prinzip geht es darum, durch eine sich langsam steigernde Konfrontation mit dem Stoff, gegen den man allergisch ist, die Überempfindlichkeit abzubauen. Die Methode wird heute meist "Spezifische Immuntherapie" (SIT) genannt.

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Bei welchen Allergien ist eine Hyposensibilisierungs-Behandlung möglich?

In erster Linie kommt eine Hyposensibilisierung bei einer Pollen-Allergie in Betracht. Denn hier gibt es für die meisten relevanten Gräser und Pollen entsprechende Zubereitungen mit standardisierten Kleinstmengen der Allergene.

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Mit welcher Erfolgsquote ist bei einer Hyposensibilisierung zu rechnen?

Für die Wahrscheinlichkeit, durch eine Hyposensibilisierung bzw. spezifische Immuntherapie (SIT) Beschwerdefreiheit oder zumindest eine deutliche Besserung zu erzielen, werden in Abhängigkeit von der Art der Allergie folgende Werte genannt:

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Wann wird mit einer Hyposensibilisierung begonnen?

Das hängt davon ab, ob es sich um eine sogenannte Langzeit- oder Kurzzeit-Therapie handelt. Die Langzeittherapie muss nach Ablauf der "Allergie-Saison" beginnen. Bei einer Allergie gegen klassische Gräserpollen also im Herbst, bei einer Allergie gegen Frühblüher im Sommer.

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Allergie-Hyposensibilisierung: Wie oft muss ich mich spritzen lassen?

Am Anfang häufig, dann immer weniger. Bei der klassischen Langzeittherapie der Hyposensibilisierung muss man sich während der ersten vier Monate einmal pro Woche spritzen lassen. Danach nur noch alle sechs Wochen. Wobei das von Fall zu Fall auch etwas unterschiedlich sein kann.

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Wie lange dauert eine Hyposensibilisierungs-Behandlung?

Das kommt darauf an, ob es sich um eine sogenannte Langzeit- oder Kurzzeittherapie handelt. Bei der klassischen Langzeit-Variante zieht sich die spezifische Immuntherapie über insgesamt drei Jahre hin. Die Kurzzeittherapie dauert nur sechs Wochen.

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Welche Nebenwirkungen können unter einer spezifischen Immuntherapie auftreten?

Die Spezifische Immuntherapie, oft auch Hyposensibilisierung genannt, führt relativ häufig zu Nebenwirkungen, die in gewisser Weise aber auch logisch sind. Denn man spritzt ja immerhin die Substanzen unter die Haut, gegen die man allergisch ist, wenn auch in kleiner Menge.

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Wann ist bei einer Hyposensibilisierungs-Behandlung mit einer spürbaren Besserung zu rechnen?

Hier muss man unterscheiden zwischen der sogenannten Langzeit- und der Kurzzeittherapie. Bei der Langzeittherapie ist schon nach einem Jahr mit einer deutlichen Linderung der allergischen Symptome zu rechnen, auch wenn sich die Behandlung insgesamt über drei Jahre erstreckt.

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Was kann ich selbst dazu beitragen, dass die Hyposensibilisierung erfolgreich verläuft?

Der Erfolg einer Spritzenbehandlung zur Hyposensibilisierung hängt auch von einem selbst ab. Folgenden Ratschlägen sollten Sie deshalb Beachtung schenken:

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Ist die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) nachgewiesen?

Ja, gleich mehrere Studien konnten zweifelsfrei zeigen, dass die Hyposensibilisierungs-Behandlung bei vielen Allergieformen hilft. Allerdings kann die spezifische Immuntherapie (SIT) grundsätzlich nur bei sogenannten IgE-vermittelten Allergien wirken.

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Wie gefährlich ist die Hyposensibilisierung?

Wie nahezu jede medizinische Behandlung birgt auch die als Hyposensibilisierung bekannte spezifische Immuntherapie (SIT) gewisse Risiken. Dies ist bei der SIT besonders leicht nachvollziehbar, da dem Körper eine oder mehrere unverträgliche Substanzen zugeführt werden, wenn auch in geringer Dosierung.

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Was bedeutet bei der spezifischen Immuntherapie "Langzeittherapie"?

Bei der Hyposensibilisierungs-Behandlung (spezifische Immuntherapie) werden zwei Methoden unterschieden: Die Kurzzeittherapie und die Langzeittherapie. Die Langzeittherapie ist nach aktueller Datenlange die erfolgreichere.

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Wann darf eine spezifische Immuntherapie nicht angewandt werden?

Es gibt eine Reihe von Situationen oder Vorerkrankungen, bei denen eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) nicht erlaubt ist. Dazu gehören:

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Kann eine Hyposensibilisierung gleichzeitig gegen verschiedene Allergene erfolgen?

Das kommt darauf an. Eine Kombination unterschiedlicher Pollen-Lösungen zur Hyposensibilisierung (medizinisch: spezifische Immuntherapie) ist grundsätzlich möglich. Sie mag auch praktisch erscheinen, man sollte es aber bei sinnvollen Kombinationen mit höchstens 2-3 Allergenen belassen und auf umfangreichere Zusammenstellungen zugunsten des Therapieerfolgs lieber verzichten.

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Kann man sich auch gegen eine Lebensmittelallergie hyposensibilisieren lassen?

Leider nein. Es gibt bis dato (Stand September 2011) keine entsprechenden Präparate. Denn um eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) durchführen zu können, braucht es ja spezielle Zubereitungen mit kleinsten Mengen der jeweiligen Allergiestoffe (Allergene).

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Was versteht man unter sublingualer Immuntherapie (SLIT)?

Die sublinguale Immuntherapie ist eine noch recht neue Variante der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dabei wird der Fremdstoff, gegen den man allergisch ist und an den man sich langsam gewöhnen soll, nicht auf herkömmliche Art unter die Haut gespritzt, sondern unter die Zunge geträufelt.

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Wofür steht in der Allergiebehandlung die Abkürzung SIT?

Mediziner lieben Abkürzungen. SIT steht für "Spezifische Immuntherapie". Und unter spezifischer Immuntherapie versteht man das langsame "Gewöhnen" des Immunsystems an den Allergie-Stoff.

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